ajax
Bitte warten...
Suche

Aktivitäten Plattform Unternehmen

Mit der Förderung natürlicher und klimafreundlicher Kältemittel wird die Freisetzung synthetischer Kältemittel wie HFKW oder HFCKW vermindert.

Programm Nummer BAFU 0107, 0124, 0140
Programmstandort ganze Schweiz
Programmeigner Stiftung KliK
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2030: 51'663
Schon ausgestellt bis 2016: 991
Programmfortschritt Vom BAFU registriert: 05.02.2015
Inbetriebnahme: 19.01.2015
Programm Nummer BAFU
0107, 0124, 0140
Programmstandort
ganze Schweiz
Programmeigner
Stiftung KliK
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2030: 51'663
Schon ausgestellt bis 2016: 991
Programmfortschritt
Vom BAFU registriert: 05.02.2015
Inbetriebnahme: 19.01.2015

Programmbeschreibung

In der Schweiz existiert eine grosse Zahl stationärer Kälteanlagen für industrielle und gewerbliche Anwendungen, insbesondere in der Lebensmittelwirtschaft und den Kühlketten des Detailhandels. Die Grosse Zahl dieser Anlagen werden mit stark klimaschädigenden Kältemittel betrieben. Während ihrer Lebensdauer verlieren diese Anlagen kontinuierlich geringe Mengen an Kältemittel und verursachen damit erhebliche Klimaschäden.

Trotz der weitgehenden Regulierung im Rahmen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung können Emissionen durch den Einsatz natürlicher und klimafreundlicher Kältemittel vermieden werden. Alternativen mit CO₂, Ammoniak, Propen, etc. sind zwar im Markt erhältlich, sind jedoch mit deutlichen Mehrkosten verbunden.

Mit dem Programm Klimafreundliche Kälte fördert die Stiftung KliK den Einsatz klimafreundlicher Alternativen. Dazu betreibt sie drei Unter-Programme:

1. Vorzeitiger Ersatz stationärer HFKW-Kälteanlagen

2. Ersatz von HFCKW-Anlagen anstelle ihrer Umrüstung auf HFKW-Kältemittel

3. Einsatz von CO₂ Kälteanlagen in kleinen Verkaufsformaten wie Tankstellen-Shops

Beitrag der Stiftung KliK

Die Stiftung KliK hat die Programm Module entwickelt und in der Umsetzung eng mit dem Schweizerischen Verein für Kältetechnik (SVK) zusammengearbeitet. Mit dem von der Stiftung betriebenen Programm werden Förderbeiträge pro Kilogramm klimaschädlichen Kältemittels resp. pro Laufmeter Tiefkühlmöbel abgegolten. Diese können im Beitragsrechner auf der Website des Programms Klimafreundliche Kälte bestimmt werden.

Vorhaben

Vorhabentitel Wirkungsbeginn Erwartete Beschei­ni­gungen bis 2030 Ausge­stellte Beschei­ni­gungen bis 2016
Bianchi AG 06.07.2016 495 tCO₂e 95 tCO₂e
Bösiger Gemüsebau 25.04.2016 412 tCO₂e 56 tCO₂e
Coop 10.10.2016 10'433 tCO₂e 117 tCO₂e
Denner 13.08.2015 340 tCO₂e 13 tCO₂e
Gamper + Co Gemüsekulturen 31.07.2016 1'177 tCO₂e 0 tCO₂e
Kunstmuseum Bern 01.02.2016 278 tCO₂e 58 tCO₂e
Luzerner Kantonsspital 01.05.2016 318 tCO₂e 14 tCO₂e
Manor 26.10.2016 262 tCO₂e 22 tCO₂e
Migros 01.10.2016 18'298 tCO₂e 579 tCO₂e
Miroma 01.05.2016 397 tCO₂e 37 tCO₂e
Patek Philippe AG 02.01.2017 81 tCO₂e 0 tCO₂e
Pistor 01.10.2017 1'460 tCO₂e 0 tCO₂e
Prodega 00.00.0000 541 tCO₂e 0 tCO₂e
Sofinol 01.12.2017 1'293 tCO₂e 0 tCO₂e
Scana 01.04.2017 319 tCO₂e 0 tCO₂e
Noch nicht im Pro­gramm auf­ge­nom­mene Vor­ha­ben 15'559 tCO₂e 0 tCO₂e
Total 51'663 tCO₂e 991 tCO₂e