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AEK Fernwärme ZuchwilSO24'000

Abwärmenutzung aus der Kehrichtverbrennungsanlage Emmenspitz

Projektstandort Zuchwil (SO)
Projekteigner Regio Energie Solothurn
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 36'174
Schon ausgestellt bis 2017: 13'063
Projektstandort
Zuchwil (SO)
Projekteigner
Regio Energie Solothurn
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 36'174
Schon ausgestellt bis 2017: 13'063

Projektbeschreibung

Bei der Verbrennung von Abfall in der KVA Emmenspitz fällt viel Abwärme an. Obwohl diese Wärme bereits teilweise genutzt wurde, existierte ein hohes ungenutztes Potential. Mit diesem Projekt soll dieses Potential weiter ausgeschöpft werden. Die Nutzung der Niedertemperaturwärme für Heizzwecke und der Wärmeverbund bieteten die Möglichkeit, dezentrale fossile Feuerungen zu substituieren. Da eine Fernwärmeleitung durch die Gemeinde Zuchwil bereits bestand, musste keine direkte Verbindung zur KVA gebaut werden. Zwei Hauptleitungen wurden an diese bestehende Leitung angeschlossen und in die entsprechenden Quartiere geführt. Durch Kurzverbindungen gelangt die Wärme zu den Liegenschaften. Dank der hohen Siedlungsdichte in der Nähe der KVA konnte der Verbund laufend erweitert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

AEW-Wärmeverbund RheinfeldenAG12'000

Wärmeverbund mit Abwärmenutzung in Rheinfelden

Projektstandort Rheinfelden (AG)
Projekteigner AEW Energie AG, Abt. Wärmecontracting
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 20'677
Schon ausgestellt bis 2017: 7'952
Projektstandort
Rheinfelden (AG)
Projekteigner
AEW Energie AG, Abt. Wärmecontracting
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 20'677
Schon ausgestellt bis 2017: 7'952

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung eines Wärmeverbundes mit Abwärmenutzung für ein Schulhaus, ein Spital, eine Reha-Klinik, zwei Kurzentren sowie mehrere private Liegenschaften in Rheinfelden. Die Wärme wird in der Saline Riburg aus dem Brüdendampf und der Mutterlauge gewonnen und durch Wärmetauscher und eine Wärmepumpe nutzbar gemacht. Durch Leitungen, die von der Saline zu den Wärmebezügern gebaut wurden, wird die Wärme in die angeschlossenen Liegenschaften verteilt. Die bestehenden, dezentralen Öl- und Gasheizungen in den Liegenschaften bleiben erhalten und werden im Notfall im Inselbetrieb geführt. In einem der Kurzentren wird der Gasheizkessel zusätzlich als Reserve und zur Spitzenlastabdeckung verwendet.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Absorptionskälte mit Biomasse (Käserei Klusen)LU800

Neubau Holzschnitzelheizung sowie Nutzung der gewonnen Wärme zur Betreibung einer Absorptionskältemaschine

Projektstandort Schüpfheim (LU)
Projekteigner Entlebucher Spezialitäten Käserei AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'450
Schon ausgestellt bis 2017: 560
Projektstandort
Schüpfheim (LU)
Projekteigner
Entlebucher Spezialitäten Käserei AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'450
Schon ausgestellt bis 2017: 560

Projektbeschreibung

Das Entlebuch verfolgt das Ziel, zu einer Pionierregion in Sachen Nachhaltigkeit zu werden. Die Entlebucher Spezialitäten Käserei AG in Schüpfheim leistet dazu mit einem innovativen Projekt einen Beitrag. Der konventionelle Teil des Projektes besteht darin, den Prozess der Milcherwärmung mit Holzschnitzeln anstatt mit Heizöl zu führen. Der bestehende Ölkessel übernimmt nur noch die Spitzenlast oder kommt als Notheizkessel zum Einsatz. Erstmals in der Schweiz wird nun aber die aus den Holzschnitzeln gewonnene Wärme genutzt, um eine Absorptionskältemaschine zu betreiben. Im Sommer und in der Übergangszeit wird eigenes, reichlich vorhandenes Quellwasser auf die Absorptionskältemaschine geführt, welche das durchlaufende Wasser auf eine konstante Temperatur von 6 °C kühlt. Dieses Wasser wiederum dient der Kühlung der Anlagen und Kühlräume.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Abwasserwärme Löwengraben LuzernLU2700

Erstellung eines Nahwärmeverbundes in der Luzerner Altstadt mit Abwärmenutzung aus dem Abwasserkanal Löwengraben

Projekt Nummer BAFU 0138
Projektstandort Luzern (LU)
Projekteigner ewl Wärmetechnik AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'725
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 18.08.2016
Inbetriebnahme: 01.10.2016
Projekt Nummer BAFU
0138
Projektstandort
Luzern (LU)
Projekteigner
ewl Wärmetechnik AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'725
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 18.08.2016
Inbetriebnahme: 01.10.2016

Projektbeschreibung

Im Zuge einer Kanalsanierung in der Altstadt von Luzern wurde die Gelegenheit genutzt, im Entwässerungskanal einen Wärmetauscher einzubauen. Damit konnte ein Nahwärmeverbund mit Abwärmenutzung aus dem Abwasserkanal Löwengraben realisiert werden. Beheizt werden öffentliche und private Liegenschaften im Quartier Löwengraben. Die Abwärme aus dem Abwasserkanal speist den Nahwärmeverbund mit bis zu 75% erneuerbarer Wärmeenergie, die restlichen 25% (Spitzenlasten) werden durch einen Gaskessel mit 460 kW Leistung abgedeckt. Durch das Projekt wird ein Viertel des Wärmepotenzials des Abwasserkanals genutzt.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Nahwärmeverbundes.

Abwasserwärmenutzung Überbauung Hofmatt, HagendornZG1'400

Dezentrale Fernwärmeerzeugung durch Abwärmenutzung einer Abwasserreinigungsanlage

Projekt Nummer BAFU 028
Projektstandort Hagendorn (ZG)
Projekteigner EG Hofmatt
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'829
Schon ausgestellt bis 2016: 595
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 14.05.2014
Inbetriebnahme: 01.10.2014
Projekt Nummer BAFU
028
Projektstandort
Hagendorn (ZG)
Projekteigner
EG Hofmatt
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'829
Schon ausgestellt bis 2016: 595
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 14.05.2014
Inbetriebnahme: 01.10.2014

Projektbeschreibung

Für die Siedlung Hofmatt wurde ein kaltes Fernwärmenetz realisiert. Die eingespeiste Energie wird aus der Abwärme des gereinigten Abwassers der Kläranlage Schönau in Cham gewonnen. Von dort aus wird das Abwasser direkt zu den Wärmepumpen der Heizzentrale der Siedlung Hofmatt geführt. Die Kläranlage Schönau befindet sich ca. einen Kilometer südöstlich von der Siedlung entfernt. Die Siedlung Hofmatt weist ein Wärmbedarf von 0.846 GWh pro Jahr auf, was einer Leistung von 470 kW entspricht. Durch die Projektaktivität kann der Wärmebedarf vollumfänglich durch Umwelt- und Fernwärme gedeckt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung Klik unterstützt das Projekt mit dem Kauf der erzielten Bescheinigungen, die durch die Emissionsreduktionen anfallen. Aufgrund der hohen Investitionskosten ist das Projekt nicht wirtschaftlich und könnte ohne den Beitrag der Stiftung Klik nicht realisiert werden.

Abwärmenutzung Thermalbad ZurzachAG8'000

Nutzung der Abwärme von verbrauchtem Thermalwasser mittels Wärmepumpe

Projektstandort Bad Zurzach (AG)
Projekteigner Thermalbad Zurzach AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 12'385
Schon ausgestellt bis 2017: 4'652
Projektstandort
Bad Zurzach (AG)
Projekteigner
Thermalbad Zurzach AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 12'385
Schon ausgestellt bis 2017: 4'652

Projektbeschreibung

Vor Inbetriebnahme des Projekts im Juli 2009 wurden die vier Becken im Thermalbad Zurzach mittels einer Ölheizung konstant auf einer Temperatur von 34 bis 36 °C gehalten. Da das Thermalwasser mehrmals umgewälzt wird, muss es jeweils aufbereitet und wieder auf Temperatur gebracht werden. Dafür wurden früher jährlich 630'000 Liter Heizöl benötigt. Das abgebadete Thermalwasser wurde am Ende des Zyklus ohne Nutzung der darin gespeicherten Abwärme abgelassen. Durch die Installation einer Wärmepumpe mit einer Leistung von 550 kW, die dem verbrauchten Thermalwasser Wärme entzieht, können heute rund 500'000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart werden. Die Investition betrug 1.88 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

AdapartJU660

Adapart

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Alterszentrum Lindenhof, OftringenAG1'900

Ersatz der bestehenden Gaskessel im Gebäude des Altersheimes durch eine Holzschnitzelfeurung im Gebäude mit Alterswohnungen.Erstellen einer Fernwärmeleitung zwischen den Gebäuden.

Projektstandort Oftringen (AG)
Projekteigner Einwohnergemeinde Oftringen, vertreten durch die Stiftung Alterszentrum Lindenhof
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'725
Schon ausgestellt bis 2017: 1'001
Projektstandort
Oftringen (AG)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Oftringen, vertreten durch die Stiftung Alterszentrum Lindenhof
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'725
Schon ausgestellt bis 2017: 1'001

Projektbeschreibung

Anlässlich des bevorstehenden nötigen Ersatzes der bestehenden Gasheizung des Altersheimes hat man sich alternative Möglichkeiten zur Beheizung überlegt. Gleichzeitig wurde das Alterszentrum erweitert, und in den neben dem Altersheim bestehenden Alterswohnungen war in der Heizzentrale Platz für eine zweite Wärmeerzeugungsanlage vorgesehen. In diese Heizzentrale wurde nun im Rahmen des Projektes eine neue Schnitzelfeuerung für beide Überbauungen installierst, und mit einem Verbidnungsgang wird die Fernleitung ins Altersheim geführt. Der Schnitzelsilo wurde direkt neben die Heizzentrale gebaut. Somit können beide Gebäude mit Wärmeenergie aus einer gemeinsamen, emissionsarmen Holzschnitzelheizung versorgt werden. Durch den Bau der Holzschnitzelheizung wurde Erdgas substituiert, was zur Reduktion von CO₂-Emissionen beiträgt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Altholzverbrennungsanlage RickenbachLU7'400

Wärmeerzeugung mit Hackschnitzeln und Altholz in einem Betrieb, der Betonwaren herstellt

Projektstandort Rickenbach (LU)
Projekteigner Sebastian Müller AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 10'861
Schon ausgestellt bis 2017: 4'273
Projektstandort
Rickenbach (LU)
Projekteigner
Sebastian Müller AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 10'861
Schon ausgestellt bis 2017: 4'273

Projektbeschreibung

Die Sebastian Müller AG stellt hauptsächlich Betonwaren für den Hoch-, Tief- und Strassenbau her. Sie betreibt schon seit 1993 ein Wärmenetz mit Heizzentrale für den eigenen Betrieb. Die Firma hat die notwendige Sanierung der Wärmeerzeugungsanlage zum Anlass genommen, die bestehende Ölheizung durch eine mit Hackschnitzeln und Altholz betriebene Anlage mit einer Leistung von 2 MW zu ersetzen und nur noch die Spitzenlast mit einer Ölheizung abzudecken. Der Brennstoff stammt aus vier Korporationen in der direkten Umgebung sowie aus Eigenmaterial. Das Wärmenetz beliefert insgesamt 15 Gebäude. Die Investition betrug 1.95 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

Ausbau Nahwärmeverbund, SafenwilAG3'000

Erstellung einer neuen Heizzentrale mit zwei Holzkessel à 1000 kW in einem bestehenden Wärmeverbund

Projektstandort Safenwil (AG)
Projekteigner Wärmeverbund Gemeinde Safenwil / Eigenwirtschaftsbetrieb
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'915
Schon ausgestellt bis 2017: 1'506
Projektstandort
Safenwil (AG)
Projekteigner
Wärmeverbund Gemeinde Safenwil / Eigenwirtschaftsbetrieb
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'915
Schon ausgestellt bis 2017: 1'506

Projektbeschreibung

Ausgangslage des Projekts war ein bestehender Wärmeverbund in Safenwil, welcher 1993 in Betrieb genommen wurde und 25 Wärmebezüger mit einer Anschlussleistung von 800 kW mit Wärme belieferte. Im Rahmen des Projektes wurde der bestehende Wärmeverbund erweitert. Da in der bestehenden Heizzentrale im Schulhaus nicht genügend Platz vorhanden war, um die Kapazitäten zu erweitern, wurde eine neue Heizzentrale im ehemaligen Forstwerkhof errichtet.
Die Heizzentrale umfasst zwei Holzkessel à je 1000 kW und ein Holzschnitzelspeicher. Der Betrieb eines Ölkessels ist mit der Erweiterung nicht mehr nötig, es wird zu 100% mit Holzenergie geheizt.
Dank einem Grossabnehmer im Kerngebiet, der dem Wärmeverbund angeschlossen wurde, hat der erweiterte Wärmeverbund eine sehr hohe Anschlussdichte.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Betagtenzentrum St. Martin SurseeLU2'000

Ersatz der Ölheizungen im Betagtenzentrum durch den Neubau eines Nahwärmeverbundes

Projektstandort Sursee (LU)
Projekteigner Axpo Contracting AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'267
Schon ausgestellt bis 2017: 1'271
Projektstandort
Sursee (LU)
Projekteigner
Axpo Contracting AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'267
Schon ausgestellt bis 2017: 1'271

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurden die Ölheizungen des Betagtenzentrums St.Martin durch ein Nahwärmenetz substituiert. Ab 2009 wird die Wärmeversorgung in den drei Wohnhäusern sowie im Hauptgebäude mit einer emissionsarmen Pelletheizung gewährleistet. Somit können durchschnittlich 108'800 bzw. 97'700 Liter Heizöl pro Jahr nach einer Gebäudesanierung im Jahre 2010 eingespart werden. Die neue Heizzentrale wurde im Hauptgebäude realisiert. Da die Wohnhäuser des Altersheimes bereits vor 2009 mit einem Nahwärmeverbund ausgerüstet waren, musste einzig eine Leitung zwischen dem Hauptgebäude und dem bestehenden Wärmeverbund verlegt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

BiEAG HünenbergZG2500

Ausbau der Wärmezentrale und Netzerweiterung des Wärmeverbundes Hünenberg

Projekt Nummer BAFU 0024
Projektstandort Hünenberg ZG (ZG)
Projekteigner Biomasse Energie AG BiEAG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'502
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 19.02.2014
Inbetriebnahme: 01.09.2016
Projekt Nummer BAFU
0024
Projektstandort
Hünenberg ZG (ZG)
Projekteigner
Biomasse Energie AG BiEAG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'502
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 19.02.2014
Inbetriebnahme: 01.09.2016

Projektbeschreibung

Die Biomasse Energie AG BiEAG betreibt eine Biogas-anlage mit BHKW zur Verstromung
des Biogases und Abwärmenutzung. Zusätzlich ist ein Holzschnitzelkessel in Betrieb, der einerseits Pro-zesswärme für die Biogasanlage (Hygienisierung und Fermenterheizung) und andererseits Wärme für den Wärmeverbund bereitstellt. Zur Abdeckung der Spitzenlast ist ein Gaskessel vorhanden. Dieser liefert rund 9% der Wärme für den Wärmeverbund. Das Projekt umfasst den Ausbau der bestehenden Anlage. Zur Erhöhung der Wärmeproduktion wird in der Heizzentrale ein zweiter Holzschnitzelkessel installiert und das Netz des Verbundes wird erweitert. Damit soll eine Zunahme des Wärmeabsatzes von 35% erzielt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt den Ausbau des Wärme-verbundes Hünenberg durch die Abgeltung der damit erzielten Emissionsreduktionen. Diese kauft KliK dem Projekt in Form von Bescheinigungen ab.

Blumenhaus Buchegg SO1'600

Im Rahmen eines Erweiterungsbaus Einbau einer neuen Heizzentrale mit Pelletkessel zur Beheizung aller Gebäude

Projektstandort Kyburg-Buchegg (SO)
Projekteigner AEK Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'926
Schon ausgestellt bis 2017: 1'163
Projektstandort
Kyburg-Buchegg (SO)
Projekteigner
AEK Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'926
Schon ausgestellt bis 2017: 1'163

Projektbeschreibung

Die Stiftung Blumenhaus Buchegg hat im Jahr 2006 einen Erweiterungsbau für einen Kindergarten realisiert und mittels einer Wärmeleitung an die bestehende Ölheizung (2 Ölkessel à 275kW) angeschlossen, die noch 2 weitere Gebäudegruppen beheizt. Die gesamthaft 550 kW reichten jedoch bei einer allfälligen Spitzenlast für eine Beheizung der Gebäude nicht aus. Im Rahmen des Projektes wurden 2 Pelletkessel mit einer Leistung von je 150 kW eingebaut. Mit der Pelletanlage soll die Grundlast abgedeckt werden, während die zwei bestehenden, relativ neuen Ölkessel weiter betrieben werden, um die Spitzenlast abzudecken. Die Pelletanlage wurde im Rahmen eines Energiecontractings durch AEK Energie AG realisiert und wird seither durch AEK betrieben.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

ChampachauffeVD5'800

Champachauffe

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Chauffage à bois d'Anzère (CBA)VS24'000

Chauffage à bois d'Anzère (CBA)

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Chauffage à distance au bois LignièresNE10'400

Chauffage à distance au bois Lignières

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Commune de Begnins - Chauffage à distance à boisVD8'260

Commune de Begnins - Chauffage à distance à bois

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Commune de Saint-Cergue - Chauffage à distance à boisVD880

Commune de Saint-Cergue - Chauffage à distance à bois

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Du bois à MarcelinVD1'920

Du bois à Marcelin

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Energie LuterbachSO14'000

Abwärmenutzung der KVA und Verbrennung von Biomasse zum Betrieb des Fernwärmenetzes

Projektstandort Luterbach (SO)
Projekteigner AEK Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 17'345
Schon ausgestellt bis 2017: 6'658
Projektstandort
Luterbach (SO)
Projekteigner
AEK Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 17'345
Schon ausgestellt bis 2017: 6'658

Projektbeschreibung

In der Gemeinde Luterbach haben verschiedene Liegenschaftsbesitzer, welche ihren Wärmebedarf ehemals mit dezentralen Erdgas- und Ölheizungen deckten, Interesse an einem Fernwärmeanschluss bekundet. Diese befinden sich in der Nähe der Kehrichtverbrennungsanlage Zuchwil, die Abwärme in beträchtlichem Ausmass produziert. Das Projekt nutzt diese Abwärme der Kehrichtverbrennung als Fernwärme zur Beheizung der Liegenschaften. Hierzu wurde ein Wärmenetz gebaut und an eine Abwärmeauskopplung der KVA angeschlossen. Zudem erhielt jedes angeschlossene Gebäude eine Unterstation mit Netztrennung.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

Energie Rheintal GreinerSG10'000

Abwäremenutzung und Einspeisung in bestehendes Wärmenetz

Projektstandort Diepoldsau (SG)
Projekteigner Energie Rheintal AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 14'244
Schon ausgestellt bis 2017: 5'703
Projektstandort
Diepoldsau (SG)
Projekteigner
Energie Rheintal AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 14'244
Schon ausgestellt bis 2017: 5'703

Projektbeschreibung

Der Verpackungshersteller Greiner Packaging in Diepoldsau produziert beträchtliche Menge an Abwärme, die fast vollständig über Vernichtungsanlagen und ein Erdkollektorfeld an die Umwelt abgegeben wurde. Mit der Realisierung des Projektes werden die Produktionsanlagen mit ihrem Abwärmepotential bei Greiner Packaging zusammengeführt und die daraus gewonnene Wärme in ein bereits bestehendes Fernwärmenetz eingespeist. Dies erfolgt durch die Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage und dem Bau einer Fernleitung, die mit der Heizzentrale verbunden ist. Die Wärmekapazität des Verbundes wird somit erhöht und lässt den Anschluss weiterer Industrie- und Gewerbebetriebe sowie Wohn- und öffentliche Bauten zu. Jährlich werden somit bis zu 5 Mio. kWh emissionsarme Wärme produziert.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

Energie mit Hackschnitzel, Dorfkäserei NeudorfLU2'500

Neue Holzheizzentrale zum Ersatz des Heizölkessels der Käserei.

