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Das Programm fördert die Erneuerung von Deponie-Infrastruktur, welche zu einer Vermeidung oder Vernichtung von methanhaltigem Deponiegas führt.

Programm Nummer BAFU 0111
Programmstandort ganze Schweiz
Programmeigner KliK
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 53'016
Schon ausgestellt bis 2016: 6'296
Programmfortschritt Vom BAFU registriert: 09.06.2015
Inbetriebnahme: 01.11.2014
Programm Nummer BAFU
0111
Programmstandort
ganze Schweiz
Programmeigner
KliK
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 53'016
Schon ausgestellt bis 2016: 6'296
Programmfortschritt
Vom BAFU registriert: 09.06.2015
Inbetriebnahme: 01.11.2014

Programmbeschreibung

Bis vor wenigen Jahrzehnten war das Deponieren von reaktivem und insbesondere organischem Material gängige Praxis in vielen Gemeinden. Die Deponien sind heute geschlossen und werden heute aber nach wie vor entgast, damit Gasaustritte aus dem Deponiekörper kontrolliert werden können um Geruch und Explosionsschutz im Griff zu behalten.

Fällt die Methankonzentration im Deponiegas aufgrund des fortschreitenden Abbaus organischen Materials unter dem Zündpunkt für die damals angeschafften Hochtemperaturfackeln, so kann diese nicht mehr ordnungsgemäss betrieben werden und das Deponiegas wird in die Atmosphäre entlassen. Die Vernichtung von Methan wäre zwar auch bei geringen Konzentrationen möglich - dazu müssten jedoch substantielle Beträge in eine neue Fackel und die Erneuerung der Infrastruktur investiert werden.

Das Programm fördert entsprechend die Installation und der Betrieb von Schwachgasfackeln, welche zusätzliche Emissionsreduktionen erzeugen. Diese können mit einer Tiefenaerobisierung gekoppelt werden, bei welcher durch Sauerstoffeintrag die Methanbildung im Deponiekörper selbst vermieden wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Mit der Abgeltung der Stiftung für die Zerstörung oder Vermeidung von Methan im Deponiegas können die nötigen Investitionen bis 2020 grösstenteils zurückbezahlt werden. Damit bestehen einmalige Bedingungen, die Infrastruktur Ihrer Deponie kostengünstig zu verbessern und Emissionen zu reduzieren. Deponieeigner erweitern so ihren Handlungsspielraum für die verbleibende Nachsorgephase.

Vorhaben

Vorhabentitel Wirkungsbeginn Erwartete Beschei­ni­gungen bis 2020 Ausge­stellte Beschei­ni­gungen bis 2016
Tambrig, Obfelden (ZH) 01.11.2014 259 tCO₂e 259 tCO₂e
Val Casti, Sagogn (GR) 01.09.2015 1'611 tCO₂e 380 tCO₂e
Courte-Queue, Boécourt (JU) 07.05.2015 1'610 tCO₂e 306 tCO₂e
Kehlhof, Berg (TG) 28.09.2016 12'149 tCO₂e 370 tCO₂e
En Craux, Châtel-Saint-Denis (JU) 27.03.2015 12'064 tCO₂e 4'467 tCO₂e
Gummersloch, Köniz (BE) 20.03.2017 3'692 tCO₂e 0 tCO₂e
Sass Grand, Bever (GR) 10.01.2017 4'494 tCO₂e 0 tCO₂e
Valle della Motta, Coldrerio (TI) 24.03.2017 3'967 tCO₂e 0 tCO₂e
Ronde Sagne, Tavannes (BE) 15.02.2017 557 tCO₂e 0 tCO₂e
Chestel, Liesberg (BL) 01.10.2017 1'324 tCO₂e 0 tCO₂e
Plaun Grond, Rueun/Ilanz (GR) 01.09.2015 2'948 tCO₂e 514 tCO₂e
AVAG Deponie Uttigen, Uttigen (BE) 01.01.2018 3'265 tCO₂e 0 tCO₂e
Türliacher, Jaberg (BE) 01.01.2019 3'276 tCO₂e 0 tCO₂e
Noch nicht im Pro­gramm auf­ge­nom­mene Vor­ha­ben 1'800 tCO₂e 0 tCO₂e
Total 53'016 tCO₂e 6'296 tCO₂e