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Programme «Fahrzeu­g­effi­zienz»

Eine Kombi­na­tion von Massnahmen zur Steigerung der Effi­zienz bei bereits in Betrieb befind­lichen PWs und leichten Nutzfahr­zeugen wie «Auto-Ener­gie­check», Ersatz von normalen Reifen durch Leicht­lauf­reifen und Ersatz von normalen Ölen durch Leicht­laufö­le; diese Massnahmen sollten über die Gara­gisten und evtl. Reifen­häuser an die Besitzer von PW/LNF vermarktet werden.


Das Programm wurde im Januar 2014 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) zur Regi­strierung einge­reicht. Das BAFU taxierte die anre­chen­bare Wirkung als deutlich geringer als bean­tragt. Die Umsetzung der kunden­sei­tigen Massnahmen könne nicht garan­tiert werden, die Förderung des Absatzes von Leicht­lauf­ölen und -reifen durch die Gara­gisten sei überhaupt nicht anre­chenbar.


Die Umsetzung der Programme wurde gestoppt, da eine Finan­zierung über den Erlös aus dem Verkauf der Beschei­ni­gungen unter diesen Bedin­gungen nicht möglich ist.

Programm «Schwere Nutzfahr­zeuge mit Hybrid­an­trieb»

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Förderung des Kaufs und des Einsatzes von schweren Nutzfahr­zeugen mit Hybrid­an­trieb wurde im Februar 2014 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) regi­striert.


Aufgrund des geringen Inter­esses wurde das Programm nicht umge­setzt.

Programm «Erhöhung der Ausla­stung schwerer Nutzfahr­zeuge»

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Erhöhung der Ausla­stung schwerer Nutzfahr­zeugen wurde im Februar 2014 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) regi­striert.


Aufgrund des geringen Inter­esses wurde das Programm nicht umge­setzt.

Programm «Elektrische leichte Nutzfahr­zeuge»

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Förderung des Kaufs und Einsatzes elektri­scher leichter Nutzfahr­zeuge (LNF) wurde im November 2013 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) einge­reicht im Hinblick auf die 2017 in Kraft tretenden CO₂-Grenz­werte für neu in Verkehr gesetzte LNF.


Das zustän­dige Gremium des Bundes entschied, keine Unter­schrei­tungen des CO₂-Grenz­werts als Kompen­sa­ti­ons­lei­stung anzu­rechnen. Das Programm wurde daher nicht weiter­ver­folgt.

Programm «Leichte Nutzfahr­zeuge mit Hybrid­an­trieb»

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Förderung des Kaufs und des Einsatzes von leichten Nutzfahr­zeugen mit Hybrid­an­trieb wurde im November 2013 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) einge­reicht.


Aufgrund des geringen Inter­esses wurde das Programm nicht weiter­ver­folgt.

Programm «Elektrische Perso­nen­wagen»

Das Programm wollte einen Anreiz setzen, dass infolge Förderung der Elektro­mo­bi­lität die gesetz­lichen Emissi­ons­vor­schriften für neu in Verkehr gesetzte Perso­nen­wagen (PW) unter­schritten werden.


Das zustän­dige Gremium des Bundes entschied, keine Unter­schrei­tungen des CO₂-Grenz­werts als Kompen­sa­ti­ons­lei­stung anzu­rechnen. Das Programm wurde daher nicht weiter­ver­folgt.

Programm «Eco-Drive»

Förderung von Eco-Drive-Kursen für praxis­ge­wohnte Lenker. Das Bundesamt für Energie (BFE) hält die Wirkung der Kurse für nicht messbar bzw. nur ungenau abschätzbar. Das Programm wurde daher nicht weiter­ver­folgt.

Programm «Mobi­li­täts­ma­nagement in Unter­nehmen»

Steigerung der Fahrten­ef­fi­zienz durch Mini­mierung der Fahrtenzahl von Mitar­bei­tenden und Kunden (Parkplatz­ma­nagement, Förderung ÖV und Langsam­verkehr, Carpooling).


Gemäss Bundesamt für Energie (BFE) sind die Massnahmen in diesem Bereich mehrheitlich als „Infor­ma­tion und Beratung“ zu quali­fi­zieren und damit als Kompen­sa­ti­ons­projekt nicht zulässig. Zudem beur­teilt das BFE generell die Wirkungen von Verhal­tens­än­de­rungen, wie sie in einem solchen Programm ange­strebt werden, als weder nachweis-, noch quanti­fi­zierbar. Das Programm wurde daher nicht weiter­ver­folgt.

Programm «E-Gabel­stapler»

Ersatz von fossil betrie­benen Gabel­staplern durch elektrische resp. diesel-elektrische Fahrzeuge. Aufgrund des geringen Inter­esses wurde das Programm nicht weiter­ver­folgt.

Programm «Kühlmit­te­lersatz in Klima­an­lagen»

Förderung des Austauschs von R134a (GWP ca. 1‘400) durch R1234yf (GWP ca. 4) in Perso­nen­fahr­zeugen.


Das Programm wurde nicht weiter­ver­folgt, da R1234yf sowohl aus sicher­heits­tech­ni­schen Überle­gungen (R1234yf ist entflammbar) als auch aus Gründen des Umwelt­schutzes (es gibt Bedenken, dass ausge­tre­tenes R1234yf in der Atmo­sphäre zu einem sehr langle­bigen Pflan­zengift zerfällt) umstritten ist. Ausserdem wäre eine Umrü­stung von R134a auf R1234yf mit erheb­lichen Kosten verbunden – unter anderem wird eine Anpassung der Anschluss­stellen für die Klima­ser­vice­ge­räte zwingend nötig –, welche sich nicht über die reali­sierten Emissi­ons­re­duk­tionen finan­zieren lassen.

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