Projektstandort Neudorf (LU)
Projekteigner Käsereigenossenschaft Neudorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'864
Schon ausgestellt bis 2017: 1'452
Projektstandort
Neudorf (LU)
Projekteigner
Käsereigenossenschaft Neudorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'864
Schon ausgestellt bis 2017: 1'452

Projektbeschreibung

Die Dorfkäserei Neudorf liegt im Kt. Luzern, in der Region vom Luzerner Michelsamt. Die Dorfkäserei verarbeitet die Milch vorwiegend zu Emmentaler AOC und Parmino, einem extraharten Käse aus Rohmilch. Um Verantwortung gegenüber der Umwelt zu übernehmen, hat die Käsereigenossenschaft 2008 die Errichtung einer Holzschnitzelheizung initiiert. Im Gleichschritt mit einem geplanten Produktionsausbau deckt die Holzheizung den Mehrbedarf für die Erwärmung der Milch zur Herstellung von Käse ab. Der bestehende Ölkessel (380 kW) bleibt als backup und Spitzenlast-kessel bestehen. Durch die Liberalisierung des Milchmarktes konnte die Produktion hingegen nicht wie erwartet gesteigert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Energie mit Hackschnitzel, Käserei KottwilLU2'800

Heiz- und Kälteenergieerzeugung mit Hackschnitzeln zur Milchprodukteherstellung

Projektstandort Kottwil (LU)
Projekteigner Regio Chäsi Willisau
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'665
Schon ausgestellt bis 2017: 1'662
Projektstandort
Kottwil (LU)
Projekteigner
Regio Chäsi Willisau
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'665
Schon ausgestellt bis 2017: 1'662

Projektbeschreibung

Die Käserei Kottwil ist der Hauptproduktionsstandort der Genossenschaft Regio Chäsi Willisau, grösste selbstvertretende Genossenschaft der Schweiz. Am Standort Kottwil werden täglich ca. 35'000 Liter Milch verarbeitet. Da die Genossenschaft selber in Besitz von Wäldern ist, sollen die eigenen Ressourcen genutzt und Prozesswärme mit Holzenergie erzeugt werden. Das Projekt umfasst somit die Erstellung einer monovalenten Holzschnitzelanlage mit einer Leistung von 750 kW. Zudem wurde die Kälteanlage optimiert, indem Absorptionskälte zur Kühlung verwendet wird. Die Wärmeerzeugung mit Holzenergie ist zum einen sehr emissionsarm, zum anderen werden regionale Ressourcen genutzt und die Wertschöpfung der Genossenschaft gefördert.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Energieholzanlage BGH ImmenseeSZ6'800

Sanierung eines bestehenden Wärmeverbundes mit Ersatz von Heizöl durch Holzenergie und Grundwasserwärme

Projektstandort Immensee (SZ)
Projekteigner EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'679
Schon ausgestellt bis 2017: 4'452
Projektstandort
Immensee (SZ)
Projekteigner
EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'679
Schon ausgestellt bis 2017: 4'452

Projektbeschreibung

Die Bethlehem Mission Immensee, das Gymnasium Immensee und der Gewerbe- und Industriepark Hohle Gasse AG haben ein Wärmecontracting mit der EBM abgeschlossen. Ursprünglich versorgte ein rein fossil betriebener Wärmeverbund die Gebäude des Gymnasiums und der Bethlehem Mission mit Wärme. Später wurden auch die Liegenschaften der Hohle Gasse AG angeschlossen. Das Projekt umfasst den Ersatz der sanierungsbedürftigen Ölheizung des Wärmeverbundes durch eine bivalente Anlage mit einer Wärmepumpe (110 kW) und einem Holzkessel (1250 kW) sowie zwei Ölkesseln (zusammen 850 kW) zur Spitzenlastabdeckung. Mit dem Wechsel von fossiler zu emissionsarmer und erneuerbarer Energie trägt das Projekt zur Senkung von CO₂-Emissionen bei. Der ursprünglich erst für eine zweite Etappe geplante Einbau eines Elektrofilters für den Holzkessel wurde bereits vorgenommen, somit werden die gesetzlichen Abgaswerte unterschritten.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Energieholzanlage Campus Sursee LU8'000

Errichtung Holzschnitzelfeuerung in bestehendem Nahwärmeverbund.

Projektstandort Sursee (LU)
Projekteigner Stiftung Campus Sursee
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 13'107
Schon ausgestellt bis 2017: 4'947
Projektstandort
Sursee (LU)
Projekteigner
Stiftung Campus Sursee
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 13'107
Schon ausgestellt bis 2017: 4'947

Projektbeschreibung

Bis 2008 wurde das gesamte Campus-Areal mit einer Heizzentrale aus drei Ölheizkesseln über eine Fernleitung mit Wärme versorgt. Das geförderte Projekt beinhaltet den Bau einer Holzheizung, welche den Ölverbrauch und damit die CO₂-Emissionen reduziert. Durch das Projekt erfolgte die Wärmeerzeugung dann primär mittels Holzfeuerung mit Speicheranlage im Öl-Bivalentbetrieb. Die Ölheizungen übernehmen die Spitzenlastabdeckung sowie den Sommerbetrieb in der bestehenden Heizzentrale. Die Holzkesselleistung entspricht der Hälfte der benötigten Gesamtleistung. Das Holzschnitzelsilo weist ein nutzbares Volumen von ca. 350 m3 auf, was den Vollbetrieb über mindestens fünf Tage gewährleistet.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Energieverbund Neuhausen am RheinfallSH

Erstellung eines Wärmeverbundes mit Abwasserwärmenutzung mit Erweiterung des bestehenden Wärmenetzes

Projekt Nummer BAFU 0147
Projektstandort Neuhausen am Rheinfall (SH)
Projekteigner Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'692
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 25.08.2016
Inbetriebnahme: 01.01.2017
Projekt Nummer BAFU
0147
Projektstandort
Neuhausen am Rheinfall (SH)
Projekteigner
Energieverbund Neuhausen am Rheinfall AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'692
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 25.08.2016
Inbetriebnahme: 01.01.2017

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Ausbau des bestehenden Fernwärmenetzes in Neuhausen am Rheinfall und die Erschliessung weiterer Wärmequellen. Die Erzeugung der Wärme erfolgt mit verschiedenen Technologien: In einer ersten Etappe werden 13.5 MW Wärmeleistung durch Abwärmenutzung, zwei Wärmepumpen und zwei Erdgaskessel zur Spitzenlastabdeckung erzeugt. In einer zweiten Etappe kommt eine weitere Wärmepumpe à 1.5 MW und in der dritten Etappe zwei Holzgas-Blockheizkraftwerke (BHKW) mit insgesamt 540 kW und eine Wärmespeicheranlage à 50m3 dazu. Später soll das Holzgas-BHKW weiter ausgebaut werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Energiezentrale Zentrum HorwLU2'200

Nutzenergie mit mindestens 60% Abdeckung durch einen Holzschnitzelkessel

Projektstandort Horw (LU)
Projekteigner Gemeinde Horw
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'065
Schon ausgestellt bis 2017: 1'695
Projektstandort
Horw (LU)
Projekteigner
Gemeinde Horw
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'065
Schon ausgestellt bis 2017: 1'695

Projektbeschreibung

Die bisherige Energiezentrale Zentrum Horw wurde durch zwei Gasheizkessel versorgt. Im Rahmen des Projektes wurden die zwei Gaskessel (1165 kW und 900 kW) durch eine Holzschnitzelfeuerung (400 kW) ergänzt, welche mindestens 60% des gesamten Wärmebedarfs abdeckt. Neben der bestehenden Anlage wurde ein Holzschnitzelsilo errichtet. Die Wärme der ausgebauten Heizzentrale wird an die bestehenden Anschlüsse des Wärmeverbundes geliefert. Durch die Verringerung des fossilen Anteils an der Wärmeproduktion wird der Ausstoss an CO₂ verringert.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Energiezentrum Wintersried Holzfeuerung mit WärmenetzSZ70'000

Produktion von Fernwärme mit Biomasse aus der Region

Projektstandort Schwyz (SZ)
Projekteigner AGRO Energie Schwyz AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 123'704
Schon ausgestellt bis 2017: 44'612
Projektstandort
Schwyz (SZ)
Projekteigner
AGRO Energie Schwyz AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 123'704
Schon ausgestellt bis 2017: 44'612

Projektbeschreibung

Bei der Entsorgung von Grüngut und der Waldpflege fallen grosse Mengen an Biomasse an, die bisher nicht sinnvoll genutzt werden konnten. Im Rahmen des Projektes entstand am Standort Wintersried nebst einer Biogasanlage eine grosse Heizanlage mit zunächst zwei Holzfeuerungen à 1.2 und 3.2 MW. Um die steigende Nachfrage nach Holzenergie zu decken, wurde 2010 ein dritter Holzkessel à 6.5 MW zugebaut. Ein aktuell über 50 km langes Leitungsnetz versorgt die über 600 Wärmebezügern in Rickenbach, Ibach, Ingenbohl und Brunnen Schwyz mit Wärme.
Als Brennstoff verwendet man den brennbaren Teil von zu entsorgendem Grüngut, Holzschnitzel, die bei der Waldpflege und der Holznutzung als Abfallprodukte anfallen und Altholz. Das Projekt trägt entscheidend zum Klimaschutz bei, indem mit Brennstoff aus der Region emissionsarme Wärme erzeugt wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Erneuerung und Ausbau Wärmeverbund MarbachLU4'500

Erneuerung und Erweiterung der bestehenden Heizzentrale und Anschluss einer neuen Bergkäserei und weiterer Wärmebezüger

Projektstandort Marbach (LU)
Projekteigner Gemeinde Escholzmatt-Marbach
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 8'559
Schon ausgestellt bis 2017: 3'137
Projektstandort
Marbach (LU)
Projekteigner
Gemeinde Escholzmatt-Marbach
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 8'559
Schon ausgestellt bis 2017: 3'137

Projektbeschreibung

Die bisherige Heizzentrale des Fernwärmeverbundes in Marbach musste erneuert werden. Im Rahmen des Projektes wurde die bereits über 15-jährige Unterschubfeuerung durch eine moderne Rostfeuerung auf dem heutigen Stand der Technik ersetzt. Zudem haben neue Anschlussinteressenten wie die Bergkäserei und weitere private Liegenschaften im Perimeter des Wärmeverbundes zum Entschluss geführt, das Fernwärmenetz auszubauen. Die heute insgesamt 29 angeschlossenen privaten Liegenschaften haben einen Wärmeenergiebedarf von je ca. 20 kW. Die vier Gemeindeeigenen Gebäude beziehen jährlich ca. 377 kW und der Energiebedarf der Käserei liegt gar bei 900 kW. Ausserdem wurde der Betrieb der Heizungsanlage aufgrund des Bedarfs der Käserei auf das ganze Jahr ausgedehnt. Mit der Erneuerung und dem Ausbau des Wärmeverbundes wurde die Jahresenergieproduktion mehr als verdoppelt, so dass der zusätzliche Wärmebedarf abgedeckt werden kann.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Erweiterung WZO SissachBL7700

Erstellung einer neuen grösseren Heizzentrale und Erweiterung des Wärmenetzes im bestehenden Holznahwärmeverbund

Projekt Nummer BAFU 0109
Projektstandort Sissach (BL)
Projekteigner EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 17'538
Schon ausgestellt bis 2017: 1'460
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 17.12.2015
Inbetriebnahme: 17.12.2015
Projekt Nummer BAFU
0109
Projektstandort
Sissach (BL)
Projekteigner
EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 17'538
Schon ausgestellt bis 2017: 1'460
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 17.12.2015
Inbetriebnahme: 17.12.2015

Projektbeschreibung

Da der bestehende Wärmeverbund WZO mit Holzschnitzelfeuerung à 450 kW im Alters- und Pflegeheim seine Kapazitätsgrenzen erreicht hat, wurde die bestehende Heizzentrale im Rahmen des Projektes durch eine grössere Heizzentrale am neuen Standort Prütschmatt ersetzt. Die neue Heizzentrale verfügt über zwei Holzkessel (2'000 kW und 900 kW) mit Rostfeuerung und einen Ölkessel à 3'200 kW zur Redundanz und Spitzenlastabdeckung. Die bestehende Heizzentrale im Alters- und Pflegeheim wird rückgebaut. Entlang der Transportleitung zwischen der neuen Heizzentrale und dem bestehenden Wärmeverbund werden zusätzliche Gebiete erschlossen. Durch den Ausbau des Wärmenetzes wird auch die Wärmemenge im Endausbau auf 9'300 MWh pro Jahr gesteigert, wobei 95% der Wärme aus CO₂-neutraler Holzenergie gewonnen wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Erweiterung des Fernwärmeverbundes.

Erweiterung Wärmeverbund Arth SZSZ1200

Ausbau der Heizzentrale und Netzerweiterung des bestehenden Wärmeverbundes der Gemeinde Arth SZ

Projekt Nummer BAFU 0102
Projektstandort Arth (SZ)
Projekteigner Unterallmeind Korporation Arth
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'498
Schon ausgestellt bis 2017: 1'058
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 30.07.2015
Inbetriebnahme: 13.01.2015
Projekt Nummer BAFU
0102
Projektstandort
Arth (SZ)
Projekteigner
Unterallmeind Korporation Arth
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'498
Schon ausgestellt bis 2017: 1'058
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 30.07.2015
Inbetriebnahme: 13.01.2015

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erweiterung des bestehenden Fernwärmeverbundes in Arth SZ. Die bestehende Hackschnitzelfeuerung mit einer Leistung von 700kW wurde mit einer Hackschnitzelfeuerung à 1200kW erweitert. Dies ermöglichte die Erschliessung von 24 weiteren Gebäuden im Perimeter des Wärmeverbundes Arth. Zusätzlich wurde ein Erdgaskessel è 1000kW für den Schwachlast- und Sommerbetrieb und als Notkessel eingebaut. Dieser wird voraussichtlich etwa 10% der gesamten Wärmeproduktion abdecken. Die Holzschnitzel stammen ausschliesslich aus den Wäldern der Unterallmeind Korporation Arth. Im neu erstellten Silo mit einem Nutzvolumen von 140 m3 können Holzschnitzel für 4 bis 5 Tage Volllastbetrieb gelagert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Erweiterung des Fernwärmeverbundes.

Erweiterung Wärmeverbund Hallau SHSH2'200

Erweiterung eines bestehenden Wärmeverbundes durch einen zusätzlichen Holzheizkessel und eine Netzerweiterung

Projekt Nummer BAFU 0095
Projektstandort Hallau (SH)
Projekteigner Roth & Partner
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'827
Schon ausgestellt bis 2017: 837
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 30.09.2014
Inbetriebnahme: 17.09.2014
Projekt Nummer BAFU
0095
Projektstandort
Hallau (SH)
Projekteigner
Roth & Partner
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'827
Schon ausgestellt bis 2017: 837
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 30.09.2014
Inbetriebnahme: 17.09.2014

Projektbeschreibung

Ausgangslage des Projektes ist eine bestehende Fernwärmeheizung mit einer Leistung von 200 kW. Damit nun 24 weitere Gebäude im Perimeter des Wärmeverbundes Hallau angeschlossen werden konnten, musste die Heizzentrale ausgebaut und die Leistung der Anlage erhöht werden. Das Projekt umfasst die Installation einer neuen Hackschnitzelfeuerung mit einer Leistung von 700 kW und den Bau von zusätzlichen Wärmeleitungen und Anschlüssen. Infolge des Ausbaus können bestehende Ölfeuerungen im Perimeter des Wärmeverbundes Hallau durch eine klimaschonende Holzschnitzelbeheizung ersetzt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die Bescheinigungen, die das BAFU dem Projekt für die erzielten Emissionsreduktio-nen ausstellt. Durch diese Unterstützung ermöglicht die Stiftung KliK die Realisierung des Projektes.

Erweiterung Wärmeverbund LenzerheideGR10'000

Ausbau des bestehenden Wärmeverbundes durch Holzschnitzelheizung und zusätzliche Wärmeabnehmer

Projektstandort Vaz/Obervaz, (GR)
Projekteigner Politische Gemeinde Vaz/Obervaz
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 15'638
Schon ausgestellt bis 2017: 5'852
Projektstandort
Vaz/Obervaz, (GR)
Projekteigner
Politische Gemeinde Vaz/Obervaz
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 15'638
Schon ausgestellt bis 2017: 5'852

Projektbeschreibung

An die in 1994 in Betrieb genommene fossil befeuerte Heizzentrale im Sportzentrum Dieschen wurden kontinuierlich weitere Wärmeabnehmer in einem Wärmeverbund angeschlossen. Für einen 2008 geplanten Anschluss neuer Wärmeabnehmer musste die Anlage ausgebaut werden. Aus diesem Grund wurde die Heizzentrale durch einen Holzkessel von 2.5 MW gebaut, der mit einer ölbefeuerten Lastabwurfzentrale ergänzt wurde. Das Ausbauprojekt beinhaltet eine Ausbauetappe, in welcher 2012 mit 2 Jahre Verspätung eine Kapazitätserweiterung durch einen Holzkessel mit 1.6 MW realisiert werden konnte.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Erweiterung Wärmeverbund WalenstadtSG2'500

Erweiterung des bestehenden Wärmeverbundes durch den Zubau eines Holzkessels und mehreren Neuanschlüssen

Projektstandort Walenstadt (SG)
Projekteigner Holzenergie Delta AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'450
Schon ausgestellt bis 2017: 1'383
Projektstandort
Walenstadt (SG)
Projekteigner
Holzenergie Delta AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'450
Schon ausgestellt bis 2017: 1'383

Projektbeschreibung

Die Gemeinde Walenstadt hat sich aufgrund des problemlosen Betriebs und als Beitrag zum Klimaschutz für die Erweiterung ihres seit vier Jahren bestehenden Holzschnitzel-Wärmeverbundes entschieden. Das Projekt umfasst sowohl den Ausbau der Heizzentrale als auch die Erweiterung des Fernwärmenetzes. In der bestehenden Holzschnitzelfeuerungsanlage wurde ein weiterer Holzschnitzelkessel mit einer Leistung von 70 kW zugebaut. Durch die Installation neuer Leitungen wurden weitere Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie eine Gärtnerei angeschlossen. Die gesamte Fernwärmeanlage liefert jährlich 1.3 Mio. kWh Wärme aus Holzenergie, welche zuvor fast vollständig mit Heizöl erzeugt wurde.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Erweiterung Wärmeverbund und Speisung ab bestehender Holzschnitzelfeuerung AlterszentrumAG2'500

Auslastung der bestehenden Holzschnitzelfeuerung im Alterszentrum durch Einspeisung in den bestehenden fossil gespeisten Wärmeverbund im Dorfzentrum und Erweiterung Wärmeverbund.

