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Programm «Fernwärmeverdichtung»

In bestehenden Fernwärmegebieten soll mit dem Anschluss zusätzlicher Kunden die Verdichtung erhöht werden. Gefördert werden soll der vorzeitige Ersatz von fossilen Heizungen.


Das Programm wurde im September 2014 dem Bundesamt für Umwelt BAFU zur Registrierung eingereicht und am 26. Januar registriert.


Eine Konsultation der grösseren Betreiber von Fernwärmenetzten hat ein mässiges Interesse am Programm aufgezeigt. Die Gründe sind i) der relative geringe Förderbeitrag, den die Stiftung KliK sprechen kann, ii) die Begrenzung des Maximalalters von ersetzten fossilen Heizungen auf 20 Jahren (um den vorzeitigen Ersatz sicher zu stellen) und iii) in vielen Kantonen schon existierende kantonale Förderprogramme. Ausserdem sind in grösseren städtischen Wärmenetzen, welche von dem schweizerischen Emissionshandelssystem unterstellten Gasanlagen unterstützt werden, weitere Abklärungen zur Vermeidung von Doppelzählungen nötig. Aus diesen Gründen hat sich die Stiftung KliK entschieden das Programm nicht in Eigenregie umzusetzen. Die Stiftung KliK stellt jedoch interessierten Fernwärmebetreibern die gesamte Programmdokumentation zur Verfügung und ist bereit Bescheinigungen aus Fernwärmeverdichtungsprogrammen Dritter zu einem attraktiven Preis abzukaufen.


Für weitere Informationen bitte kontaktieren Sie bitte Gaëlle Fumeaux.


Link Programmantrag, Schlussbericht und Validierungsbericht

Programm «Abgaswärmerückgewinnung bei Ölkesseln»

Nichtkondensierende Ölkessel können mit einem Abgaswärmetauscher ausgerüstet werden. Durch die Wärmerückgewinnung trägt der Abgaswärmetauscher zur Erwärmung des Heizwassers bei. Dies führt zu tieferem Heizölverbrauch und einer Reduktion der CO₂-Emissionen.

Eine Umfrage unter den Heizungslieferanten der Schweiz hat gezeigt, dass dem Programm die benötigte Unterstützung durch die Branche fehlt. Die Stiftung KliK sieht deshalb von einer weiteren Entwicklung des Programms ab.

Programm «Vorzeitiger Ersatz Ölkessel durch Ölkondensationskessel»

Bei bestehenden Ein- und Mehrfamilienhäusern soll der Ersatz von Ölkesseln durch kondensierende Ölkessel zeitlich vorgezogen und damit die Effizienz der Verbrennung gesteigert werden. Ein entsprechendes Programm wurde gemeinsam mit der Erdöl-Vereinigung ausgearbeitet.


Die am 1. Dezember 2014 in Kraft getretene Revision der CO₂-Verordnung schliesst den Ersatz fossiler Heizungen durch fossile Heizungen explizit als Projektkategorie aus. Damit hat sich das Programm erübrigt.

Aufstockung Gebäudeprogramm

Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen stand vor einem akuten Engpass, da die Mittel für das Programm ab 2016 nicht mehr gesichert waren, was einen Unterbruch des Programms zur Folge gehabt haben könnte. Um diesen äusserst ungünstigen Fall abzuwenden, hätte die Stiftung KliK eine Überbrückung finanzieren können.


Nachdem sich Bund und Kantone auf eine Verlängerung der Programmvereinbarung einigen konnten, besteht für eine solche Überbrückung derzeit kein Bedarf.

Programm «Ersatzneubau»

Mit Anreizen sollen Ersatzneubauten anstelle der Sanierung von bestehenden Gebäuden gefördert werden, sofern diese energetisch effizienter und mit einer Emissionsreduktion verbunden sind.


Die Abklärungen haben ergeben, dass die anrechenbaren Emissionsreduktionen und damit die erzielbaren Abgeltungen im Vergleich zu den erforderlichen Investitionen so gering wären, dass kein Auslöseeffekt geltend gemacht werden könnte. Es wurde daher beschlossen, das Programm nicht weiter zu verfolgen.

Programm «Holzenergie»

Im Bereich der Holzenergie wurde geprüft, ob bei Einzelfeuerungen neben der häufig vorhandenen kantonalen Förderung die Möglichkeit einer Erzeugung von Bescheinigungen für den Kauf durch die Stiftung KliK besteht. Da mit den Kantonen keine Einigung zur Koordination der Förderaktivitäten gefunden werden konnte, sieht die Stiftung KliK von der Lancierung eines solchen Programms ab. 

Programm «Solarthermie»

Im Bereich der Solarthermie bestehen verschiedene Ansatzmöglichkeiten für Programme. Im Vordergrund steht die Lancierung je eines Programms in der Hotellerie sowie für Mehrfamilienhäuser.


Solarthermieanlagen werden schon von zahlreichen Kantonen unterstützt. Da mit den Kantonen keine Einigung zur Koordination der Förderaktivitäten gefunden werden konnte, sieht die Stiftung KliK von der Lancierung eines solchen Programms ab.

Programm «Kommu-KliK»

Durch die Aufstockung bestehender und die Lancierung neuer kommunaler Förderprogramme sollen auf Gemeindedbene zusätzliche CO₂-Reduktionen erzeugt werden.


Die Idee erwies sich als zu komplex in der Konzeption und Umsetzung. Die Entwicklung eines solchen Programms wird daher nicht weiter verfolgt.

Programm «Hallenbäder»

Dieses Programm hat zum Ziel, ein Massnahmenbündel für die energetische Optimierung von Hallenbädern zu definieren.


Eine Analyse hat ergeben, dass mögliche Massnahmen schon weitgehend umgesetzt sind und daher nicht mehr als zusätzlich betrachtet werden können.