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Programme Plattform Gebäude

Programm «Gebäudeautomation»

Die Gebäudeautomation (GA) verringert den Energieverbrauch von Gebäuden um 20 bis 30 Prozent und trägt zu einer wesentlichen Steigerung des allgemeinen Komforts bei. Das Programm fördert die Aufrüstung fossil beheizter Gebäude von den GA-Effizienzklassen C (heutiger Standard bei Neubauten) oder D der SIA-Norm 386.110 zu den Klassen A oder B mit definierten Beiträgen pro m2 Energiebezugsfläche.

Das Programm wurde im Mai 2014 vom Bundesamt für Umwelt registriert.

Gesuche können seit 1. Januar 2015 eingereicht werden.


Weitere Informationen zum Programm und den Antragsbedingungen finden Sie auf unserer Website: www.gebaeudeautomation.klik.ch


Link zu Broschüre Programm Gebäudeautomation

Link zu Flyer Programm Gebäudeautomation


Programm «Abwärme-Abwasser»

Aus dem Wärmeinhalt von Abwasser kann über eine Wärmepumpe nutzbare Wärme für Nahwärmeverbünde gewonnen werden. Es wird momentan ein Programm entwickelt, in welchem die Zusätzlichkeit von solchen Nahwärmeverbünden anhand von grundlegenden technischen Parametern festgestellt werden kann. Dank diesem Ansatz können die Transaktionskosten für Nahwärmeverbünde signifikant gesenkt werden. Eine Ausdehnung auf weitere Arten von Nahwärmeverbünden wird evaluiert.


Der validierte Programmantrag wird gegenwärtig vom BAFU geprüft. Weitere Informationen über eine mögliche Teilnahme erteilt Ihnen Roman Schibli

Programm «Fernwärmeverdichtung»

In bestehenden Fernwärmegebieten soll mit dem Anschluss zusätzlicher Kunden die Verdichtung erhöht werden. Gefördert werden soll der vorzeitige Ersatz von fossilen Heizungen.


Das Programm wurde im September 2014 dem Bundesamt für Umwelt BAFU zur Registrierung eingereicht und am 26. Januar registriert.


Eine Konsultation der grösseren Betreiber von Fernwärmenetzten hat ein mässiges Interesse am Programm aufgezeigt. Die Gründe sind i) der relative geringe Förderbeitrag, den die Stiftung KliK sprechen kann, ii) die Begrenzung des Maximalalters von ersetzten fossilen Heizungen auf 20 Jahren (um den vorzeitigen Ersatz sicher zu stellen) und iii) in vielen Kantonen schon existierende kantonale Förderprogramme. Ausserdem sind in grösseren städtischen Wärmenetzen, welche von dem schweizerischen Emissionshandelssystem unterstellten Gasanlagen unterstützt werden, weitere Abklärungen zur Vermeidung von Doppelzählungen nötig. Aus diesen Gründen hat sich die Stiftung KliK entschieden das Programm nicht in Eigenregie umzusetzen. Die Stiftung KliK stellt jedoch interessierten Fernwärmebetreibern die gesamte Programmdokumentation zur Verfügung und ist bereit Bescheinigungen aus Fernwärmeverdichtungsprogrammen Dritter zu einem attraktiven Preis abzukaufen.


Weitere Informationen erteilt Ihnen Roman Schibli.


Link Programmantrag, Schlussbericht und Validierungsbericht

Warmwassersparprogramm Schweiz

Mit Wasserspardüsen in Duschbrausen und Wasserhähnen  kann der Verbrauch fossiler Energieträger zur Warmwassererzeugung reduziert werden. Das von der Stiftung myclimate entwickelte Programm fördert den Einsatz von Wasserspardüsen in gewerblichen Gebäuden und grösseren Überbauungen.


Das Programm wurde im Juli 2014 vom Bundesamt für Umwelt registriert.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website von der Stiftung myclimate.


Flyer Schweizer Klimaschutzprogramm Warmwassersparen 


Bericht von Swiss Olympic - 04.12.2104


Programm «Intelligente Thermostate»

Das Programm fördert den Vertrieb von intelligenten Thermostaten, dank denen der Verbrauch von fossilen Brennstoffen zur Beheizung von Gebäuden signifikant gesenkt werden kann.


Das von South Pole Suisse AG entwickelte Programm wurde im Januar 2015 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) genehmigt. Unter dem Programm werden intelligente Thermostate der Firma tado° in der Schweiz durch die Stiftung KliK vergünstigt. Weitere Informationen zum Programm sind hier und hier verfügbar. Der Thermostat kann ausserdem im Postshop vergünstigt gekauft werden.