Projektstandort Gränichen (AG)
Projekteigner Einwohnergemeinde Gränichen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'758
Schon ausgestellt bis 2017: 1'504
Projektstandort
Gränichen (AG)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Gränichen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'758
Schon ausgestellt bis 2017: 1'504

Projektbeschreibung

Im Alterszentrum Gränichen ist eine Holzschnitzelfeuerung mit einer Leistung von 460 kW installiert. Sie beheizte bisher lediglich das Alterszentrum und ist damit nicht gänzlich ausgelastet. Im Rahmen des Projektes werden diese Leistungsreserven nun in einen nahe gelegenen Wärmeverbund eingespeist, der bisher zu 100% mit fossiler Energie aus Erdgas betrieben wurde. Angeschlossen sind private Liegenschaften im Dorfzentrum, kleinere Gewerbe in der Einkaufspassage, das Gemeindehaus und eine Schulanlage. Um das Alterszentrum mit dem Wärmenetz zu verbinden, wurden neue Leitungen von ca. 300m verlegt. Bei optimaler Auslastung der Holzschnitzelfeuerung kann diese dem Verbund ca. 61% des Wärmeverbrauchs von ca. 3 GWh liefern.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Extension du réseau du CAD Numa-DrozNE9'400

Extension du réseau du CAD Numa-Droz

Dieses Factsheet ist nur auf Französisch verfügbar:

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Fernheizwerk Jungfrauregion der AVARI AGBE37'000

Ausbau eines bestehendes Fernwärmenetzes und der Heizzentrale

Projektstandort Wilderswil (BE)
Projekteigner AVARI AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 54'105
Schon ausgestellt bis 2017: 21'096
Projektstandort
Wilderswil (BE)
Projekteigner
AVARI AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 54'105
Schon ausgestellt bis 2017: 21'096

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Ausbau eines bestehenden Wärmeverbundes. Dieser wurde bisher durch zwei Holzkessel von je 3.2 MW Leistung befeuert. Die Abdeckung der Spitzenlasten erfolgte durch einen Ölbrennerkessel. Mit der Projektaktivität wurde die Leistung der Anlage mit der Installation eines dritten Holzkessels um 5 MW erhöht. Gleichzeitig wurde auch das Fernwärmenetz erweitert, so dass neue Liegenschaften angeschlossen werden konnten. Dies ermöglichte eine zusätzliche Anschlussleistung von 5.2 MW. Mit dem Ausbau und die Akquisition von zusätzlichen Anschlüssen neuer Wärmebezüger, ist der Gesamtjahreswärmebedarf der Wärmeabnehmer von 19'800 MWh/a auf aktuell 33'680 MWh/a gestiegen. Die Anzahl Kunden wurde durch den Ausbau von 73 auf 167 erhöht. Durch die Projektaktivität wird ein grosser Teil der Wärme in Wilderswil mit Holz erzeugt, wodurch eine bedeutende Menge an CO₂-Emissionen eingespart wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Fernwärme Bad KnutwilLU2'400

Neubau eines Fernwärmeverbundes mit Holzheizzentrale

Projektstandort Knutwil (LU)
Projekteigner Ruedi Stofer
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'234
Schon ausgestellt bis 2017: 1'544
Projektstandort
Knutwil (LU)
Projekteigner
Ruedi Stofer
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'234
Schon ausgestellt bis 2017: 1'544

Projektbeschreibung

Im Zuge des Projektes wurde auf dem Landwirtschaftsbetrieb von Herrn Stofer eine Heizzentrale eingerichtet. Realisiert wurde eine bivalente Anlage mit einer Holzschnitzel-Kesselleistung von 550 kW und einer Ölkesselleistung von 360kW zur Spitzenlastabdeckung. Neben dem Wohnhaus und dem Ökonomiegebäude des Landwirtschaftsbetriebes werden die beiden grossen Wärmebezüger Mineralquelle "Knutwiler" und Jugenddorf "Bad Knutwiler" in den Wärmeverbund eingebunden. Da diese Objekte bisher mittels Ölheizung versorgt wurden, konnte durch das Projekt fossile Energieträger ersetzt und eine umwelt- und klimaschonende Energienutzung gefördert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Fernwärme Bad ZurzachAG19'000

Erweiterung eines bestehenden Wärmeverbundes und Bau einer neuen Heizzentrale mit bivalenter Wärmeerzeugung

Projektstandort Bad Zurzach (AG)
Projekteigner AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 0
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert:
Inbetriebnahme:
Projektstandort
Bad Zurzach (AG)
Projekteigner
AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 0
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert:
Inbetriebnahme:

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst einen Holz-Wärmeverbund mit einer unterirdischen Heizzentrale mit 10 MW Gesamtwärmeleistung, die auch den bestehenden, kleineren Wärmeverbund Landwies mit Wärme versorgt. Dort wurden zwei Holschnitzelkessel (3'200 kW und 1'600 kW) mit einem gemeinsamen Abgaswärmetauscher zur Rauchgaskondensation installiert. Zur Abdeckung der Spitzenlast wurden ein Erdgaskessel (2'500 kW) und ein Ölkessel (4'500 kW) eingesetzt. Der Anteil an fossiler Energie soll über das Jahr maximal 10% betragen. Das Wärmenetz wird auf total 4300 Trassenmeter ausgebaut. Es entstehen vier Äste, einer davon führt zum Thermalbad. Die Heizzentrale liefert im Endausbau rund 18'000 MWh an Nutzwärme für die Wärmekunden des Wärmeverbunds.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

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Fernwärme Langnau im EmmentalBE25'000

Wärmeverbund für 120 Liegenschaften mit bivalenter Holzschnitzelfeuerungsanlage

Projektstandort Langnau im Emmental (BE)
Projekteigner Elektra Baselland (EBL)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 37'709
Schon ausgestellt bis 2017: 14'747
Projektstandort
Langnau im Emmental (BE)
Projekteigner
Elektra Baselland (EBL)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 37'709
Schon ausgestellt bis 2017: 14'747

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung eines Fernwärmeverbundes in Langnau im Emmental. Ziel ist es, eine möglichst grosse Menge des Wärmebedarfs aus emissionsarmer Holzenergie zu gewinnen. Die Wärmeerzeugung erfolgt deshalb hauptsächlich durch zwei Holzkessel, womit 92% des Wärmebedarfs abgedeckt werden. Zur Gewährleistung der Redundanz und zur Spitzenlastenabdeckung wurde zusätzlich ein Ölkessel installiert. Rund 120 Wärmebezüger haben sich dem Verbund angeschlossen. Zu diesen zählen Liegenschaften der Gemeinde (Schulen, Turnhallen, Verwaltung, Werkhof), Objekte im Gastgewerbe, private Haushalte, Gewerbe, Dienstleitungsunternehmen, Spital, Krankenheim und Altersheim. Die meisten der angeschlossenen Liegenschaften wurden bisher mit dezentralen Ölheizungen beheizt. Durch deren Anschluss jährlich über 3'000 Tonnen CO₂-Emissionen reduziert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Fernwärme OberkirchLU2'500

Erstellung eines Fernwärmenetzes mit Holzschnitzelheizung für diverse öffentliche und private Gebäude

Projekt Nummer BAFU 0104
Projektstandort Oberkirch (LU)
Projekteigner Energie Oberkirch AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 6'394
Schon ausgestellt bis 2016: 603
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 22.01.2015
Inbetriebnahme: 15.10.2014
Projekt Nummer BAFU
0104
Projektstandort
Oberkirch (LU)
Projekteigner
Energie Oberkirch AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 6'394
Schon ausgestellt bis 2016: 603
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 22.01.2015
Inbetriebnahme: 15.10.2014

Projektbeschreibung

In der Gemeinde Oberkirch wurde ein Fernwärme- verbund realisiert. In der Heizzentrale wurde ein Holzschnitzelkessel mit einer Leistung von 550kW installiert. Zur Abdeckung der Spitzenlast wurde ein Ölkessel à 800kW eingesetzt. Dabei soll 90% der Wärmeenergie mit Holzschnitzel erzeugt werden. Die Anlage kann mit einem weiteren Holzschnitzelkessel mit 250-700 kW, je nach Endausbau, erweitert werden. Um noch mehr erneuerbare Energien zu erzeugen, wird auf dem Dach der Dreifachturnhalle und des Gemeindesaals eine Photovoltaik-Anlage mit einer Fläche von 1‘200 m2 geplant, die Strom von 160 kW erzeugt. Die erste Etappe ging im September 2015 ans Netz, die 2. Etappe im Frühling 2016, die 3. Etappe im Herbst 2016. Mit dieser Stromerzeugung kann die Energie Oberkirch AG rund 85% des Stromverbrauchs in der Zentrumsanlage abdecken.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK vergütet die durch das Projekt entstehenden CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglichte damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Fernwärme Region SolothurnSO40'000

Erweiterung der Abwärmenutzung aus der Kehrichtverbrennungsanlage Emmenspitz

Projektstandort Zuchwil und Solothurn (SO)
Projekteigner Regio Energie Solothurn
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 57'620
Schon ausgestellt bis 2017: 20'140
Projektstandort
Zuchwil und Solothurn (SO)
Projekteigner
Regio Energie Solothurn
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 57'620
Schon ausgestellt bis 2017: 20'140

Projektbeschreibung

In einer ersten Phase des Projekts, welche als eigenes Projekt "AEK Fernwärme Zuchwil" ebenfalls von der Stiftung KliK unterstützt wird, wurde von der Regio Energie Solothurn auf dem Gemeindegebiet Zuchwils die Nutzung von Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage KEBAG mittels einer 20 MW-Zubringerleitung ermöglicht. In der zweiten Phase wurde das Fernwärmenetz in Zuchwil ausgebaut und bis nach Solothurn erweitert. Gebaut wurde zu diesem Zweck eine zusätzliche 25 MW-Zubringerleitung. Diverse Gebiete, in denen die Gebäude zuvor mit Heizöl oder mit Erdgas beheizt wurden, wurden auf diese Weise seit 2010 mit Fernwärme erschlossen. Der Ausbau ist noch immer im Gange. Die Investitionen werden sich auf insgesamt rund 30 Mio. Franken belaufen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Fernwärme RontalLU24'000

Erstellen eines Fernwärmenetzes zur Nutzung der Abwärme der KVA Perlen

Projekt Nummer BAFU 0115
Projektstandort Ebikon, Buchrain, Dierikon, Root (LU)
Projekteigner Fernwärme Luzern AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 52'691
Schon ausgestellt bis 2016: 1'041
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 13.07.2015
Inbetriebnahme: 01.09.2015
Projekt Nummer BAFU
0115
Projektstandort
Ebikon, Buchrain, Dierikon, Root (LU)
Projekteigner
Fernwärme Luzern AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 52'691
Schon ausgestellt bis 2016: 1'041
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 13.07.2015
Inbetriebnahme: 01.09.2015

Projektbeschreibung

Im Rontal wird ein grosser Fernwärmeverbund erstellt, der die Abwärme der neuen Kehrichtverbrennungsanlage der Renergia in Perlen nutzt. In den Gemeinden Ebikon, Buchrain, Dierikon und Root wurde eine grosse Zahl dezentraler Heizungsanlagen durch Anschlüsse an das Fernwärmenetz ersetzt. Die für die Fernwärme nutzbare Wärmeleistung nach der Stromproduktion der KVA beträgt 22 MW. Die KVA garantiert eine 100%ige Wärmelieferung und hält die entsprechende Leistung vor. Das Heizwasser wird über erdverlegte Fernleitungen an industrielle, kommunale und private Wärmeabnehmer verteilt. Da die angeschlossenen Liegenschaften zuvor vor allem mit fossilen Brennstoffen heizten, werden durch den Anschluss an das Fernwärmenetz CO₂-Emissionen vermieden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht dadurch die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Fernwärme Saanen-Gstaad BE40'000

Wärmeverbund für über 200 Liegenschaften mit bivalenter Holzschnitzelfeuerungsanlage

Projektstandort Saanen und Gstaad (BE)
Projekteigner EBL (Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 58'964
Schon ausgestellt bis 2017: 22'229
Projektstandort
Saanen und Gstaad (BE)
Projekteigner
EBL (Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 58'964
Schon ausgestellt bis 2017: 22'229

Projektbeschreibung

In den Ortschaften Saanen und Gstaad wurde ein Fernwärmeverbund realisiert, der von einer der grössten Schnitzel-Heizzentralen der Schweiz beliefert wird. Die Heizzentrale besteht aus einer Doppelkesselanlage mit einer Gesamtleistung von 7'400 kW. Für die Abdeckung der Spitzenlast ist zusätzlich eine Ölfeuerung installiert. Der Brennstoff für die Fernwärme Saanen Gstaad stammt grösstenteils aus den umliegenden Wäldern. Insgesamt 47'000 Schnitzelkubikmeter Energieholz werden aufbereitet und der Wärmezentrale zugeführt. Der Energieabsatz von 28 GWh wird zu 50% von Schlüsselkunden wie Hotels und öffentliche Bauten abgedeckt. Die restliche Energie wird an kleine bis mittlere Bauten oder Ferienhäuser abgegeben, welche zum Teil nur saisonal benutzt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Fernwärmeversorgung MurtenFR10'000

Erstellung eines Fernwärmenetzes mit Hackschnitzelfeuerung und Spitzenlastabdeckung durch Erdgaskessel

Projekt Nummer BAFU 0091
Projektstandort Murten (FR)
Projekteigner Industrielle Betriebe Murten
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 8'951
Schon ausgestellt bis 2016: 1'072
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 15.10.2014
Inbetriebnahme: 01.09.2015
Projekt Nummer BAFU
0091
Projektstandort
Murten (FR)
Projekteigner
Industrielle Betriebe Murten
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 8'951
Schon ausgestellt bis 2016: 1'072
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 15.10.2014
Inbetriebnahme: 01.09.2015

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung eines neuen Fernwärmeverbundes mit bivalenter Wärmeerzeu- gung. Es wurden zwei Holzkessel (1.6 MW und 3.2 MW) zur Grundlastabdeckung, ein Gaskessel à 3.2 MW zur Spitzenlastabdeckung und ein weiterer Gaskessel à 3.2 MW als Notkessel installiert. Der Wirkungsgrad der Holzkessel wird mit einem nachgeschalteten Economiser zur Vorwärmung des Systemrücklaufs erhöht. Durch einen Elektrofilter werden die Abgase gereinigt. Die Gaskessel sind mit einem Rekuperator ausgerüstet. Die im Perimeter liegenden Gebäude wurden vor dem Anschluss fast ausschliesslich mit Heizöl beheizt. Durch den Anschluss an das Fernwärmenetz konnten diese dezentralen fossilen Heizungen durch klimaschonende Wärme aus Holzenergie ersetzt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Gecad NordFR4'960

Gecad Nord

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Grosswärmeverbund PrattelnBL28'000

Zusammenschluss von 5 bestehenden WV und Erstellung einer neuen Zentrale für das Gesamtgebiet. Verdichtung entlang des bestehenden und neu zu erstellenden Netzes.

Projekt Nummer BAFU 0106
Projektstandort Pratteln (BL)
Projekteigner EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 28'368
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 19.11.2014
Inbetriebnahme: 01.10.2015
Projekt Nummer BAFU
0106
Projektstandort
Pratteln (BL)
Projekteigner
EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 28'368
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 19.11.2014
Inbetriebnahme: 01.10.2015

Projektbeschreibung

Im Grosswärmeverbund Pratteln wurden die fünf bestehende Wärmeverbünde WV Krummeneich, Bahnhofstrasse, Ochsenareal, Stockmatt und Grüssen zusammengeschlossen. Diese sind aufgrund der stetigen Nachfrage hinsichtlich der Energieerzeugung an ihre Kapazitätsgrenzen gestossen. Da kaum Möglichkeiten zum Ausbau der bestehenden Heizzentralen bestanden, wurde im Rahmen des Projekts eine neue Heizzentrale erstellt, die mit einem Holzkessel à 5.3MW und zwei Ölkesseln à 4.5 MW zur Spitzenlastabdeckung Wärme liefert. Später soll ein zweiter Holzschnitzelkessel à 5.3MW dazu kommen. Vier der fünf bestehenden Heizzentralen wurden stillgelegt und rückgebaut.

Die Heizzentrale Grüssen liefert weiterhin Abwärme aus der Schlammverbrennung der ARA Rhein und Wärme zur Spitzenlastabdeckung aus zwei Ölkesseln. Durch die Vernetzung der Wärmeverbünde können an den Verbindungsleitungen zusätzliche Kunden angeschlossen werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK vergütet die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Grosswärmeverbundes.

Grundwasser-Wärmepumpe Schwimmbad, 6260 Reiden LU1'800

Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine Grundwasser-Wärmepumpe

Projektstandort Reiden (LU)
Projekteigner Schwimmbad-Genossenschaft Reiden
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'339
Schon ausgestellt bis 2017: 1'284
Projektstandort
Reiden (LU)
Projekteigner
Schwimmbad-Genossenschaft Reiden
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'339
Schon ausgestellt bis 2017: 1'284

Projektbeschreibung

Durch die Realisierung des Projektes kann die Wärmeversorgung des Schwimmbades Reiden von fossilen Ölheizungen auf Grundwasserpumpen umgestellt werden. Das Projekt umfasst die Demontage der bestehenden Heizung, die Erstellung einer Wasserfassung und den Einbau einer ca. 900m langen Wasserzuleitung bis ins Schwimmbad. Zudem werden vier Wärmepumpen mit einer Leistung von 300 kW installiert für die Aufbereitung des Dusch-/Bade- und Heizwassers und für die Nachwärmung bei der Lüftung.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Grundwassernutzung Spital SittenVS4'000

Ersatz der Wärmeerzeugung mit Heizöl durch einen Gaskessel und eine reversible Kältemaschine mit Grundwassernutzung

Projektstandort Sitten (VS)
Projekteigner Spital Wallis, Gesundheitsnetz Wallis
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'894
Schon ausgestellt bis 2017: 1'272
Projektstandort
Sitten (VS)
Projekteigner
Spital Wallis, Gesundheitsnetz Wallis
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'894
Schon ausgestellt bis 2017: 1'272

Projektbeschreibung

Ursprünglich wurde im Spital Sitten Heizöl eingesetzt, um Dampf und Wärme zu produzieren, zusätzlich waren Kältemaschinen für die Klimatisierung im Einsatz. Auf die Dampferzeugung wird im Rahmen des Projekts verzichtet, die benötigte Wärme wird teils mit neuen kondensierenden Gaskesseln erzeugt, teils dem Grundwasser entnommen, welches auch zur Kühlung genutzt wird. Zu diesem Zweck wurde eine reversible Kältemaschine von 1.2 MW thermischer Leistung eingebaut, hauptsächlich zur Deckung des Wärmebedarfs, aber auch zur Sicherstellung der Klimatisierung, falls die Grundwassernutzung nicht zu Verfügung steht oder nicht ausreicht. Zudem wurden - für den Fall, dass die reversible Kältemaschine für die Kühlung zum Einsatz kommt - die ganzjährig benötigten Kältemaschinen der Onkologie zur Deckung des Wärmebedarfs des Onkologietrakts ausgerüstet. Die Investitionen betrugen insgesamt 2.4 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Gärtnereibetrieb JonenAG5'100

Ersatz des Ölheizkessels einer bestehenden Heizzentrale durch einen Holzschnitzelkessel

Projektstandort Jonen (AG)
Projekteigner Vetterli Schnittblumen AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 8'478
Schon ausgestellt bis 2017: 3'264
Projektstandort
Jonen (AG)
Projekteigner
Vetterli Schnittblumen AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 8'478
Schon ausgestellt bis 2017: 3'264

Projektbeschreibung

Da in der bestehenden Heizzentrale des Gärtnereibetriebs in Jonen der Ölkessel die Luftreinhalteverordnung nicht mehr erfüllte, musste dieser durch einen neuen Kessel ersetzt werden. Der alte Ölkessel wurde durch einen Holzschnitzelkessel à 800 kW ersetzt, womit emissionsarme Wärme generiert wird. Des Weiteren umfasst das Projekt den Bau eines Silos für die Holzschnitzel und eines technischen Speichers. Zudem wurden ein neues Energiemanagement und hydraulische Anpassungen umgesetzt. Mit diesen Massnahmen wird eine 95 prozentige Abdeckung des Wärmebedarfs durch den Holzschnitzelkessel garantiert. Der zweite Ölkessel von 1250 kW dient noch als Notkessel und liefert maximal 5% der Wärme.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Heizungssanierung Schule und Wohnen SurseeLU800

Erstellen einer neuen Pelletfeuerung anstelle der heute bestehenden Ölheizung

Projektstandort Sursee (LU)
Projekteigner Stiftung Schule und Wohnen Mariazell Sursee
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'299
Schon ausgestellt bis 2017: 507
Projektstandort
Sursee (LU)
Projekteigner
Stiftung Schule und Wohnen Mariazell Sursee
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'299
Schon ausgestellt bis 2017: 507

Projektbeschreibung

Die Stiftung Schule und Wohnen Mariazell in Sursee hat im Rahmen des Projektes die bestehende Ölfeuerung, die bisher den gesamten Wärmebedarf deckte, durch eine Pelletsfeuerung ersetzt. Dazu wurde ein Holzkessel mit einer Leistung von 150 kW installiert. Zur Abdeckung der Spitzenlast wurde ein neuer Ölkessel mit einer Leistung von 100 kW eingebaut.
Durch die Substitution von Heizöl durch Pellets können die beim Heizen entstehenden Emissionen reduziert werden, womit das Projekt einen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Heizverbund Untere Kniri, StansNW12'000

Heizwerk mit Holzschnitzeln aus der Region sichert Wärmeversorgung von rund 100 Gebäuden

Projektstandort Stans (NW)
Projekteigner Heizverbund Untere Kniri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 18'366
Schon ausgestellt bis 2017: 6'674
Projektstandort
Stans (NW)
Projekteigner
Heizverbund Untere Kniri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 18'366
Schon ausgestellt bis 2017: 6'674

Projektbeschreibung

Der Bedarf zum Ersatz der Ölheizung des ansässigen Frauenklosters war der Auslöser dafür, die umliegenden Gebäude der Kirchgemeinde, der Schulgemeinde und der kantonalen Verwaltung - darunter das historische Rathaus - sowie der Stiftung Alters- und Pflegeheim an eine zentrale, erneuerbare Wärmeproduktion anzuschliessen. Die Standorte dieser hauptsächlichen Wärmebezüger machte es möglich, auch rund 80 dazwischen positionierte, private Liegenschaften ins Projekt zu integrieren. Das Projekt umfasste den Bau einer mit Holzschnitzeln aus der Region betriebenen Feuerungsanlage sowie der nötigen Fernleitungen zum Transport der Wärme. Zudem wurde ein Ölkessel zur Abdeckung des Spitzenlastbedarfs installiert. Die Investitionen betrugen 9.4 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

Heizwerk Uri AG MerckUR4'000

Anschluss einer grösseren Industrieanlage an einen bestehenden Fernwärmeverbund in Schattdorf UR

Projekt Nummer BAFU 0012
Projektstandort Schattdorf (UR)
Projekteigner Heizwerk Uri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 6'214
Schon ausgestellt bis 2017: 3'649
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 20.10.2014
Inbetriebnahme: 01.06.2013
Projekt Nummer BAFU
0012
Projektstandort
Schattdorf (UR)
Projekteigner
Heizwerk Uri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 6'214
Schon ausgestellt bis 2017: 3'649
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 20.10.2014
Inbetriebnahme: 01.06.2013

Projektbeschreibung

Im Zuge einer Netzerweiterung und Leistungserhöhung wurde ein grösserer industrieller Betrieb an die Heizzentrale Schattdorf (Uri) angeschlossen. Die Firma betreibt ein Werk in Altdorf im Kanton Uri, welches über eine eigene Wärmeversorgung mit einem Öldampfkessel verfügte. Der Verbrauch lag bei ca. 400'000l Heizöl pro Jahr. Der Industriebetrieb wird nun mit Wärme vom Holzwärmenetz der Heizwerk Uri AG versorgt. Weiter könnten kleinere in der Nähe liegende Wohn- und Gewerbegebäude über dieses Fernwärmenetz erschlossen werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt den Anschluss des industriellen Kunden durch eine Vergütung der daraus resultierenden Emissionsreduktionen. Die Abgeltung der Stiftung KliK ist zwingend nötig, um den Anschluss an die Fernwärme attraktiv zu gestalten.

