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Durch eine modifizierten Verbrennungsprozess mit erhöhter Verbrennungstemparatur in der Nachbrennkammer werden Lachgasemissionen aus der Schlammverbrennung vermieden.

Projekt Nummer BAFU 0159
Projektstandort Pratteln (BL)
Projekteigner ARA Rhein AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)
Erwartet bis 2020: 96'900
Schon ausgestellt bis 2017: 5'900
Projektfortschritt Vom BAFU registriert: 12.12.2016
Inbetriebnahme: 06.02.2017
Projekt Nummer BAFU
0159
Projektstandort
Pratteln (BL)
Projekteigner
ARA Rhein AG
Emissionsreduktionsmenge
(in Tonnen CO₂e)

Erwartet bis 2020: 96'900
Schon ausgestellt bis 2017: 5'900
Projektfortschritt
Vom BAFU registriert: 12.12.2016
Inbetriebnahme: 06.02.2017

Projektbeschreibung

Die ARA Rhein AG betreibt eine Abwasserreinigungsanlage (ARA), bei der erhebliche Mengen an Klärschlamm anfallen. Dieser Klärschlamm wird zusammen mit Fremdschlamm in der betriebseigenen Schlammverbrennungsanlage (SVA) verbrannt und energetisch genutzt.

Bei der Verbrennung des Stickstoff-haltigem Klärschlamms entstehen grosse Lachgas-Frachten. Für Lachgas (N₂O) existiert kein gesetzlich vorgegebener Emissionsgrenzwert. Es ist jedoch ein starkes Treibhausgas mit einer 298 mal grösseren Klimawirkung als CO₂.

Die SVA verfügt über einen Etagen-Wirbelschichtofen, der mit einem Nachbrenner ausgerüstet ist. Durch eine geänderte Betriebsführung kann die Temperatur in der Nachbrennkammer erhöht werden, wodurch die Lachgasfracht massgeblich reduziert wird.

Beitrag der Stiftung KliK

Mit dem Beitrag der Stiftung KliK konnten die geänderte Prozessführung getestet und umgesetzt sowie die Mehrkosten durch erhöhten Verschleiss gedeckt werden.