Programm «Mobile Heizungen»

Das Programm «Mobile Heizungen» will Aktivitäten fördern, welche dazu beitragen, dass mit Pellets befeuerte Heizgeräte anstelle der heute üblichen ölbetriebenen Heizgeräten eingesetzt werden. Mobile Heizgeräte werden auf Baustellen, im Eventbereich (Zeltheizungen) und in der Landwirtschaft (Futtertrocknung) eingesetzt.


Der Programmantrag wurde im Dezember 2014 dem BAFU zur Registrierung eingereicht.

Programm «Abgaswärmerückgewinnung bei Ölkesseln» (wird nicht umgesetzt)

Nichtkondensierende Ölkessel können mit einem Abgaswärmetauscher ausgerüstet werden. Durch die Wärmerückgewinnung trägt der Abgaswärmetauscher zur Erwärmung des Heizwassers bei. Dies führt zu tieferem Heizölverbrauch und einer Reduktion der CO₂-Emissionen.

Eine Umfrage unter den Heizungslieferanten der Schweiz hat gezeigt, dass dem Programm die benötigte Unterstützung durch die Branche fehlt. Die Stiftung KliK sieht deshalb von einer weiteren Entwicklung des Programms ab.

Programm «Vorzeitiger Ersatz Ölkessel durch Ölkondensationskessel» (wird nicht umgesetzt)

Bei bestehenden Ein- und Mehrfamilienhäusern soll der Ersatz von Ölkesseln durch kondensierende Ölkessel zeitlich vorgezogen und damit die Effizienz der Verbrennung gesteigert werden. Ein entsprechendes Programm wurde gemeinsam mit der Erdöl-Vereinigung ausgearbeitet.


Die am 1. Dezember 2014 in Kraft getretene Revision der CO₂-Verordnung schliesst den Ersatz fossiler Heizungen durch fossile Heizungen explizit als Projektkategorie aus. Damit hat sich das Programm erübrigt.

Aufstockung Gebäudeprogramm (wird nicht umgesetzt)

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen stand vor einem akuten Engpass, da die Mittel für das Programm ab 2016 nicht mehr gesichert waren, was einen Unterbruch des Programms zur Folge gehabt haben könnte. Um diesen äusserst ungünstigen Fall abzuwenden, hätte die Stiftung KliK eine Überbrückung finanzieren können.


Nachdem sich Bund und Kantone auf eine Verlängerung der Programmvereinbarung einigen konnten, besteht für eine solche Überbrückung derzeit kein Bedarf.

Programm «Ersatzneubau» (wird nicht umgesetzt)

Mit Anreizen sollen Ersatzneubauten anstelle der Sanierung von bestehenden Gebäuden gefördert werden, sofern diese energetisch effizienter und mit einer Emissionsreduktion verbunden sind.


Die Abklärungen haben ergeben, dass die anrechenbaren Emissionsreduktionen und damit die erzielbaren Abgeltungen im Vergleich zu den erforderlichen Investitionen so gering wären, dass kein Auslöseeffekt geltend gemacht werden könnte. Es wurde daher beschlossen, das Programm nicht weiter zu verfolgen.

Programm «Holzenergie» (wird nicht umgesetzt)

Im Bereich der Holzenergie wurde geprüft, ob bei Einzelfeuerungen neben der häufig vorhandenen kantonalen Förderung die Möglichkeit einer Erzeugung von Bescheinigungen für den Kauf durch die Stiftung KliK besteht. Da mit den Kantonen keine Einigung zur Koordination der Förderaktivitäten gefunden werden konnte, sieht die Stiftung KliK aktuell von der Lancierung eines solchen Programms ab. 

Programm «Solarthermie» (wird nicht umgesetzt)

Im Bereich der Solarthermie bestehen verschiedene Ansatzmöglichkeiten für Programme. Im Vordergrund steht die Lancierung je eines Programms in der Hotellerie sowie für Mehrfamilienhäuser.


Solarthermieanlagen werden schon von zahlreichen Kantonen unterstützt. Da mit den Kantonen keine Einigung zur Koordination der Förderaktivitäten gefunden werden konnte, sieht die Stiftung KliK aktuell von der Lancierung eines solchen Programms ab.

Programm «Kommu-KliK» (wird nicht umgesetzt)

Durch die Aufstockung bestehender und die Lancierung neuer kommunaler Förderprogramme sollen auf Gemeindedbene zusätzliche CO₂-Reduktionen erzeugt werden.


Die Idee erwies sich als zu komplex in der Konzeption und Umsetzung. Die Entwicklung eines solchen Programms wird daher nicht weiter verfolgt.

Programm «Hallenbäder» (wird nicht umgesetzt)

Dieses Programm hat zum Ziel, ein Massnahmenbündel für die energetische Optimierung von Hallenbädern zu definieren.


Eine Analyse hat ergeben, dass mögliche Massnahmen schon weitgehend umgesetzt sind und daher nicht mehr als zusätzlich betrachtet werden können.