Heizzentrale mit Wärmeverbund im Quartier WaserZH3'000

Erstellen einer Heizzentrale und eines Wärmeverbundes für das Quartier Waser in Winterthur

Projekt Nummer BAFU 0027
Projektstandort Winterthur Seen (ZH)
Projekteigner Stadtwerk Winterthur
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 21'156
Schon ausgestellt bis 2016: 237
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 10.04.2014
Inbetriebnahme: 30.09.2015
Projekt Nummer BAFU
0027
Projektstandort
Winterthur Seen (ZH)
Projekteigner
Stadtwerk Winterthur
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 21'156
Schon ausgestellt bis 2016: 237
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 10.04.2014
Inbetriebnahme: 30.09.2015

Projektbeschreibung

Das Quartier Waser wurde bisher hauptsächlich mit dezentralen Öl- und Gasheizungen beheizt. Der Wärmebedarf im Quartier beträgt 16,3 GWh pro Jahr. Im Rahmen des Projektes wurde eine Heizzentrale erstellt, welche die Liegenschaften im Quartier durch ein Wärmenetz mit nachhaltiger Energie versorgt. Die Wärmeenergie wird zu mindestens 70% aus Holz generiert. Dazu wurden 3 Holzkessel inklusive Wärmerückgewinnung installiert. Zusätzlich decken zwei Gaskessel die Spitzenlasten ab. Der Wärmeverbund ermöglicht es, für das ganze Quartier Waser flächendeckend erneuerbare Energie einzusetzen.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK erwirbt die Bescheinigungen, die das BAFU dem Projekt für die erzielten Emissionsreduktionen ausstellt. Damit leistet die Stiftung KliK einen wichtigen finanziellen Beitrag zum Projekt.

Holz-Wärmeverbund Neunkirch SH4'000

Ersatz der bestehenden Wärmeerzeugung und Erweiterung des Wärmeverbundes

Projektstandort Neunkirch (SH)
Projekteigner Einwohnergemeinde Neunkirch
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'784
Schon ausgestellt bis 2017: 1'873
Projektstandort
Neunkirch (SH)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Neunkirch
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'784
Schon ausgestellt bis 2017: 1'873

Projektbeschreibung

Die Gemeinde Neunkirch betreibt bereits seit 1983 einen Wärmeverbund mit einem Holzkessel à 465 kW und einem Ölkessel à 450 kW, welcher das Polizeigebäude, die alte Schule und das Restaurant Gemeindehaus mit Wärme versorgt. Das vorliegende Projekt umfasst den Ersatz der bestehenden Heizanlage durch einen neuen Holzkessel mit einer Leistung von 750 kW. Die Spitzenlast wird weiter durch den bestehenden Ölkessel gedeckt. Zudem wurde das Leitungsnetz erweitert, da die grössere Dimensionierung des Holzheizkessels es erlaubte, weitere Gebäude an den Wärmeverbund anzuschliessen. Somit wurden etliche private Wärmebezüger an den Verbund angeschlossen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzfeuerung MoosburgTG300

Ersatz der Ölheizungen von zwei Gebäuden durch eine Holzschnitzelheizung und Fernwärme

Projektstandort Moosburg (TG)
Projekteigner Gutsbetrieb Moosburg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 462
Schon ausgestellt bis 2016: 151
Projektstandort
Moosburg (TG)
Projekteigner
Gutsbetrieb Moosburg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 462
Schon ausgestellt bis 2016: 151

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurden die Ölheizungen von zwei Liegenschaften durch eine Holzschnitzelheizung ersetzt. Neben der Installation des Holzschnitzelkessels und einer Wärmeleitung zum Nebengegäude, wurde ein Silo für die Lagerung der Holzschnitzel gebaut. Diese stammen aus dem zum Gutsbetrieb gehörenden 16 Hektaren grossen Privatwald. Die Beheizung der beiden Liegenschaften hat mit der konventionellen Zentralheizung sehr viel Öl verbraucht, da die Gebäude unter Denkmalschutz stehen und deshalb nicht besser isoliert werden können. Durch den Umstieg auf Holzenergie können somit die CO₂-Emissionen der beiden Gebäude stark reduziert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzheizkraftwerk AubruggZH240'000

Einbau eines Holzschnitzelheizkraftwerkes in Gebäude und Einbindung in bestehenden Wärmeverbund der Stadt Zürich

Projektstandort Wallisellen (ZH) als HKW-Standort,
Stadt Zürich als Wärmeversorgungsgebiet (ZH)
Projekteigner HHKW Aubrugg AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 309'998
Schon ausgestellt bis 2016: 123'256
Projektstandort
Wallisellen (ZH) als HKW-Standort,
Stadt Zürich als Wärmeversorgungsgebiet (ZH)
Projekteigner
HHKW Aubrugg AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 309'998
Schon ausgestellt bis 2016: 123'256

Projektbeschreibung

Das ERZ betreibt in Zürich Fernwärmesysteme mit den beiden KVAs Josefstrasse und Hagenholz als Hauptwärmeproduktionen. Die Projektaktivität betrifft das Fernwärmesystem Zürich Nord, wo ein Spitzenlastkessel im ETH-Zentrum mit einer Leistung von 60 MW wegen Luftreinhalte- und Platzgründen abgebrochen werden musste. Im Rahmen des Projektes wurde eine Biomasse-Wärmekraftkopplungsanlage mit 28 MW thermischer und 11 MW elektrischer Nennleistung installiert. Durch das Projekt kann somit die Hälfte der durch das ERZ zu installierende Spitzenlastkesselleistung durch emissionsarme und erneuerbare Holzenergie abgedeckt werden. Die Wärme wird in das Fernwärmenetz Zürich Nord eingespeist und beliefert vor allem öffentliche Wärmebezüger. Die Anlage wird jedoch nur im Winterhalbjahr bei zusätzlichem Bedarf betrieben, da die Hauptwärmelieferanten des Verbundes die beiden KVAs sind.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzheizung Bildungs- und Ferienzentrum QuartenSG2'800

Ersatz der bestehenden Ölheizung durch eine Holzschnitzelfeuerung

Projektstandort Quarten (SG)
Projekteigner Schönstätter Marienschwestern
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'136
Schon ausgestellt bis 2017: 1'606
Projektstandort
Quarten (SG)
Projekteigner
Schönstätter Marienschwestern
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'136
Schon ausgestellt bis 2017: 1'606

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurde die alte Ölheizung des Bildungs- und Ferienzentrums Neu-Schönstatt durch eine Holzschnitzelheizung ersetzt. In der Wärmezentrale wurde ein Holzschnitzelkessel mit einer Leistung von 550 kW installiert. Zusätzlich wurde ein neuer Ölkessel mit einer Leistung von 720 kW angebracht, um die Spitzenlast abzudecken. Der Heizölkessel ist mit einer Abgas-Wärmerückgewinnung ausgerüstet. Der bauliche Teil besteht aus einem Abwurfschacht, Anpassungen für die Zufahrt sowie einer Raumerweiterung für die Heizzentrale. Die Wärmeverteilung musste ebenfalls saniert werden. Durch den Umstieg von Heizöl auf Holzenergie können jährlich 935'000 kWh Wärme aus emissionsarmer und nachhaltiger Energie geliefert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzheizung Schulanlage Muoshof MaltersLU1'200

Ergänzung einer bestehenden neuen Ölheizung durch eine Holzfeuerung

Projektstandort Malters (LU)
Projekteigner Einwohnergemeinde Malters
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'686
Schon ausgestellt bis 2017: 645
Projektstandort
Malters (LU)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Malters
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'686
Schon ausgestellt bis 2017: 645

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Ergänzung der Ölheizung der Schulanlage Muoshof in Malters mit einer Heizung, die durch Holzschnitzel befeuert wird. Das neue Heizsystem besteht nun aus einem Holzschnitzelkessel mit einer Leistung von 240 kW und einem Ölkessel, der den Betrieb bei Störungen oder bei Revisionen sicherstellt. Dank der Projektaktivität kann die Schulanlage Muoshof nun mit erneuerbarer und emissionsarmer Wärmeenergie beheizt werden. Von einer 100%igen Erdölheizung konnte man den Erdölanteil auf 10% reduzieren, die restlichen 90% Wärme werden aus emissionsarmer Holzenergie gewonnen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzheizwerk DüdingenFR4'100

Bau eines Holzhackschnitzel-Heizwerkes in Düdingen für die Versorgung von privaten, kommunalen und gewerblichen Verbraucher

Projekt Nummer BAFU 20
Projektstandort Düdingen (FR)
Projekteigner Groupe E SA
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'042
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 12.12.2013
Inbetriebnahme: 01.10.2015
Projekt Nummer BAFU
20
Projektstandort
Düdingen (FR)
Projekteigner
Groupe E SA
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'042
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 12.12.2013
Inbetriebnahme: 01.10.2015

Projektbeschreibung

Die Projektaktivität ist der Bau eines Heizwerkes in Düdingen im Kanton Fribourg in der Westschweiz. Das Heizwerk versorgt private, kommunale und gewerbliche Verbraucher mit umweltfreundlicher Wärmeenergie aus Holzhackschnitzeln und trägt damit zu einer Reduktion der CO₂ Emissionen des Gebäudebestandes bei. Die Projektaktivität erzeugt CO₂ neutrale Wärmeenergie aus Holzhackschnitzeln, wodurch die vorhandenen fossilen Heizsysteme nicht mehr eingesetzt werden müssen. Die verbrannte Biomasse stammt aus der Region der Projektaktivität und trägt so zu regionaler Wertschöpfung bei. Die angeschlossenen Verbraucher, private Haushalte und Gewerbebetriebe, erhalten eine zuverlässige und kalkulierbare Wärmequelle.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt das Projekt durch den Kauf von Bescheinigungen bis 2020. Der Preis beträgt 100.- CHR pro reduzierte Tonne CO₂ wie für alle Fernwärmeprojekte.

Holzheizwerk Rikon ZH ZH4400

Neuerstellung einer bestehenden Heizzentrale und Ausbau des Fernwärmenetzes Rikon

Projekt Nummer BAFU 0119
Projektstandort Rikon (ZH)
Projekteigner Holzenergie Rikon AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'791
Schon ausgestellt bis 2017: 1'007
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 10.06.2015
Inbetriebnahme: 26.08.2016
Projekt Nummer BAFU
0119
Projektstandort
Rikon (ZH)
Projekteigner
Holzenergie Rikon AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'791
Schon ausgestellt bis 2017: 1'007
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 10.06.2015
Inbetriebnahme: 26.08.2016

Projektbeschreibung

Im Zentrum von Rikon besteht seit 1996 ein kleiner Wärmeverbund, an welchen das Altersheim, das Gemeindehaus, das Schulhaus und ein EFH angeschlossen sind. Dessen Heizzentrale im Altersheim muss aus alters- und energietechnischen Gründen ersetzt werden. Die neue Heizzentrale soll an einem neuen Standort auf dem Areal der Kuhn Rikon AG erstellt werden. Dies ermöglicht die Erweiterung des Fernwärmeperimeters auf die Wohn- und Werkgebäude der Kuhn Rikon AG, eine nahegelegene Siedlung mit 52 Wohnungen und weitere Liegenschaften. In der Heizzentrale werden zwei Holzschnitzelkessel à 1400kW und 850kW mit Vorschubrostfeuerung zur Spitzenlastabdeckung installiert. So wird eine Wärmeversorgung mit 100% Holzenergie erzielt, wobei das Holz aus einem Umkreis von 20km stammt.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Holzkraftwerk Basel AGBS200'000

Erstellung eines Holzkraftwerkes

Projektstandort Basel (BS)
Projekteigner Holzkraftwerk Basel AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 194'926
Schon ausgestellt bis 2016: 81'096
Projektstandort
Basel (BS)
Projekteigner
Holzkraftwerk Basel AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 194'926
Schon ausgestellt bis 2016: 81'096

Projektbeschreibung

Hinter der Gründung der Holzkraftwerk Basel AG steht die Idee des Waldwirtschaftsverbandes beider Basel (WbB), den Waldeigentümern der Region in einer finanziell schwierigen Situation Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Nunmehr entstand ein visionäres Gemeinschaftsprojekt der Waldwirtschaft und der Energiedienstleister IWB (Basel) und ebl (Liestal). Das Holzkraftwerk wurde als autonome Ofenlinie am Standort eines ehemaligen Kehrichtofens in der Kehrichtverwertungsanlage Basel-Stadt errichtet. Das Projekt ermöglicht der IWB, auf den Ersatz eines technisch alten Gaskessels zu verzichten und diesen still zu legen. Die Nutzung der Energie (Strom und Wärme) in Kraft-Wärme-Kopplung geschieht unter Mitbenutzung vorhandener Anlagenteile wie Dampfturbine und Heizkondensatoren der KVA.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzel Areal der Spinnerei MurgSG3'000

Ersatz der ca. 50-jährigen Ölheizung durch eine Holzschnitzelheizung

Projektstandort Murg (SG)
Projekteigner Ortsgemeinde Murg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 5'186
Schon ausgestellt bis 2017: 1'918
Projektstandort
Murg (SG)
Projekteigner
Ortsgemeinde Murg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 5'186
Schon ausgestellt bis 2017: 1'918

Projektbeschreibung

Im Zuge der Umnutzung des Fabrikareals durch den Einbau von Lofts und Gewerbeflächen wurde die Sanierung der bestehenden 50-jährigen Ölheizung (1100 kW) nötig. Die Gemeinde Murg nutzte diese Chance, um die Ölheizung durch einen Wärmeverbund mit Holzheizung zu ersetzen und so die Gebäude CO₂-neutral zu versorgen. Zu diesem Zweck wurde im Rahmen des Projektes eine Holzschnitzelanlage erstellt, die das ehemalige Fabrikareal mit 92% der benötigten Energie versorgt. Die restlichen 8% werden mit einem Ölkessel erzeugt. Damit werden vor allem Spitzenlasten im Winter abgedeckt, wenn die aus Holz erzeugte Wärme nicht ausreicht. Durch den Ersatz des Brennstoffs Öl durch Holzenergie werden die CO₂-Emissionen bedeutend reduziert. Zudem hat der Brennstoff Holz den Vorteil, dass er aus der Region gewonnen wird, somit Arbeitsplätze schafft und zur regionalen Wertschöpfung beiträgt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzel-Wärmeverbund Glarus 1GL2700

Ersatz der sanierungsbedürftigen Ölheizanlage durch eine Holzschnitzelfeuerung mit einem Gaskessel zur Spitzenlastabdeckung und Ausweitung des bestehenden Wärmeverbundes auf weitere Liegenschaften

Projekt Nummer BAFU 0136
Projektstandort Glarus (GL)
Projekteigner TB Glarus
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'656
Schon ausgestellt bis 2017: 1'018
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 09.12.2015
Inbetriebnahme: 17.09.2015
Projekt Nummer BAFU
0136
Projektstandort
Glarus (GL)
Projekteigner
TB Glarus
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'656
Schon ausgestellt bis 2017: 1'018
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 09.12.2015
Inbetriebnahme: 17.09.2015

Projektbeschreibung

Ausgangslage des Projektes ist ein bestehender Nahwärmeverbund mit einer Heizzentrale in der Kantonsschule. Im Zuge der Sanierung der Kantonsschule und der damit verbesserten Wärmedämmung bot es sich an, die Heizanlage zu redimensionieren und dem neusten Stand der Technik anzupassen. Die sanierungsbedürftige Ölheizanlage wurde somit durch einen Holzschnitzelkessel à 550 kW ersetzt. Zur Abdeckung der Spitzenlast wurden zudem zwei moderne kondensierende Gaskessel à je 490kW eingesetzt. Das Wärmenetz wurde auf weitere Liegenschaften erweitert, so dass der neue Fernwärmeverbund eine Reichweite von 600 Trassenmetern erreicht. Jährlich werden durch das Projekt über 200'000 Liter Heizöl eingespart. Das Holz stammt gänzlich aus den umliegenden Glarner Wäldern, womit die Nachhaltigkeit gewährleistet und die regionale Wertschöpfung unterstützt wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Holzschnitzel-Wärmeverbund HallauerSH500

Erweiterung der bestehenden Holzschnitzelheizung zu einem Wärmeverbund

Projektstandort Löhningen (SH)
Projekteigner Hallauer
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 863
Schon ausgestellt bis 2017: 352
Projektstandort
Löhningen (SH)
Projekteigner
Hallauer
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 863
Schon ausgestellt bis 2017: 352

Projektbeschreibung

Die Familie Hallauer beheizt ihren landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Holzschnitzelanlage. Aufgrund des Interesses der Gemeinde Löhningen wurde diese bestehende Anlage zu einem Fernwärmeverbund ausgebaut. Das Projekt umfasst den Ersatz des Holzschnitzelkessels (100 kW) durch einen Kessel mit einer höheren Kapazität von 300 kW. Zudem wurde die Heizzentrale entsprechend angepasst sowie Fernwärmeleitungen und Unterstationen bei den Wärmeabnehmern installiert. Neu angeschlossen wurden das Schulhaus, das Verwaltungs- und Feuerwehrgebäude sowie zwei Nachbarhäuser. Zusätzlich bietet der Verbund das Potential mit einer Leistung von 490'000 kWh/a weitere Liegenschaften zu beheizen. Alle neu angeschlossenen Wärmebezüger heizten zuvor mit Öl. Deren Umstellung auf den Brennstoff Holz als Energielieferant trägt durch die Reduktion von CO₂-Emissionen zum Klimaschutz bei.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzelanlage Schulanlage KirchenfeldBE2'400

Ergänzung der bestehenden Ölheizung durch eine Pelletsfeuerung als Grundlastwärmeerzeuger

Projektstandort Lyss (BE)
Projekteigner Gemeinde Lyss
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'508
Schon ausgestellt bis 2017: 987
Projektstandort
Lyss (BE)
Projekteigner
Gemeinde Lyss
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'508
Schon ausgestellt bis 2017: 987

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurde eine Pelletsanlage zur Beheizung der Schulanlage Kirchenfeld installiert. Die bestehenden Infrastrukturen erlaubten es, die neue Pelletsanlage in die bestehende Heizzentrale einzubauen. Die Heizanlage beinhaltet einen Pelletskessel mit einer Leistung von 325 kW und einen Ölkessel zur Abdeckung der Spitzenlast. Zur Zeit werden einige Gebäude der Schulanlage nach Minergiestandard saniert. Nach Abschluss dieser Sanierung sollte die Leistung der Pelletsheizung genügen und der Ölkessel wird nur noch im Störfall oder bei Revisionsarbeiten zugeschaltet. Das Projekt verhinderte, dass ein Teil der sanierungsbedürftigen Ölheizungen der Schulanlage durch neue Ölheizungen ersetzt wurden. Stattdessen werden die Gebäude der Schulanlage nun mit Wärme aus erneuerbarer Energie beheizt. Zudem wird durch die Verwendung von einheimischem Holz die regionale Waldwirtschaft unterstützt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzelheizung Schulhaus Rüsler NiederrohrdorfAG800

Bau einer neuen Holzheizung und Solaranlage für Warmwasser im Schulhaus Rüsler

Projektstandort Niederrohrdorf (AG)
Projekteigner Gemeinde Niederrohrdorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'657
Schon ausgestellt bis 2017: 650
Projektstandort
Niederrohrdorf (AG)
Projekteigner
Gemeinde Niederrohrdorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'657
Schon ausgestellt bis 2017: 650

Projektbeschreibung

Die Schulanlage Rüsler in Niederrohrdorf wurde bisher mit zwei Ölkesseln beheizt. Als diese wegen ihres technischen Alters ausgewechselt werden mussten, hat man sich anstelle neuer Ölkessel für die Umstellung auf eine Holzschnitzelheizung entschieden. So wurde im Rahmen dieses Projektes eine monovalente Holzschnitzelfeuerung à 360 kW mit einem Heizungsspeicher zur Spitzenbrechung und Optimierung des Teillastbetriebes eingebaut. Für die Warmwasserbereitung wurde eine Solaranlage zur Vorwärmung im Winter und zur Abdeckung des Warmwasserbedarfes im Sommer, wenn die Holzfeuerung ausser betrieb ist, installiert. Während Schlechtwettertagen im Sommer wird das Warmwasser elektrisch nach- bzw. aufgewärmt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzelheizung St. MargrethenSG2'650

Erstellung eines Wärmeverbundes mit Holzschnitzelbefeuerung in St. Margrethen

Projektstandort St. Margrethen (SG)
Projekteigner Ortsgemeinde St. Margrethen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'711
Schon ausgestellt bis 2017: 1'068
Projektstandort
St. Margrethen (SG)
Projekteigner
Ortsgemeinde St. Margrethen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'711
Schon ausgestellt bis 2017: 1'068

Projektbeschreibung

Die Ortsgemeinde St. Margrethen erstellte 2007 in einem Neubau von Alterswohnungen eine Wärmeerzeugungsanlage bestehend aus einer Holzschnitzel-Kesselanlage inklusiv Siloanlage, Transportanlage und Zubehör. Angrenzend an die Alterswohnungen befinden sich das Mineralheilbad und das Altersheim der Gemeinde St. Margrethen. Um die CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Schnitzelheizung optimal zu nutzen, wurde ein Wärmeverbund errichtet, der die Heizzentrale der Alterswohnungen mit dem Altersheim und dem Mineralheilbad verbindet. Dem Neubau können jedoch keine Emissionsreduktionen angerechnet werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzelheizung Wohnheim RiggisbergBE7'200

Ersatz der Ölheizung durch eine bivalente Heizung mit Holz und Öl

Projektstandort Riggisberg (BE)
Projekteigner Genossenschaft Wohnheim Riggisberg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 10'090
Schon ausgestellt bis 2017: 3'883
Projektstandort
Riggisberg (BE)
Projekteigner
Genossenschaft Wohnheim Riggisberg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 10'090
Schon ausgestellt bis 2017: 3'883

Projektbeschreibung

Der Ölkessel in der Heizzentrale des Wohnheims Riggisberg wurde durch eine Heizanlage ersetzt, die hauptsächlich Holzenergie zur Wärmeerzeugung verwendet. Die drei Ölheizkessel von je 800 kW wurden durch eine Holzschnitzelheizung ersetzt. Die Spitzenlast wird weiterhin mit Öl abgedeckt. Zusätzlich zur neuen Holzschnitzelheizung umfasst das Projekt die Erweiterung des Wärmenetzes. Bisher beheizte die Heizzentrale die Liegenschaften des Wohnheims sowie drei Personalhäuser. Die Leitungen wurden um 715m erweitert, um auch die restlichen Personalhäuser an den Verbund anzuschliessen. Die Gesamtlänge des Wärmenetzes beträgt nun 1.4km. Durch das Projekt können die dezentralen Ölheizungen, die zum Teil grosse Heizverluste aufwiesen, durch emissionsarme Wärme aus Holzenergie ersetzt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzelheizung für Prozessenergie und Raumheizung BE8'700

Installation einer Holzschnitzelheizung für die Prozessenergie und Heizwärme

Projektstandort Schüpbach (BE)
Projekteigner WK-Paletten AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 16'785
Schon ausgestellt bis 2017: 6'450
Projektstandort
Schüpbach (BE)
Projekteigner
WK-Paletten AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 16'785
Schon ausgestellt bis 2017: 6'450

Projektbeschreibung

Der Industriebetrieb WK-Paletten AG in Schüpbach heizte ehemals mit zwei Holzschnitzelkesseln. Als diese wegen ihres technischen Alters ausgewechselt werden mussten, entschieden sich die Projekteigner weiterhin für eine reine Holzschnitzelheizung. Diese Variante präsentiert sich zwar kostenintensiver als eine Ölheizung, sie liefert jedoch emissionsarme und erneuerbare Energie und leistet somit einen Beitrag zum Klimaschutz. Im Zuge des Projektes wurden zwei Holzschnitzelheizungen à 1,2 MW und 1,6 MW gebaut und betrieben. Die Gesamtenergie von 2,8 MW wird zur industriellen Nutzung und der Gebäudeheizung benötigt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzelwärmeverbund MurimoosAG4'300

Wärmeproduktion mit einer Holzschnitzelheizung

Projektstandort Muri (AG)
Projekteigner MURIMOOS werken und wohnen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 6'897
Schon ausgestellt bis 2017: 2'622
Projektstandort
Muri (AG)
Projekteigner
MURIMOOS werken und wohnen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 6'897
Schon ausgestellt bis 2017: 2'622

Projektbeschreibung

Auf dem Landwirtschaftsbetrieb MURIMOOS werken und wohnen fallen grosse Mengen an Holz- und Grünabfälle an, die bisher energetisch nicht genutzt wurden. Diese Holzabfälle aus der betriebseigenen Schreinerei werden nun in der neu gebauten Hackschnitzelfeuerung verwendet. Damit kann der betriebsinternen Bedarf an Heizenergie im Winter und an Warmwasser ganzjährlich gedeckt werden. Mehrere Widerstandsheizungen konnten durch Wärme aus dem Nahwärmenetz ersetzt werden. Durch die Verwendung von betriebsinternen Holzabfällen reduzieren sich auch die Transportwege und der Logistikaufwand auf ein Minimum. Dank den eingebauten Partikel- und elektrostatischen Filtern werden alle lufthygienischen Anforderungen erfüllt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzschnitzel–Wärmeverbund Huttwil BE5'000

Erstellung eines Wärmeverbundes mit einer monovalenten Holzschnitzelheizanlage für das Zentrum und die angrenzenden Quartiere der Gemeinde Huttwil.

Projekt Nummer BAFU 0110
Projektstandort Huttwil (BE)
Projekteigner Renercon Huttwil AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 13'440
Schon ausgestellt bis 2017: 1'310
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 03.03.2015
Inbetriebnahme: 24.04.2015
Projekt Nummer BAFU
0110
Projektstandort
Huttwil (BE)
Projekteigner
Renercon Huttwil AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 13'440
Schon ausgestellt bis 2017: 1'310
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 03.03.2015
Inbetriebnahme: 24.04.2015

Projektbeschreibung

Der Fernwärmeverbund wurde seit 2010 von der Renercon Huttwil AG in Zusammenarbeit mit der Gemeinde entwickelt. Der Perimeter des Projektes umfasst das Zentrum von Huttwil und die angrenzenden Quartiere. Es wurde eine Heizzentrale mit zwei Holzschnitzelkessel mit Vorschubrostfeuerung mit einer Leistung von 900 kW und 1600kW erstellt. Damit kann der Wärmeverkauf vollumfänglich mit klimaschonender Holzenergie abgedeckt werden. Durch eine Abgaskondensationsanlage mit Nasselektrofilter wird die Effizienz der Heizung zusätzlich gesteigert. Im Endausbau wird ein dritter Holzschnitzelkessel à 1600kW dazukommen. Die verwendeten Waldhackschnitzel stammen aus der Region Huttwil-Emmental und müssen zur Heizzentrale nicht mehr als 20km transportiert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Fernwärmeverbundes.

Holzwärmeverbund Battenberg, BielBE15'500

Mit Holzschnitzel befeuerter Fernwärmeverbund in Biel

Projekt Nummer BAFU 026
Projektstandort Biel, Quartier Battenberg (BE)
Projekteigner AEK Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 38'473
Schon ausgestellt bis 2016: 3'476
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 19.02.2014
Inbetriebnahme: 01.12.2014
Projekt Nummer BAFU
026
Projektstandort
Biel, Quartier Battenberg (BE)
Projekteigner
AEK Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 38'473
Schon ausgestellt bis 2016: 3'476
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 19.02.2014
Inbetriebnahme: 01.12.2014

Projektbeschreibung

Im Quartier Battenberg wurde ein Fernwärmeverbund realisiert. Die Wärmeenergie wird aus Holzschnitzel gewonnen und in der Heizzentrale durch zwei Holzkesseln mit einer Wärmeleistung von 1200 kW und 3200 kW erzeugt. Von dort wird die Wärme durch Hauptrohre zum Versorgungsgebiet geleitet. Durch eine Feinverteilung wird dann die Wärme zu den angeschlossenen Liegenschaften geführt. Die Wärmebezüger im Quartier heizten bisher hauptsächlich mit fossiler Energie und erhielten durch den neuen Wärmeverbund die Möglichkeit auf eine emissionsarme Wärmeerzeugung umzusteigen. Das Fernwärmenetz wird zu über 90% mit Holzenergie betrieben. Da das Holz aus der Region stammt, trägt das Projekt zudem zur regionalen Wertschöpfung bei.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK vergütet der AEK Energie AG die erzielten Emissionsreduktionen durch den Abkauf von Bescheinigungen. Ohne diesen Beitrag wäre das Projekt wegen fehlender Rentabilität nicht realisierbar.

Holzwärmeverbund Menzingen (HWVM)ZG10'000

Ersatz bestehender dezentraler Ölheizungen durch den Bau eines Holzwärmeverbundes

Projektstandort Menzingen (ZG)
Projekteigner WWZ Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 19'844
Schon ausgestellt bis 2017: 6'522
Projektstandort
Menzingen (ZG)
Projekteigner
WWZ Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 19'844
Schon ausgestellt bis 2017: 6'522

Projektbeschreibung

In der Gemeinde Menzingen mussten mehrere alte und nicht mehr umweltgerechte Heizungsanlagen ersetzt bzw. saniert werden. Anstatt weiterhin auf dezentrale Öl- und Elektroheizungen zu setzen, entschlossen sich die grossen Liegenschaftsbesitzer gemeinsam mit der WWZ Energie AG (Investorin und Betreiberin Fernwärme-verbund) für die moderne und umweltgerechte Alternative der Fernheizung. Das Fernwärmenetz sollte mit der Hauptenergiequelle der Holzschnitzel möglichst CO₂-neutral betrieben werden. Im Zuge des Projektes wurde neben der Installation von zwei Holzschnitzelkesseln mit Rostfeuerung auch ein modulierender Ölkessel realisiert. Letzterer wird nur zur Spitzenlastabdeckung und bei einem Ausfall der Holzschnitzelkessel in Betrieb genommen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Holzwärmeverbund ThalSG4'600

Neubau einer Holzwärmezentrale und eines Fernwärmenetzes zur Wärmeversorgung öffentlicher und privater Gebäude

Projektstandort Thal (SG)
Projekteigner Politische Gemeinde Thal
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 6'679
Schon ausgestellt bis 2017: 2'607
Projektstandort
Thal (SG)
Projekteigner
Politische Gemeinde Thal
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 6'679
Schon ausgestellt bis 2017: 2'607

Projektbeschreibung

Auf einem ehemaligen, zentral gelegenen Industrieareal in Thal wurde im Untergeschoss eines Produktionsgebäudes eine Wärmezentrale mit einem Holzschnitzelsilo eingerichtet. Fast alle öffentlichen und etliche private Bauten konnten über das ebenfalls neu erstellte Fernwärmenetz an die Wärmezentrale angeschlossen werden. Die Wärmezentrale besteht aus einem Holzkessel mit einer Leistung von 850 kW sowie aus einem Gaskessel mit einer Leistung von 600 kW für den Betrieb bei Teil- oder Spitzenlast. Der Gesamtwärmebedarf wird zu 90% mit Holzenergie gedeckt. Die Investitionskosten betrugen rund 3.5 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Holzwärmeverbund Unterbuck, ThayngenSH3'400

Fernwärmeverbund mit Waldhackschnitzel aus der Region

Projekt Nummer BAFU 019
Projektstandort Thayngen (SH)
Projekteigner Müller Energie GmbH
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'630
Schon ausgestellt bis 2014: 135
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 12.12.2013
Inbetriebnahme: 16.09.2013
Projekt Nummer BAFU
019
Projektstandort
Thayngen (SH)
Projekteigner
Müller Energie GmbH
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'630
Schon ausgestellt bis 2014: 135
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 12.12.2013
Inbetriebnahme: 16.09.2013

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes entstand eine Fernwärme-zentrale auf dem Bauernhof der Familie Müller, wo mit Holzhackschnitzel aus der Region Wärme erzeugt wird. Vorerst ist ein Holzschnitzelkessel mit einer Leistung von 550 kW zur Abdeckung der Grundlast in Betrieb. Zusätzlich besteht ein Energiespeicher von 84 m3, damit der Schnitzelkessel im Sommer lange Laufzeiten hat und im Winter Spitzenlasten abgefangen werden können. Allenfalls wird später ein zweiter Holzkessel eingebaut, falls die Leistung durch den Holzkessel, Wärmespeicher und Lastmanagement nicht mehr abgedeckt werden kann. Die Häuser, welche im Perimeter des Projekts liegen, wurden bisher zu 88% mit Heizöl und zu 12% mit Erdgas beheizt. Durch den Anschluss dieser Häuser ans Fernwärmenetz werden die Emissionen, die durch Heizen entstehen, stark reduziert.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK ermöglicht die Realisierung dieses Projektes mit einem finanziellen Beitrag, indem sie bis 2020 die im Projekt erzielten Bescheinigungen für Emissionsreduktionen kauft.

Horticulture et bois-énergieVS8'960

Horticulture et bois-énergie

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Implantation chaufferie bois sur le CAD de la ville du LocleNE16'000

Implantation chaufferie bois sur le CAD de la ville du Locle

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KarmalaboisVD3'770

Karmalabois

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Kleinwärmeverbund MettmenstettenZH300

Kleinwärmeverbund mit zentraler Schnitzelfeuerung und 4 Hausanschlüssen

Projektstandort Mettmenstetten (ZH)
Projekteigner Kleinwärmeverbund Mettmenstetten
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 676
Schon ausgestellt bis 2017: 251
Projektstandort
Mettmenstetten (ZH)
Projekteigner
Kleinwärmeverbund Mettmenstetten
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 676
Schon ausgestellt bis 2017: 251

Projektbeschreibung

Bisher wurde der Wärmebedarf des Landwirtschafsbetriebes von Beat Stübi sowie der angrenzenden Liegenschaften mit dezentralen Ölheizungen gedeckt. Der Hühnerstall wurde mit Flüssiggas beheizt. Im Rahmen des Projektes wurde auf dem Landwirtschaftsbetrieb eine Holzschnitzelfeuerung gebaut, welche die eigenen und den angrenzenden Liegenschaften sowie den Hühnermaststall über eine Fernwärmeleitung mit Wärme versorgt. Durch den Einsatz der Holzschnitzelfeuerung werden fossile Brennstoffe durch den nachhaltigen Brennstoff Holz substituiert und emissionsarme Wärme generiert.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Kleinwärmeverbund WikonLU160

Ersatz einer bestehenden Ölheizung durch eine Holzschnitzelbefeuerung beim Schulhaus Wikon und Bildung eines Kleinwärmeverbundes

Projektstandort Wikon (LU)
Projekteigner Einwohnergemeinde Wikon
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'568
Schon ausgestellt bis 2017: 589
Projektstandort
Wikon (LU)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Wikon
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'568
Schon ausgestellt bis 2017: 589

Projektbeschreibung

In der Schule und der Kirche von Wikon wurde der Ersatz der Ölheizung nötig. Aufgrund bestehenden Interessens der beiden Wärmebezüger sowie weiterer, privater Liegenschaften hat sich die Gemeinde entschlossen, einen kleinen Wärmeverbund zu erstellen. Im Rahmen des Projektes wurde der Wärmeverbund realisiert: Im alten Kohlenkeller neben der bestehenden Heizzentrale der Schule hat man einen Holzschnitzelkessel eingebaut. Zudem wurde ein Holzschnitzelsilo mit Schubboden neben der Heizzentrale errichtet. Von der Schule aus wurden Leitungen zur Kirche und zu zwei Einfamilienhäuser gebaut, die an den Wärmeverbund angeschlossen wurden. 2014 wurde ein drittes Einfamilienhaus angeschlossen. Der alte Ölkessel wird weiterhin verwendet, um die Abdeckung der Spitzenlast zu gewährleisten. Der kleine Wärmeverbund liefert ca. 450 MWh Wärme pro Jahr.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Le Brassus BoisVD11'300

Le Brassus Bois

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Le DevensNE1'170

Le Devens

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MEG Lindhalde Worb BE1'200

Ersatz von 2 der drei Heizölkessel für die Wärmelieferung durch eine Holzpellet-Heizung.

Projektstandort Worb (BE)
Projekteigner Miteigentümergemeinschaft Lindhalde Worb
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'572
Schon ausgestellt bis 2017: 1'025
Projektstandort
Worb (BE)
Projekteigner
Miteigentümergemeinschaft Lindhalde Worb
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'572
Schon ausgestellt bis 2017: 1'025

Projektbeschreibung

Von den damals 3 bestehenden Ölheizkessel wurden 2 Heizkessel zur Reduktion des CO₂ Emissionsausstosses ersetzt. Die neue automatische Pellet-Heizung mit einer Leistung von 540kW deckt ca. 96% der gesamten Jahresenergiemenge ab. Zur Spitzenabdeckung wird der dritte noch bestehende Ölheizkessel mit einer Leistung von 175kW weiter verwendet. Die Heizung wurde im Sommer 2008 in Betrieb genommen. Der bisheriger Ölverbrauch von ca. 133'000 Liter pro Jahr bei einer Energiebezugsfläche von 10'617 m2 konnte beinahe vollständig durch erneuerbare Energie ersetzt werden. Der Kanton Bern hat das Projekt mit rund 100'000 CHF unterstützt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Nahwärmeverbund BelpBE5'200

Erweiterung des bestehenden Fernwärmenetzes in der Gemeinde Belp

Projektstandort Belp (BE)
Projekteigner Energie Belp AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'693
Schon ausgestellt bis 2017: 1'811
Projektstandort
Belp (BE)
Projekteigner
Energie Belp AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'693
Schon ausgestellt bis 2017: 1'811

Projektbeschreibung

Im Jahre 2002 wurde in der Gemeinde Belp ein Wärmeverbund realisiert. Bisher war die Anlage jedoch nicht finanziell selbsttragend. Um die Wirtschaftlichkeit über einen höheren Wärmeabsatz zu verbessern, wurde darum entschieden, den Wärmeverbund zu erweitern. Gleichzeitig konnte aufgrund der grösseren Energiedichte der Anteil der Wärmeverluste reduziert werden. Hierfür wurde zusätzlich zum bestehenden Holzheizkessel mit einer Leistung von 900 kW ein weiterer Kessel installiert. Einen Ausbau des Zentralgebäudes oder der Hauptleitungen war nicht nötig. Jedoch wurden die Netzleitungen und Anzahl der angeschlossenen Liegenschaften ausgebaut. Somit konnten die Anschlussleistungen bis 2011 um ca. 1‘000 kW und der Energieabsatz bis 2012 um ca. 2‘800 MWh erhöht werden. Durch den Ersatz der bestehenden Ölheizungen und die Reduktion der relativen Wärmeverluste leistet dieses Projekt ein wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Nahwärmeverbund BerghofLU3'000

Neubau eines Nahwärmeverbund zur Versorgung von öffentlichen Bauten und Wohnhäusern mit Heizenergie

Projektstandort Wolhusen (LU)
Projekteigner Gemeinde Wolhusen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'700
Schon ausgestellt bis 2017: 1'469
Projektstandort
Wolhusen (LU)
Projekteigner
Gemeinde Wolhusen
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'700
Schon ausgestellt bis 2017: 1'469

Projektbeschreibung

Die Gemeinde Wolhusen realisierte 2009 den Neubau eines Nahwärmeverbundes. Angeschlossen wurde das Wohn- und Pflegezentrum Berghof, das seit 1982 ihren Wärmebedarf mit einer Ölheizung deckte deren Ersatz unausweichlich war. Weitere Wärmebezüger sind die Schulanlage Berghof und private Liegenschaftsbesitzer. Alle Objekte heizten ehemals mit Öl. Durch den Anschluss an den Wärmeverbund konnten die bestehenden Ölkesselanlagen stillgelegt und eine ökologisch nachhaltige Beheizung eingeführt werden.Für die neue Heizzentrale wurde ein idealer Standort neben dem Schulareal gefunden, welches dieses nicht tangiert und einen einfachen Zugang zur Heizzentrale sicherstellt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Nahwärmeverbund KägiswilOW6'800

Neubau eines Nahwärmeverbund in der Gemeinde Kägiswil für die Versorgung von Wohnhäusern und Industrie mit Heizenergie

Projektstandort Kägiswil (OW)
Projekteigner Korporation Kägiswil
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'358
Schon ausgestellt bis 2017: 4'468
Projektstandort
Kägiswil (OW)
Projekteigner
Korporation Kägiswil
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'358
Schon ausgestellt bis 2017: 4'468

Projektbeschreibung

Im Jahre 2009 wurde in Kägiswil ein Nahwärmeverbund mit Holzschnitzelfeuerung realisiert. Herzstück des Projektes sind zwei Öfen mit einer Leistung von je 1'100 kW. Zudem erfolgte der Neubau einer Holzheizungszentrale mit Silo sowie einem Fernleitungsverteilnetz im Erdreich zur Erschliessung der Liegenschaften. In zwei Etappen wurden rund 30 Objekte an den Wärmeverbund angeschlossen, welche ehemals mit Heizöl heizten.Im Zuge einer Erweiterung wurde 2012 ein dritter Ofen mit 350 kW Leistung eingebaut, der vor allem für den optimierten Sommerbetrieb und der Spitzenlastabdeckung dient. Heute werden zwei Drittel der Wohnungen, öffentlichen Bauten sowie Gewerbe- und Industriebetriebe in Kägiswil ökologisch nachhaltig geheizt. Durch den Wärmeverbund kann auch die Wertschöpfung für die Heizenergie in der Region generiert werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Netzausbau Fernwärme EscholzmattLU3'400

Erweiterung des bestehenden Wärmeverbundes durch den Bau einer Wärmespeicherzentrale und mehreren Neuanschlüssen

Projektstandort Eschholzmatt (LU)
Projekteigner Josef Bucher AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 5'246
Schon ausgestellt bis 2017: 2'050
Projektstandort
Eschholzmatt (LU)
Projekteigner
Josef Bucher AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 5'246
Schon ausgestellt bis 2017: 2'050

Projektbeschreibung

In der Gemeinde Escholzmatt existiert bereits ein Fernwärmenetz, deren drei Holzschnitzelkessel emissionsarme Wärme für verschiedene private Bezüger wie auch öffentliche Bauten erzeugen. Weitere Wärmebezüger im Dorf haben nun gleichzeitig ihr Interesse an einem Fernwärmeanschluss signalisiert. Da die bestehende Heizzentrale noch Kapazitäten aufweist, kann mit den Reserven dieser Wärmebedarf gedeckt werden. Das Projekt umfasst die Erweiterung des Fernwärmenetzes und die Erstellung einer Speicherzentrale im Dorf, welche über eine separate Leitung gespeist wird. Ab dieser Speicherzentrale werden die umliegenden Wohnsiedlungen erschlossen. Alle Neuänschlüsse wurden bis anhin mit Heizöl betrieben und werden mit dem Anschluss an das Fernwärmenetz mit Holz aus der Region beheizt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Pelletsfeuerung Brändi SurseeLU1'000

Ersatz einer Ölheizung durch eine Pelletfeuerung für die Erweiterung des Betriebsgebäudes AWB Brändi

Projektstandort Sursee (LU)
Projekteigner Axpo Contracting AG c/o CKW AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'624
Schon ausgestellt bis 2017: 632
Projektstandort
Sursee (LU)
Projekteigner
Axpo Contracting AG c/o CKW AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'624
Schon ausgestellt bis 2017: 632

Projektbeschreibung

Die Überbauung Brändi - ein Altbau mit Ergänzungsbau - wurde vor dem Projekt durch eine Heizzentrale mit einer Ölfeuerung à 150 kW beheizt. Im Rahmen des Projektes wurde die Ölheizung, welche aufgrund ihres Alters erneuert werden sollte, durch eine Pelletsfeuerung mit einer Leistung von 300 kW ersetzt. Diese deckt den jährlichen Wärmeverbrauch ab. Der Wärmeverbrauch beträgt beim Altbau 260 MWh/a und beim Ergänzungsbau 264 MWh/a. Durch das Projekt konnte somit der Ersatz der alten Heizanlage durch eine neue Ölanlage verhindert werden. Stattdessen konnte vollständig auf erneuerbare und emissionsarme Energieproduktion umgestellt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Pelletsheizung Aquafit LU1'700

Erstellung einer Pelletsbefeuerung für das Thermalbad Aquafit

Projektstandort Sursee (LU)
Projekteigner Kumar Kamlesh GmbH
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'882
Schon ausgestellt bis 2017: 1'099
Projektstandort
Sursee (LU)
Projekteigner
Kumar Kamlesh GmbH
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'882
Schon ausgestellt bis 2017: 1'099

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung einer Pelletbeheizung für das neu gebaute Thermalbad und Fitnesscenter Aquafit. Dazu wurde ein Heizkessel mit einer Leistung von 400kW installiert. 2013 lieferte die Pelletheizung 731MWh Wärmeenergie. Damit kann das ganze Thermalbad monovalent mit Holzenergie beheizt werden. Somit wird durch das Projekt das ganze Thermalbad und das Fitnesscenter mit emissionsarmer, erneuerbarer Energie beheizt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

REWAG Wärmeverbund Heimberg-SteffisburgBE13'520

Wärmeproduktion mit einer Holzschnitzelheizung

Projektstandort Heimberg-Steffisburg (BE)
Projekteigner Regionaler Wärmeverbund AG Heimberg-Steffisburg (REWAG)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 10'016
Schon ausgestellt bis 2017: 3'717
Projektstandort
Heimberg-Steffisburg (BE)
Projekteigner
Regionaler Wärmeverbund AG Heimberg-Steffisburg (REWAG)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 10'016
Schon ausgestellt bis 2017: 3'717

Projektbeschreibung

Das Projekt Regionaler Wärmeverbund Heimberg-Steffisburg schliesst mehrere Wohn- und Betriebsgebäude zu einem Nahwärmeverbund zusammen. Die dezentralen Erdölfeuerungen in den einzelnen Häusern wurden durch eine zentrale Holzschnitzelfeuerung substituiert. Die Wärme wird in zwei Holzkesseln erzeugt und durch ein erdverlegtes Wärmenetz direkt zum Kunden geleitet. Als Brennstoff werden ein Energieholzsortiment mit Zimmereiabfällen, Landschaftspflegeholz sowie Altholz aus der Region genutzt. Dank eingebauten Partikel- und elektrostatischen Filtern werden alle lufthygienischen Anforderungen erfüllt. Die zusätzliche Belastung durch Feinstaub ist daher minim.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Réseau de CAD de Cartigny GE14'220

Réseau de CAD de Cartigny

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Réseau de CAD des Ponts-de-MartelNE10'700

Réseau de CAD des Ponts-de-Martel

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Sanierung Spitalzentrum Oberwallis - Spital BrigVS3'200

Nutzung der Abwärme zum Aufwärmen des Physiotherapiebades sowie der Warmwasser- und Heizungsvorwärmung im Spital Brig

Projektstandort Brig (VS)
Projekteigner Spital Wallis / Gesundheitsnetz Wallis (GNW)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 5'831
Schon ausgestellt bis 2017: 2'227
Projektstandort
Brig (VS)
Projekteigner
Spital Wallis / Gesundheitsnetz Wallis (GNW)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 5'831
Schon ausgestellt bis 2017: 2'227

Projektbeschreibung

Im Spital Brig wurden jährlich ca. 400'000 Liter Heizöl für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung verbraucht. Die warme Abluft des Spitals wurde ungenutzt abgeführt. Die Kältemaschine für das Labor besass keine Wärmerückgewinnung. Mit dem Projekt wird nun die Abwärme der Kühlaggregate im Labor direkt dem Physiotherapiebad zugeführt. Auch die Abwärme der Lüftungsanlagen wird mit Luft-Wasser-Wärmepumpen genutzt. Die so gewonnene Abwärme wird in die Heizungszentrale zugeführt; dort wird der Wärmeverteiler aufgeteilt und die Wärme aus der Wärmerückgewinnung in den Rücklauf des Heizkreises eingespiesen. Damit werden im Spital alle Heizungen (Bodenheizung und Heizkörper), sowie das Warmwasser vorgewärmt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Schulanlage Schafbüchel, Ebnat KappelSG1'200

Sanierung und Ersatz der 30-jährigen Ölheizung mittels CO₂-neutraler Holzschnitzelheizung zur Nutzung des Energieholzes aus den umliegenden Wäldern

Projektstandort Ebnat-Kappel (SG)
Projekteigner Schulgemeinde Ebnat-Kappel
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'614
Schon ausgestellt bis 2017: 603
Projektstandort
Ebnat-Kappel (SG)
Projekteigner
Schulgemeinde Ebnat-Kappel
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'614
Schon ausgestellt bis 2017: 603

Projektbeschreibung

Im Zuge der anstehenden Sanierung der Ölheizungsanlage für die Schulanlage Schafbüchel soll diese durch eine Holzschnitzelheizanlage ersetzt werden. Da die Schulgemeinde Ebnat-Kappel eigene Wälder besitzt und bereits eine andere Holzschnitzelheizung betreibt, bietet sich diese Lösung besonders an. Das Projekt umfasst den Bau einer monovalenten Holzschnitzelfeuerung à 300 kW, welche die zwei Schulhäuser und eine Dreifachturnhalle der Schulanlage ganzjährig mit Warmluft und Warmwasser versorgt. Zur Lagerung der Holzschnitzel wurde Unterflursilo mit einer Fassung von 90 m3 gebaut.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

TelebeTI24'000

Telebe

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WV Moosbad / JakobsriedUR4'000

Neubau einer Holzschnitzelfeuerungsanlage zur Versorgung des Schwimmbades Altdorf und umliegender Wohnhäuser mit Wärme

Projektstandort Altdorf (UR)
Projekteigner Heizwerk Uri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 5'793
Schon ausgestellt bis 2017: 2'129
Projektstandort
Altdorf (UR)
Projekteigner
Heizwerk Uri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 5'793
Schon ausgestellt bis 2017: 2'129

Projektbeschreibung

Das Schwimmbad Altdorf wurde durch ein Aussenbad erweitert, wodurch sich dessen Wärmebedarf bedeutend erhöhte. Die bestehenden Grundwasserpumpen konnten die benötigte Wärme wegen der schwierigen geologischen Verhältnisse nur knapp liefern, weshalb teilweise auf eine Ölfeuerung zurückgegriffen werden musste. Da das Aussenbad im Winter jeweils geschlossen wird, lag der Gedanke nah, ein Wärmenetz zu etablieren, das im Sommer das Schwimmbad, im Winter umliegende Mehrfamilienhäuser beheizt. Im Rahmen des Projekts wurden eine Holzschnitzelfeuerung mit 500 kW und ein Netz zur Verteilung der Wärme erstellt. Die Leistung der Anlage ist so ausgelegt, dass sie einen Schwachlastbetrieb im Sommer ermöglicht. Die Investitionen betrugen 1 Mio. Franken. Die jährliche Wärmeproduktion beträgt rund 1.5 GWh/Jahr.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

Wärmeerzeugung PFLEGI MURIAG8'400

Bau einer Holzschnitzelheizung mit 900 kW Heizleistung als Ersatz eines bestehenden Ölkessels

Projektstandort Muri (AG)
Projekteigner PFLEGI MURI, Zentrum für Pflege und Betreuung
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'587
Schon ausgestellt bis 2016: 2'531
Projektstandort
Muri (AG)
Projekteigner
PFLEGI MURI, Zentrum für Pflege und Betreuung
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'587
Schon ausgestellt bis 2016: 2'531

Projektbeschreibung

Das bisherige Nahwärmenetz der PFLEGI MURI wurde ausschliesslich mit zwei Ölkesseln beheizt: Im Rahmen des Projektes wurde ein Ölkessel à 1455 kW durch einen Holzkessel (900kW, Rostfeuerung) ersetzt. Es werden ca. 70% des Wärmebedarfs mit dem Holzkessel zu erzeugt. Zwei angebrachte Energiespeicher à je 20m3 garantieren eine hohe Auslastung und den effizienten Betrieb des Holzkessels. Damit können kurzfristige Lastspitzen abgedeckt werden. Ein Elektroabscheider beseitigt den Feinstaub, so dass die Luftreinhalteverordnung eingehalten wird. Für die Lagerung der Holzschnitzel wurde ein Silo gebaut, welches ein Volumen von 330 m3 bietet und von oben über zwei befahrbare Silodeckel befüllt werden kann.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmenetz für Wohnüberbauung Turmmatt UR1'000

Anschluss einer bestehenden Siedlung an ein Fernwärmenetz, Ersatz der bestehenden Ölheizung.

Projektstandort Altdorf (UR)
Projekteigner TMA Immobilien AG, Altdorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'147
Schon ausgestellt bis 2017: 458
Projektstandort
Altdorf (UR)
Projekteigner
TMA Immobilien AG, Altdorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'147
Schon ausgestellt bis 2017: 458

Projektbeschreibung

Im Zuge einer Erneuerung der Siedlung «Turmmatt» wurde diese 2007 bis 2008 an den bereits seit 1996 bestehenden Holz-Wärmeverbund «Brickermatte» angeschlossen. Das Projekt umfasst den entspre-chenden Strang des Wärmeverbundes, der mit einer Zuleitung von ca. 450 m durch die Siedlung selbst realisiert wurde. Der Wärmeverbund «Brickermatte» beliefert neben kantonseigenen Gebäuden (Bürogebäude und Schulen) seit 2006 auch das Einkaufscenter Urnertor und seit 2007 die Überbauung Bälmimatte mit erneuerbarer Wärme. Der Anschluss der Siedlung «Turmmatt» welcher 2007 bis 2008 im Zuge deren Gesamtsanierung realisiert wurde, wäre ohne Beiträge der Stiftung aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisiert worden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeproduktion mit Holz (Bündel)mehrere61'000

Das Projektbündel umfasst 15 verschiedene Anlagen zur Erzeugung von Wärme mit Biomasseheizwerken (BHW)

Projekt Nummer BAFU 0011
Projektstandort 15 verschiedene Standorte in den Kantonen BE, GL, GR, LU, NW, SG, SZ, ZH (BE, GL, GR, LU, NW, SG, SZ, ZH)
Projekteigner Axpo Trading AG (ehemalig Axpo AG - Handel und Vertrieb)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'633
Schon ausgestellt bis 2014: 1'085
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 21.05.2012
Inbetriebnahme: 01.10.2013
Projekt Nummer BAFU
0011
Projektstandort
15 verschiedene Standorte in den Kantonen BE, GL, GR, LU, NW, SG, SZ, ZH (BE, GL, GR, LU, NW, SG, SZ, ZH)
Projekteigner
Axpo Trading AG (ehemalig Axpo AG - Handel und Vertrieb)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'633
Schon ausgestellt bis 2014: 1'085
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 21.05.2012
Inbetriebnahme: 01.10.2013

Projektbeschreibung

Das vorliegende Projektbündel umfasst 15 verschiedene Anlagen zur Erzeugung von Wärme mit Biomasseheizwerken (BHW). Sie ersetzen mit fossilen Brennstoffen befeuerte Anlagen an verschiedenen Standorten in der Schweiz. Bei acht Anlagen wird die produzierte Wärme über einen neu erstellten Nahwärmeverbund (NWV) an die Nutzer abgegeben und ersetzen dezentrale fossile Wärmeerzeugungsanlagen. Sieben Anlagen sind zentrale Öl- oder Gasheizungen mit einem Grossbezüger (Schulen, Altersheime und Gewerbe) oder einigen wenigen Bezügern, welche ersetzt werden. Als Brennstoff wird Holz in Form von Pellets oder Hackschnitzeln verwendet. Wärme oder Dampf werden über BHW und NWV an Haushalte, öffentliche Gebäude oder die Industrie geliefert.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt die Projekte durch den Kauf von Bescheinigungen für erzielte Emissionsreduktionen bis 2020. Diese Förderung war für die Finanzierung der Biomasseheizwerken ausschlaggebend.

Wärmeproduktion mit Holz in Affoltern (HEA Holzenergie AG)ZH3'700

Das Projekt umfasst die Erweiterung eines bestehenden mit Hackschnitzel befeuerten Wärmeverbunds in Affoltern am Albis.

Projekt Nummer BAFU 0010
Projektstandort Affoltern am Albis (ZH)
Projekteigner HEA Holzenergie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 5'420
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 28.04.2012
Inbetriebnahme: 01.05.2013
Projekt Nummer BAFU
0010
Projektstandort
Affoltern am Albis (ZH)
Projekteigner
HEA Holzenergie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 5'420
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 28.04.2012
Inbetriebnahme: 01.05.2013

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erweiterung eines bestehenden Wärmeverbunds in Affoltern am Albis, welcher von der HEA Holzenergie AG betrieben wird. Die bestehende Anlage mit drei Holzfeuerungen sowie Gas- und Ölanlagen zur Spitzenlastabdeckung ist seit 1996 in Betrieb.
Im Rahmen einer geplanten Gesamterneuerung des Wärmeverbunds wurde beschlossen, die Anschlussleistung um 2260 kW zu erhöhen. Dadurch können neue Bezüger erschlossen, und somit dezentrale Ölheizungen stillgelegt werden. Der zusätzliche Jahresnutzenergiebedarf (4‘520 MWh/a) für die neuen Bezüger wird vollumfänglich mit dem Brennstoff Holzhackschnitzel erzeugt. Wärme oder Dampf werden über den Nahwärmeverbund an EFH, MFH, kleine Industrie- und Gewerbebauten geliefert.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt das Projekt durch den Kauf von Bescheinigungen bis 2020. Diese Förderung war für die Erweiterung des Fernwärmeverbunds entscheidend.

Wärmeverbund ARA BaldeggLU9'000

Installation einer Wärmepumpe zur Nutzung der Abwärme des Abwassers der Kläranlage Hochdorf und Verteilung der Wärme an das Kloster, die Kantonsschule Seetal und die Gemeinde Hochdorf

Projektstandort Hochdorf (LU)
Projekteigner EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 12'505
Schon ausgestellt bis 2017: 4'850
Projektstandort
Hochdorf (LU)
Projekteigner
EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 12'505
Schon ausgestellt bis 2017: 4'850

Projektbeschreibung

Im Perimeter der Klosteranlagen Baldegg sowie der Kantonsschule Seetal waren stark sanierungsbedürftige Energiezentralen und Verteilnetze in Betrieb. In der benachbarten Kläranlage wurde seit 2009 das Klärgas mittels einer Mikrogasturbine (Leistung 120 kW) zur Beheizung des Faulturms und der Betriebsgebäude genutzt. Im Projekt wurde eine Wärmepumpe mit einer Leistung von 940 kW installiert, welche zusammen mit der bestehenden Turbine den gesamten Wärmebedarf im genannten Perimeter deckt und damit jedes Jahr rund eine halbe Million Liter Heizöl ersetzt. Die Investitionskosten betrugen 7.4 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund AmdenSG2'400

Erstellung eines Wärmeverbundes mit Holzschnitzelfeuerung für das Dorfzentrum von Amden

Projektstandort Amden (SG)
Projekteigner Wärmeverbund Amden AG (AG ist je zur Hälfte im Besitz der Politischen Gemeinde Amden und der Ortsgemeinde Amden)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'111
Schon ausgestellt bis 2017: 1'638
Projektstandort
Amden (SG)
Projekteigner
Wärmeverbund Amden AG (AG ist je zur Hälfte im Besitz der Politischen Gemeinde Amden und der Ortsgemeinde Amden)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'111
Schon ausgestellt bis 2017: 1'638

Projektbeschreibung

Im Dorfzentrum von Amden wurden die bestehenden Heizöl-Einzelfeuerungen fast aller grossen Bauten im Dorfzentrum durch den Neubau einer zentralen Holzschitzelfeuerung mit einer Leistung von 550 kW ersetzt. Für die Heizzentrale und das Schnitzellager von 500 m3 Volumen musste ein Neubau erstellt werden. Die gesamten Investitionen beliefen sich auf 1.8 Mio. Franken. Der Wärmeverbund liefert auch Wärme an Neubauten, wobei diese für das Projekt nicht angerechnet werden kann. Das Holz für die Schnitzelheizung stammt aus dem nahe gelegenen Wald. Wenn alle angeschlossenen Gebäude noch mit Heizöl beheizt würden, müssten jedes Jahr rund 200'000 Liter Heizöl nach Amden gebracht werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Baar-InwilZG9'700

Versorgung von sechs Wärmebezügern mit umweltfreundlicher und CO₂-neutraler Heizenergie

Projektstandort Baar (ZG)
Projekteigner Korporation Baar-Dorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'190
Schon ausgestellt bis 2017: 4'386
Projektstandort
Baar (ZG)
Projekteigner
Korporation Baar-Dorf
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'190
Schon ausgestellt bis 2017: 4'386

Projektbeschreibung

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Schulhauses Inwil und der Zuger Werkstätte ZUWEBE wurde deren Wärmeversorgung neu überdacht. Gleichzeitig konnte man die Eigentümer von vier nahegelegenen Wohnblöcken für den Bezug von umweltfreundlicher Heizenergie überzeugen. Man hat entschieden, die alten, dezentralen Ölheizungen durch eine Holzschnitzel-Heizzentrale zu ersetzen, an die alle sechs Wäremebezüger angeschlossen werden können. Durch diesen Ersatz können die durch das Heizen verursachten CO₂-Emissionen massgeblich reduziert werden. Um den Wärmeverbund zu realisieren wurde eine Heizzentrale erstellt. Dort installierte man einen Holzkessel mit einer Leistung von 1200 kW und einen Gaskessel mit einer Leistung von 970 kW. Für die Brennstofflagerung wurde ein Holzschnitzelsilo erbaut. Die Abgasreinigung erfolgt durch einen angebrachten Elektrofilter. Aus dieser Wärmezentrale wird die Wärme durch die erbauten Fernleitungen zu den Wärmebezügern geführt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund BremgartenAG43'000

Bau eines Wärmeverbundes mit einer bivalenten Holzheizungsanlage zur Versorgung von öffentlichen und privaten Liegenschaften in der Stadt Bremgarten

Projektstandort Bremgarten (AG)
Projekteigner AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 42'308
Schon ausgestellt bis 2017: 16'795
Projektstandort
Bremgarten (AG)
Projekteigner
AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 42'308
Schon ausgestellt bis 2017: 16'795

Projektbeschreibung

Die Stadt Bremgarten plante die Realisierung eines auf Holzenergie basierenden Wärmenetzes. Der Auftrag dazu wurde an den Contractor AEW Energie AG vergeben. Im Rahmen des Projektes wurde eine neue Heizzentrale gebaut. Die Heizzentrale hat eine Gesamtleistung von 7.35 MW. Die Wärme wird durch zwei Holzkessel (1.2 MW und 2.4 MW) und durch zwei Ölkessel (1.15 MW und 2.6 MW) erzeugt. Zwei Ölkessel in der St. Josef-Stiftung wurden als Spitzenlastkessel eingebunden. Durch dieses Konzept wird eine 90%-Abdeckung mit Wärme aus Holz gewährleistet. Insgesamt sind 210 Liegenschaften an den Wärmeverbund angeschlossen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund DAG - Ruag SchattdorfUR38'000

Erstellung einer Holzfeuerungsanlage zur Einspeisung von Prozesswärme in bestehenden Wärmeverbund

Projektstandort Schattdorf (UR)
Projekteigner Heizwerk Uri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 52'528
Schon ausgestellt bis 2017: 19'895
Projektstandort
Schattdorf (UR)
Projekteigner
Heizwerk Uri AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 52'528
Schon ausgestellt bis 2017: 19'895

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurde in einem bestehenden Wärmeverbund eine Holzfeuerungsanlage erstellt, welche den massgeblichen Anteil des Energiebedarfs neu mit Holzschnitzel als Energiequelle abdeckt. Der Wärmeverbund wird von der Heizwerk Uri AG betrieben und liefert Prozess- und Raumwärme für die nahe gelegene Industriebetriebe Ruag und Dätwyler Schweiz AG. Seit 2014 ist es für Privatpersonen aus Schattdorf und Altdorf möglich, ebenfalls an das Fernwärmenetz anzuschliessen. Bisher wurde die Wärme mit zwei Ölkesseln mit einer Leistung von 6.4 MW erzeugt. Der Jahreswärmebedarf lag zum Zeitpunkt der Umstellung bei 23'000 MWh/a. Der neu eingebaute Holzkessel hat eine Leistung von 3MW und erzeugt rund 14 GWh/ Jahr.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Dorfzentrum Kestenholz SO4'400

Errichtung eines Wärmeverbunds zur Belieferung des Dorfzentrums mit Holzenergie.

Projektstandort Kestenholz (SO)
Projekteigner Bürgergemeinde Kestenholz
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'999
Schon ausgestellt bis 2017: 1'918
Projektstandort
Kestenholz (SO)
Projekteigner
Bürgergemeinde Kestenholz
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'999
Schon ausgestellt bis 2017: 1'918

Projektbeschreibung

In Kestenholz wurde aufgrund anstehender Grabarbeiten im Strassennetz das Projekt eines Nahwärmeverbundes integriert. Die Bürgergemeinde mit eigenem Waldbesitz hatte so die Möglichkeit, die Energieressourcen aus dem heimischen Wald voll auszunutzen. Die Wärme-Bezüger haben einen Leistungsbedarf von total ca. 1 100 kW. Die Wärme wird erzeugt durch die neue Holz-Kesselanlage mit total 880 kW Leistung (2 x 440 kW). Die bestehende Ölkesselanlage im Schulhaus mit 280 kW Leistung wird als Spitzenlast/Schwachlastkessel mit automatischem Lastabwurf weiter genutzt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund DussnangTG

Erweiterung des bestehenden Wärmeverbundes der Nachbargemeinde Bichelsee-Balterswil mit einer Holzschnitzelfeuerung nach Dussnang

Projekt Nummer BAFU 0015
Projektstandort Dussnang (TG)
Projekteigner Hebbag AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'311
Schon ausgestellt bis 2016: 1'511
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 08.03.2013
Inbetriebnahme: 13.10.2014
Projekt Nummer BAFU
0015
Projektstandort
Dussnang (TG)
Projekteigner
Hebbag AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'311
Schon ausgestellt bis 2016: 1'511
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 08.03.2013
Inbetriebnahme: 13.10.2014

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurde eine 6km lange Verbindungsleitung von der bestehenden Heizzentrale auf dem Areal der Sägerei August Brühwiler AG in der Nachbargemeinde Bichelsee-Balterswil nach Dussnang gebaut. Die Wärme wird aus Holzabfällen der Sägerei und aus Waldrestholz über zwei Feuerungslinien produziert: Die eine, mit einer thermischen Leistung von 4‘200 kW, produziert mit einem ORC-Modul (630 kW) Strom und versorgt das Netz sowie gewerbliche und industrielle Abnehmer mit Fernwärme. Spitzen- und Notlasten deckt die zweite Linie mit zwei Kesseln (1‘000 kW und 2‘000 kW) ab, ebenfalls mit Holzschnitzelfeuerung. Somit können grosse Teile der sich im Einzugsgebiet befindlichen dominierenden dezentralen Ölheizungen durch 100% CO₂-freie Energie ersetzt werden.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Erweiterung des Wärmeverbundes.

Wärmeverbund Elfengrund HombrechtikonZH8'000

Realisierung eines Wärmeverbundes mit Holzschnitzelfeuerung

Projektstandort Hombrechtikon (ZH)
Projekteigner EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 10'253
Schon ausgestellt bis 2017: 3'917
Projektstandort
Hombrechtikon (ZH)
Projekteigner
EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 10'253
Schon ausgestellt bis 2017: 3'917

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurde ein Wärmeverbund realisiert, der die Überbauungen Eichberg (1000 kW), Elfengrund (300 kW) und die an die Überbauung angrenzende Schule (500 kW) mit Wärme aus Holzenergie beliefert. Seit September 2011 sind zwei Holzschnitzelanlagen mit einer Leistung von 950 kW bzw. 390 kW in Betrieb, die den Wärmeverbund zu 80% mit emissionsarmer Heizenergie versorgen. Zusätzlich sind zwei Ölkessel mit einer Leistung von je 640 kW vorhanden, welche jedoch nur zu Spitzenlastzeiten und bei Minustemperaturen eingeschaltet werden. Zu den bestehenden Wärmekunden sollen 10 Einfamilienhäuser der Überbauung Elfengrund dazukommen. Je nach Wirtschaftlichkeit werden allenfalls noch weitere Gebiete erschlossen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Fildi-HinterdorfAG6'500

Neubau Wärmeverbund mit Holzenergie zur Beheizung der Quartiere Fildi, Hinterdorf und Mitteldorf

Projektstandort Dottikon (AG)
Projekteigner AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 8'942
Schon ausgestellt bis 2017: 3'744
Projektstandort
Dottikon (AG)
Projekteigner
AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 8'942
Schon ausgestellt bis 2017: 3'744

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst einen Wärmeverbund, der die Quartiere Fildi, Hinterdorf und Mitteldorf in Dottikon mit Wärme versorgt. Der grösste Teil der Wärme wird dabei mit einem Holzheizkessel erzeugt, welcher eine Leistung von 1.0 MW aufweist. Lediglich zur Abdeckung der Spitzenlasten steht ein Ölkessel zur Verfügung. An der Wärmeverbund angeschlossen wurden sowohl Wohnhäuser als auch gewerbliche Liegenschaften. Seit der Fertigstellung des ersten Ausbaus wurde das Netz erweitert und weitere Liegenschaften an den Verbund angeschlossen. Zu den Wärmebezügern gehören einige ältere Mehrfamilienhäuser sowie Teile des alten Indutriekomplexes ehemals Fischer's Söhne.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Göschenen-AndermattUR24'000

Mit Holz befeuerter Wärmeverbund, der die Gemeinden Göschenen und Andermatt mit Wärme versorgt

Projekt Nummer BAFU 0016
Projektstandort Göschenen und Andermatt (UR)
Projekteigner Heizwerk Gotthard AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'683
Schon ausgestellt bis 2016: 4'343
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 12.08.2013
Inbetriebnahme: 01.10.2013
Projekt Nummer BAFU
0016
Projektstandort
Göschenen und Andermatt (UR)
Projekteigner
Heizwerk Gotthard AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'683
Schon ausgestellt bis 2016: 4'343
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 12.08.2013
Inbetriebnahme: 01.10.2013

Projektbeschreibung

Die Heizwerk Göschenen AG hat mit den Gemeinden Andermatt und Göschenen und Industriepartnern einen Wärmeverbund realisiert. Der Standort des Holzheizkraftwerks der die beiden Gemeinden Andermatt und Göschenen mit Wärme versorgt ist in Göschenen. Die Wärmeproduktion wird mit Wald- und Restholz aus dem Tessin und der Zentralschweiz, sowie industrieller Abwärme, sichergestellt. Die Produktionsanlagen basieren auf bewährter Technik und entsprechen den neusten Umweltanforderungen. Die in Göschenen produzierte Wärme wird mit Hilfe einer für die Schweiz einzigartigen Transportleitung nach Andermatt gebracht.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt das Projekt durch den Kauf von Bescheinigungen bis 2020.

Wärmeverbund Holzin AppenzellAI6'000

Das Projekt umfasst den Bau eines mit Restholz der Firma Holzin AG gespiesenen Wärmeverbunds in Appenzell

Projekt Nummer BAFU 0014
Projektstandort Appenzell (AI)
Projekteigner Holzin AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'450
Schon ausgestellt bis 2014: 450
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 09.03.2013
Inbetriebnahme: 17.10.2013
Projekt Nummer BAFU
0014
Projektstandort
Appenzell (AI)
Projekteigner
Holzin AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'450
Schon ausgestellt bis 2014: 450
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 09.03.2013
Inbetriebnahme: 17.10.2013

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Bau eines Wärmeverbunds in Appenzell. Der Wärmeverbund nützt das Restholz der Firma Holzin AG, sowie zusätzliches Holz aus regionalen Quellen (Waldhackschnitzel und Holz-pellets). Im Rahmen einer Betriebserweiterung der Holzin AG wurde eine Heizzentrale und ein Wärmeverbund gebaut. Die Heizzentrale umfasst zwei Holzkessel, welche bis 2014 auf total 2000 kW Leistung aus-gebaut werden, und einen Ölkessel mit 1200 kW Leistung zur Abdeckung der Nachfragespitzen und als Notfallredundanz. Der Wärmeverbund liefert ca. 5300 MWh/a Wärme an öffentliche Gebäude, Mehrfamilienhäuser und Gewerbebauten, und ersetzt damit bestehende dezentrale Ölheizungen.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK erwirbt die Bescheinigungen, die dem Projekt für die erzielten Emissionsreduktionen durch das BAFU ausgestellt werden. Damit leistet die Stiftung KliK einen wichtigen finanziellen Beitrag zum Projekt.

Wärmeverbund KVA Oftringen, Ausbau SüdAG12'000

Ausbau des bestehenden Wärmeverbundes mit Abwärme aus KVA

Projektstandort Oftringen (AG)
Projekteigner EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'844
Schon ausgestellt bis 2015: 2'422
Projektstandort
Oftringen (AG)
Projekteigner
EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'844
Schon ausgestellt bis 2015: 2'422

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Ausbau des bestehenden Wärmeverbundes der Kehrichtverbrennungsanlage KVA Oftringen in Richtung Süd. Die Fernleitungen zu den Liegenschaften wurden um 1500m verlängert und Bauten mit einer Leistung von 2.65 MW wurden angeschlossen. Deren Wärmeverbrauch liegt bei 5.6 Mio. kWh/a. In der KVA wurde ein zusätzlicher Dampf-Warmwasser-Wärmetauscher eingebaut. Die Heizungen der Wärmebezüger wurden vor dem Anschluss mit 77% Erdöl und 23% Erdgas versorgt. Mit dem Ersatz dieser Heizsysteme durch emissionsarme Beheizung liefert das Projekt einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Emissionsreduktion.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Wärmeverbund KaiserstuhlAG4'000

Bivalenter Wärmeverbund zur Versorgung von privaten und öffentlichen Liegenschaften in der Stadt Kaiserstuhl

Projektstandort Kaiserstuhl (AG)
Projekteigner AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'153
Schon ausgestellt bis 2017: 2'804
Projektstandort
Kaiserstuhl (AG)
Projekteigner
AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'153
Schon ausgestellt bis 2017: 2'804

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Bau einer neuen Heizzentrale in einer privaten Liegenschaft und die Erstellung des Wärmenetzes zu den Liegenschaften, die an den Wärmeverbund angeschlossen werden. Die Gesamtleistung der Heizzentrale beträgt 1.55 MW. Die Wärme wird zu 90% durch zwei Wärmepumpen mit einer Leistung von je 428 kW generiert. Diese gewinnen klimaschonende und erneuerbare Energie aus dem Flusswasser des Rheins. Die Spitzenlast wird durch einen Ölkessel à 690 kW abgedeckt. Die Realisierung des Wärmeverbundes wurde an einen Kontraktor, die AEW Energie AG, vergeben.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Kleinteil, Giswil OW2'000

Wärmeverbund mit zentraler Schnitzelfeuerung à 550 kW und 22 Hausanschlüssen, Hotel mit Hallenbad und Hühnermastbetrieb

Projektstandort Giswil (OW)
Projekteigner Genossenschaft Wärmeverbund Kleinteil
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'675
Schon ausgestellt bis 2016: 669
Projektstandort
Giswil (OW)
Projekteigner
Genossenschaft Wärmeverbund Kleinteil
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'675
Schon ausgestellt bis 2016: 669

Projektbeschreibung

In Giswil wurde ein Fernwärmeverbund mit Holzschnitzelfeuerung errichtet. Das Projekt umfasst die Erstellung einer Heizzentrale mit einem Holzschnitzelheizkessel à 550 kW, eines Schnitzelsilos à 140 m3 und eines Fernwärmenetzes mit Leitungen von 1500m. Angeschlossen werden 22 Privathäuser sowie ein Hühnermastbetrieb und ein Hotel mit Hallenbad. Die Holzgewinnung erfolgt durch Firma Abächerli Forstunternehmen und teilweise durch die Genossenschaft. Da die Holzschnitzel hauptsächlich aus anfallendem Ast- und Kronenmaterial bestehen, wird mit ihnen ein nachhaltiger und ökologischer Energieträger verwendet. Durch den neuen Wärmeverbund wurden die dezentralen, meist auf Öl basierende Heizsysteme der Liegenschaften ersetzt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Köniz SchliernBE9'000

Erstellung eines Wärmeverbundes mit Holzhackschnitzelfeuerung und Ölfeuerung zur Spitzenlastabdeckung für das Quartier Köniz in Schliern

Projekt Nummer BAFU 0086
Projektstandort Schliern (BE)
Projekteigner BKW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 9'741
Schon ausgestellt bis 2016: 2'046
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 06.08.2014
Inbetriebnahme: 09.09.2015
Projekt Nummer BAFU
0086
Projektstandort
Schliern (BE)
Projekteigner
BKW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 9'741
Schon ausgestellt bis 2016: 2'046
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 06.08.2014
Inbetriebnahme: 09.09.2015

Projektbeschreibung

Die BKW Energie AG hat in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Köniz einen Fernwärmeverbund realisiert. Das Projekt umfasst die Erstellung einer Heizzentrale und einem Fernwärmeverteilnetz mit Wärmeübergabestationen zu den angeschlossenen Liegenschaften. In der Heizzentrale wurden zwei Hackschnitzelkessel à 1600kW und 900kW und ein Ölkessel à 2000kW zur Spitzenlastabdeckung installiert. Als Brennstoff wird Waldholz und unbehandeltes Altholz verwendet. Das Fernwärmenetz hat eine gleitende Vorlauftemperatur von 70-85 °C, eine Länge von 2500 Trassenmetern und wird voraussichtlich 30 Liegenschaften erschliessen.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Fernwärmeverbundes.

Wärmeverbund KüttigenAG1'200

Bau einer Holzschnitzelheizung mit Nahwärmeverbund

Projektstandort Küttigen (AG)
Projekteigner AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 1'729
Schon ausgestellt bis 2017: 671
Projektstandort
Küttigen (AG)
Projekteigner
AEW Energie AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 1'729
Schon ausgestellt bis 2017: 671

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung und den Betrieb eines Wärmeverbundes mit Holzschnitzelfeuerung. Die Gemeinde Küttigen hat den Contractor AEW Energie AG mit der Realisierung dieses Projektes beauftragt. In der Heizzentrale wurde ein Holzkessel mit einer Leistung von 700 kW und ein Ölkessel mit derselben Leistung installiert. Letzterer dient ausschliesslich zur Abdeckung der Spitzenlast sowie zum Sommerbetrieb. Hauptsächliche Wärmebezüger sind diverse Liegenschaften der Gemeinde sowie ein Altersheim, wobei privaten Hausbesitzern entlang des Wärmenetzes ebenfalls eine Anschlussmöglichkeit geboten wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund LittauLU7700

Erstellung eines Wärmeverbundes für die Gemeinde Littau

Projekt Nummer BAFU 0141
Projektstandort Littau (LU)
Projekteigner ewl und Wärmeverbund Littau AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'743
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 04.04.2016
Inbetriebnahme: 01.09.2017
Projekt Nummer BAFU
0141
Projektstandort
Littau (LU)
Projekteigner
ewl und Wärmeverbund Littau AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'743
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 04.04.2016
Inbetriebnahme: 01.09.2017

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes entstand ein Fernwärmenetz für die Gemeinde Littau und die umliegende Region. Das Projekt wurde ursprünglich als Holzschnitzelwärmeverbund von der Wärmeverbund Littau AG geplant, dann wurde es gemeinsam mit der ewl (energie wasser luzern) realisiert, welche rückwirkend per 1. März die Aktienmehrheit und die Geschäftsführung der Wärmeverbund Littau AG übernahm. Das Hauptziel der Projektübernahme bestand darin, die Abwärme der neuen Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen und der Swiss Steel in das Wärmenetz einzuspeisen. Dazu wurde eine Transportleitung für den Wärmetransport von Perlen in die Region Emmen Luzern gebaut. Das ursprünglich geplante Wärmenetz für die Gemeinde Littau soll so mit dem bestehenden Netz in Emmen verbunden werden. Pro Jahr werden durch das Projekt voraussichtlich mehr als eine Million Liter Heizöl substituiert.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Wärmeverbund NesslauSG18'000

Neubau eines Wärmeverbundes mit Holzschnitzelfeuerung in der Gemeinde Nesslau

Projektstandort Nesslau (SG)
Projekteigner Genossenschaft Holzenergiezentrum Toggenburg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 14'644
Schon ausgestellt bis 2017: 6'667
Projektstandort
Nesslau (SG)
Projekteigner
Genossenschaft Holzenergiezentrum Toggenburg
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 14'644
Schon ausgestellt bis 2017: 6'667

Projektbeschreibung

Die Genossenschaft Holzenergiezentrum Toggenburg realisierte 2009 einen Nahwärmeverbund in der Gemeinde Nesslau. Dieses Projekt umfasst den Bau eines Gebäudekomplexes, in welchem die Heizzentrale mit zwei Schnitzelkesseln à 900 kW und 2'600 kW Leistung sowie einem Ölkessel zur Abdeckung der Spitzenlast untergebracht werden. Auch die Lagerung des Rundholzes sowie dessen Verarbeitung zu Holzschnitzeln finden im Gebäude statt. Als Brennstoff wird ausschliesslich naturbelassenes Holz aus Wäldern und Sägereien der Region verwendet. Neben der Heizenergie produziert die Anlage über den angegliederten Wärme-Kraft-Koppelungsprozess (ORC) auch elektrische Energie. Dieses Verfahren zeichnet sich durch geringe Wartungskosten und eine hohen Wirkungsgrad aus. Zur Verteilung der Wärmeenergie wird ein Fernwärmenetz mit einer Trasselänge von ca. 6'500 m erstellt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Oberdorf SeonAG5'500

Bau einer Holzschnitzelheizzentrale und eines Wärmenetzes zur Erschliessung von öffentlichen und privaten Liegenschaften

Projektstandort Seon (AG)
Projekteigner Einwohnergemeinde Seon
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'527
Schon ausgestellt bis 2017: 2'892
Projektstandort
Seon (AG)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Seon
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'527
Schon ausgestellt bis 2017: 2'892

Projektbeschreibung

In Seon bestand bereits eine sanierungsbedürftige Holzschitzelheizung. Im Rahmen des Projektes wurde diese durch eine Heizzentrale mit zwei Holzschnitzelkesseln von 0,9 MW bzw. 1,6 MW Leistung ersetzt, so dass auch zahlreiche zuvor ölbeheizte Liegenschaften, darunter ein Altersheim, über eine Erweiterung des bestehenden Wärmenetzes an die neue Zentrale angeschlossen werden konnten. Die Investitionen betrugen 5,4 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Rheinfelden MitteAG7'300

Wärmeverbund in Rheinfelden, gespiesen von Abwärme der Feldschlösschen AG

Projekt Nummer BAFU 0013
Projektstandort Rheinfelden (AG)
Projekteigner Wärmeverbund Rheinfelden AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 6'190
Schon ausgestellt bis 2016: 1'700
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 08.03.2013
Inbetriebnahme: 01.01.2015
Projekt Nummer BAFU
0013
Projektstandort
Rheinfelden (AG)
Projekteigner
Wärmeverbund Rheinfelden AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 6'190
Schon ausgestellt bis 2016: 1'700
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 08.03.2013
Inbetriebnahme: 01.01.2015

Projektbeschreibung

Die AEW Energie AG realisierte gemeinsam mit der Stadt Rheinfelden in Rheinfelden Mitte einen
Wärmeverbund. Das Konzept sieht vor, Abwärme aus verschiedenen Produktionsprozessen und aus der Vorkläranlage der Feldschlösschen Supply Company AG in Rheinfelden zur Wärmeerzeugung zu nutzen. Über eine Wärmepumpenanlage wird die Abwärme in ein Fernwärmenetz eingespeist. Die erzeugte Wärme wird zu 93% CO₂-neutral aus Abwärme gewonnen, ca. 7% werden in einem Gasdampfkessel zur Abdeckung der Spitzenlast erzeugt.

Durch den Wärmeverbund können Liegenschaften im Perimeter Rheinfelden Mitte, bestehend aus der neuen Überbauung „Salmenpark“, dem Gebiet „Schifflände“ und Teilen der Altstadt mit Wärme versorgt werden. Die Stadt Rheinfelden unterstützt das Projekt und versorgt die gemeindeeigenen Liegenschaften ebenfalls mit umweltfreundlicher Wärmeenergie.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK unterstützt den Ausbau des Wärmeverbundes Rheinfelden Mitte durch die Abgeltung der erzielten Emissionsreduktionen.

Wärmeverbund RupperswilAG2'500

Ersatz der sanierungsbedürftigen Ölheizungen von mehreren kommunalen Bauten durch einen Holz-Wärmeverbund

Projektstandort Rupperswil (AG)
Projekteigner Einwohnergemeinde Rupperswil
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 2'589
Schon ausgestellt bis 2017: 991
Projektstandort
Rupperswil (AG)
Projekteigner
Einwohnergemeinde Rupperswil
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 2'589
Schon ausgestellt bis 2017: 991

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung einer Heizzentrale mit einem Leitungsnetz zu mehren kommunalen Bauten der Gemeinde Rupperswil. In der Heizzentrale wurde ein Holzschnitzelkessel à 400kW zur Grundlast-Energieerzeugung und ein Gaskessel zur Spitzenlastabdeckung installiert. Angeschlossen wurden das Gemeindehaus und Gemeindesaal, mehrere Schulhäuser, die alte Käserei und weitere Gebäude der Gemeinde. Durch den Anschluss an den Wärmeverbund werden dezentrale Ölheizungen, welche wegen fortgeschrittenen Alters saniert werden müssten, durch eine klimafreundliche Holzbeheizung ersetzt.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und sichert damit dessen rentablen Betrieb.

Wärmeverbund Schachen SG21'000

Holzwärmeverbund mit Holzfeuerungen, Heizölkessel und Abwärmenutzung

Projektstandort Altstätten (SG)
Projekteigner NRG A AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 37'304
Schon ausgestellt bis 2017: 13'980
Projektstandort
Altstätten (SG)
Projekteigner
NRG A AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 37'304
Schon ausgestellt bis 2017: 13'980

Projektbeschreibung

Die Firma NRG A AG konnte im Oktober 2008 in Altstätten die erste Ausbauetappe des Wärmeverbund Ost in Betrieb nehmen. Das Fernleitungsnetz beliefert heute im Endausbau die Gebiete Baffles, Feld, Wiesental, Schachen, Bild und Schöntal mit erneuerbarer Wärme. Dazu wurde eine Heizzentrale mit zwei Holzfeuerungen 900 und 1600kW sowie ein Ölkessel 900kW installiert. Der Wärmeverbund liefert Wärme an Abnehmer der Gemeinde, Private und Gewerbe. Um die erforderliche Backupleistung sicherzustellen wurde Ende 2012 zusätzlich eine neue Heizzentrale gebaut. Der Wärmeabsatz betrug im Jahr 2013 ca. 13.6 GWh.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Wärmeverbund Schlossfeld Willisau Erweiterung Kernzone Stadt WillisauLU2'700

Erweiterung eines bestehenden Wärmeverbundes auf das Städtli Willisau

Projekt Nummer BAFU 0094
Projektstandort Willisau (LU)
Projekteigner Wärmeverbund Schlossfeld Willisau AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'678
Schon ausgestellt bis 2015: 198
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 04.11.2014
Inbetriebnahme: 21.10.2014
Projekt Nummer BAFU
0094
Projektstandort
Willisau (LU)
Projekteigner
Wärmeverbund Schlossfeld Willisau AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'678
Schon ausgestellt bis 2015: 198
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 04.11.2014
Inbetriebnahme: 21.10.2014

Projektbeschreibung

Die Gemeinde und Korporation Willisau hatten aufgrund von regem Interesse der Bewohner beschlossen, den bestehenden Wärmeverbund Schlossfeld Wilisau auszubauen. Durch die Erweiterung konnten 36 Häuser in der Altstadt von Willisau neu angeschlossen werden. Der Wärmeverbund Schlossfeld Willisau AG betrieb eine Hackschnitzelheizung mit einer Leistung von 2‘600 kW. Die Spitzenlast wurde mit Ölfeuerung abgedeckt. Für die Erweiterung wurde die Heizzentrale ausgebaut und die Leistung der Anlage erhöht. Alle Bauten, die an das Fernwärmenetz angeschlossen wurden, waren bestehend; Neubauten wurden keine angeschlossen. Die Wärmeerzeugung durch Solarenergie oder Wärmepumpen ist im Gebiet nicht möglich, weshalb ohne das Projekt hauptsächlich mit fossiler Energie geheizt würde.

Beitrag der Stiftung KliK

Durch die Abgeltung der erzielten Emissionsreduktionen ermöglicht die Stiftung KliK den Ausbau des Wärmeverbundes Schlossfeld Williau.

Wärmeverbund Schlossfeld, Willisau LU1'900

Ausbau des bestehenden Wärmeverbundes durch Holzschnitzelheizung

Projektstandort Willisau (LU)
Projekteigner Wärmeverbund Schlossfeld Willisau AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'762
Schon ausgestellt bis 2017: 1'431
Projektstandort
Willisau (LU)
Projekteigner
Wärmeverbund Schlossfeld Willisau AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'762
Schon ausgestellt bis 2017: 1'431

Projektbeschreibung

Der bestehende Wärmeverbund Schlossfeld in Willisau musste 2008 aufgrund gestiegenem Interesse von Wärmebezügern ausgebaut werden. Dazu wurde mit Unterstützung der Stiftung Klimarappen die Heizzentrale durch einen zusätzlichen Holzkessel erweitert und ein Freizeitzentrum sowie die Schulanlage Schlossfeld an den Wärmeverbund angeschlossen. Seither werden diese Verbraucher mit jährlich rund 1'000 MWh erneuerbarer Wärme beliefert.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund SchnottwilSO2400

Erstellung eines Wärmeverbundes mit bivalenter Wärmeerzeugung

Projekt Nummer BAFU 0125
Projektstandort Schnottwil (SO)
Projekteigner Wärmeverbund Schnottwil AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 5'486
Schon ausgestellt bis 2016: 231
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 30.06.2016
Inbetriebnahme: 10.09.2015
Projekt Nummer BAFU
0125
Projektstandort
Schnottwil (SO)
Projekteigner
Wärmeverbund Schnottwil AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 5'486
Schon ausgestellt bis 2016: 231
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 30.06.2016
Inbetriebnahme: 10.09.2015

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projetkes hat die Gemeinde Schnottwil ein Fernwärmenetz errichtet. Als Wärmequelle dienen ein Holzschnitzelkessel à 900kW mit einem Energiespeicher zur Grundlastabdeckung und ein Ölkessel à 1.2MW zur Abdeckung der Spitzenlast und als Notkessel. Das Energieholz stammt aus einem Umkreis von weniger als 20km, was unter anderem einen positiven Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leistet. Die Abgase des Ölkessels werden mit einerm Elektrofilter gereinigt. An den Wärmeverbund wurden hauptsächlich Wohnhäuser angeschlossen, die zuvor mit Öl geheizt haben.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Wärmeverbund Speicher-TrogenAR7'500

Zusammenschluss und Ausbau drei bestehender Nahwärmeverbünde und Neubau einer gemeinsamen Holzheizzentrale

Projektstandort Speicher, Trogen (AR)
Projekteigner St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 16'388
Schon ausgestellt bis 2017: 6'404
Projektstandort
Speicher, Trogen (AR)
Projekteigner
St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 16'388
Schon ausgestellt bis 2017: 6'404

Projektbeschreibung

In den Gemeinden Speicher und Trogen bestanden drei kleinere Wärmeverbünde, die voneinander unabhängig bivalent mit je einer Holzschnitzelheizung und einem Ölkessel betrieben wurden. Diese drei Wärmeverbünde wurden zusammengeschlossen, erweitert und neue Wärmekunden angeschlossen. Im Rahmen des Erweiterungsprojekts werden eine neue Heizzentrale mit zwei Holzkesseln (2 MW und 4,2 MW) und einem Ölkessel (2 MW), ein Wärmespeicher, eine Abgaswärmerückgewinnungsanlage (1 MW), ein ORC-Modul (zur kombinierten Erzeugung von Strom und Wärme, 0,6 MW) sowie 14 km Wärmenetz erstellt. Rund 180 Liegenschaften mit einer Leistung von gegen 7 MW sind an das Wärmenetz angeschlossen. Die Investitionen betragen über 30 Mio. Franken.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund StansstadNW9'000

Nutzung von Abwärme aus Klärgas-BHKW sowie gereinigtem Abwasser und Grundwasser

Projektstandort Stansstad (NW)
Projekteigner EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 7'532
Schon ausgestellt bis 2017: 2'889
Projektstandort
Stansstad (NW)
Projekteigner
EBM Wärme AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 7'532
Schon ausgestellt bis 2017: 2'889

Projektbeschreibung

Der Wärmeverbund Stansstad wird mit verschiedenen Wärmequellen betrieben: 85% der Wärme wird mit einer Wärmepumpe generiert. Die Wärme wird dabei aus gereinigtem Abwasser der ARA Rotzwinkel gewonnen. Weitere 10% der Wärme liefern die Wärmekraftkoppelungs-Anlagen der ARA. Die Spitzenlasten im Winter werden mit einem konventionellen Ölheizkessel abgedeckt, was ca. 5% der Wärmelieferung ausmacht. Die erzeugte Wärme wird über ein Fernwärmenetz zu den Wärmekunden verteilt. Die Wärmeerzeuger werden in einem Zentralengebäude mit einer Nutzfläche von ca. 150 m2 installiert, welches in der Nähe der ARA zu diesem Zweck erstellt wurde. Über ein Fernwärmenetz wird die Heizenergie zu den Wärmekunden gebracht. Um Wärmeverluste möglichst tief zu halten, hat das Fernwärmenetz die höchste Dämmstufe 3, die Temperatur beträgt max. 55° C im Sommer resp. 65° C im Winter.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und ermöglicht damit zum einen den weiteren Ausbau des Wärmenetzes und sichert zum anderen dessen rentablen Betrieb.

Wärmeverbund Sägewerke ChristenLU12'000

Holzschnitzelfeuerung, erstellen eines neuen Fernleitungsnetzes, ausbauen des bestehenden Fenrleitungsnetzes und umstellen von Öl- auf Holzheizung

Projektstandort Luthern (LU)
Projekteigner Sägewerke Christen AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 21'538
Schon ausgestellt bis 2017: 8'194
Projektstandort
Luthern (LU)
Projekteigner
Sägewerke Christen AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 21'538
Schon ausgestellt bis 2017: 8'194

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst den Ausbau und die Erweiterung des Wärmeverbundes der Sägerei Christen AG in Luthern. Eine Heizanlage mit einem Holzschnitzel- und einem Ölkessel versorgte zunächst die Sägerei und einige Nachbarhäuser mit emissionsarmer Wärme aus Holzenergie. Das Wärmenetz wurde auf 3.5km vergrössert, so dass inzwischen der grösste Teil der Gebäude im Zentrum von Luthern an den Fernwärmeverbund der Sägerei angeschlossen sind. Dazu wurde eine neue Heizzentrale mit zwei Holzschnitzelfeuerung mit einer Leistung von insgesamt 3.5 MW errichtet. Ein grosser Teil der Wärmelieferung geht an die Wohnbaugenossenschaft Luthern, welche im Dorfzentrum über 31 Wohnungen in vier Gebäuden verfügt. Durch den Fernwärmeverbund werden jährlich bis zu 800'000 Liter Heizöl eingespart.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund WaldkirchSG5'000

Versorgung von Liegenschaften ab einer neuen Hackschnitzelfeuerung von 700 kW Leistung über ein Fernwärmenetz

Projektstandort Waldkirch (SG)
Projekteigner WV Waldkirch AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 9'866
Schon ausgestellt bis 2017: 3'619
Projektstandort
Waldkirch (SG)
Projekteigner
WV Waldkirch AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 9'866
Schon ausgestellt bis 2017: 3'619

Projektbeschreibung

Individuelle Ölheizungen in privaten Liegenschaften konnten durch den Neubau einer zentralen Holzschitzelfeuerung mit einer Leistung von 700 kW im Gewerbegebiet von Waldkirch ersetzt werden. Für die Heizzentrale, die auch einen Ölkessel für die Spitzenlastabdeckung umfasst, und das Schnitzellager von 1500 m3 Volumen musste ein Neubau erstellt werden. Die gesamten Investitionen für den Landerwerb, das Gebäude, die Heizungen und Fernleitungen beliefen sich auf 3.8 Mio. Franken. Der Wärmeverbund liefert heute jährlich 3 GWh Wärme an seine Kunden, wobei die Lieferung an Neubauten für das Projekt nicht angerechnet werden kann.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund Weiher Korporation WeggisLU8'000

Fernwärmeverbund mit einer Heizzentrale mit 2 Holzkesseln und Ölkessel für Spitzenlasten

Projektstandort Weggis (LU)
Projekteigner Korporation Weggis
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 11'778
Schon ausgestellt bis 2017: 4'551
Projektstandort
Weggis (LU)
Projekteigner
Korporation Weggis
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 11'778
Schon ausgestellt bis 2017: 4'551

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wurden in der Heizzentrale am Standort "Weiher" zwei Holzschnitzelkessel mit einer Leistung von 550kW und 1200kW, sowie ein Ölkessel (850 kW) zur Abdeckung von Spitzenlasten installiert. Die errichteten Fernleitungen verbinden sowohl Neubauten als auch bestehende Bauten mit der Heizzentrale und ermöglichen somit deren Versorgung mit erneuerbarer, emissionsarmer Energie. Die neuen Wärmebezüger kommen aus dem öffentlichen, gewerblichen und privaten Bereich. Aktuell sind 37 Liegenschaften am Verbund angeschlossen, bis zum Endausbau sollen es 50 sein. Somit können im Endausbau ca. 4500 MWh Nutzwärme mit einer maximalen Produktionsleistung von über 2000 kW am Fernwärmenetz versorgt werden. Durch den Anschluss an den Wärmeverbund können Wärmebezüger von fossiler Energie auf regenerative, emissionsarme Energie umsteigen. Somit liefert das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen.

Beitrag der Stiftung KliK

Das Projekt konnte dank der Förderung durch die Stiftung Klimarappen realisiert werden. Seit Ablauf der Förderung Ende 2012 vergütet die Stiftung KliK die anhaltende Emissionsreduktionswirkung des Projekts und verbessert dadurch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs.

Wärmeverbund ab ARA, Küsnacht ZHZH4'400

Erstellung eines warmen Fernwärmenetzes mit Nutzung von Abwärme der ARA Küsnacht-Erlenbach-Zumikon

Projekt Nummer BAFU 0130
Projektstandort Küsnacht (ZH)
Projekteigner Werke am Zürichsee AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 4'376
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 22.10.2015
Inbetriebnahme: 07.09.2017
Projekt Nummer BAFU
0130
Projektstandort
Küsnacht (ZH)
Projekteigner
Werke am Zürichsee AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 4'376
Schon ausgestellt: 0
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 22.10.2015
Inbetriebnahme: 07.09.2017

Projektbeschreibung

Das Projekt umfasst die Erstellung einer Heizzentrale und eines Fernwärmenetzes mit rund 150 Übergabestationen und einer Länge von 5300 Trassenmetern. Die Wärme wird hauptsächlich aus dem gereinigten und gefilterten Abwasser der ARA Küsnacht-Erlenbach-Zumikon gewonnen. Eine Hochleistungswärmepumpe à 1.75MW und zwei Erdgas-Spitzenlastkessel à je 1.48MW inkl. Abgaswärmetauscher stellen die Wärmeproduktion sicher. Im Endausbau wird ein Wärmebedarf von 11 MWh/a und eine Anschlussleistung von rund 6200 kW erreicht. Damit werden jährlich zwischen 1000 bis 1500 Tonnen CO₂ kompensiert.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK kauft die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Realisierung des Fernwärmeverbundes.

Wärmeverbund ab ARA, Sissach BL1'800

Sanierung der Zentrale des Abwasserwärmeverbundes und signifikante Erhöhung des Wärmepumpen-Anteil

Projektstandort Sissach (BL)
Projekteigner EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 3'340
Schon ausgestellt bis 2017: 721
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 00.00.0000
Inbetriebnahme: 01.09.2014
Projektstandort
Sissach (BL)
Projekteigner
EBL (Genossenschaft Elektra Baselland)
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 3'340
Schon ausgestellt bis 2017: 721
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 00.00.0000
Inbetriebnahme: 01.09.2014

Projektbeschreibung

Die ARA Sissach nutzt das gereinigte Abwasser der ARA Ergolz 1 mittels einer Wärmepumpenanlage. Aufgrund dem fortschreitenden Alter und der geringen Effizienz der bestehenden Anlage einerseits und dem geplanten Ausbau des Wärmenetzes mit Steigerung des Wärmeverkaufs von 30% wurde im Rahmen des Projektes die Elektrowärmepumpe ersetzt und vergrössert. Gleichzeitig wurde der Speicher vergrössert und die Mastersteuerung ersetzt, die Hochtemperatur Abwärmenutzung ermöglicht und betriebliche Verbesserungen erzielt. Die neue 500 kW Wärmepumpe wird mit Ammoniak als Kältemittel betrieben. Die Leistung steigt um 200 kW und die Jahresarbeitszahl wurde um 42% verbessert. Durch diese Aufwertungen ist der Anteil fossiler Energie an der Wärmeproduktion von 38% auf 13% gesunken.

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK vergütet die durch das Projekt entstandenen CO₂-Emisisonsverminderungen in Form von Bescheinigungen und ermöglicht damit die Sanierung des Wärmeverbundes.