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Mehrleistungen von Unternehmen mit Reduktionsverpflichtung im Brennstoffbereich

Unternehmen mit Reduktionsverpflichtung können aus der ersten Verpflichtungsperiode 2008 bis 2012 Mehrleistungen in die zweite Verpflichtungsperiode 2013 bis 2020 transferieren sowie in der zweiten Verpflichtungsperiode zusätzliche Mehrleistungen erzeugen und diese an KliK verkaufen. 


In einer ersten Vertragsrunde konnten Verträge mit 190 Unternehmen abgeschlossen werden. Eine neue Vertragsrunde wurde lanciert für Unternehmen, welche bis 1.3.2015 mittels Emissionsziel von der CO₂-Abgabe befreit wurden. Unternehmen, welche die Verfügung über die Befreiung von der Brennstoffabgabe erst nach dem 1.3.2015 erhalten, werden in einer weiteren Vertragsrunde kontaktiert werden. Die Stiftung KliK stellt allen Vertragspartnern einen Beratungsgutschein aus, um den Firmen die Identifikation und Planung von zusätzlichen Emissionsreduktionsmassnahmen zu ermöglichen.


Bei Fragen zum Vertragsangebot kontaktieren Sie bitte Herrn Roman Schibli.


Weitere Informationen zu Mehrleistungen.

Programm «Senkenleistung Schweizer Holz»

Verbautes Holz kann gemäss Anhang 3 der CO₂-Verordnung als einziger CO₂-Speicher Bescheinigungen erzeugen. Die bescheinigungsfähige Senkenleistung entspricht dabei der Mehrproduktion von Schweizer Holzprodukten, ausgedrückt in Tonnen CO₂, gegenüber der erwarteten Referenz-Produktionsentwicklung der Gesamtbranche. Dabei werden drei Produktegruppen differenziert: Schnittholz der Sägereien, MDF und Spanplatten von Kronospan sowie Faserplatten von Pavatex. Zum Betrieb des branchenweiten Senken-Projekts wurde im April 2014 der Verein „Senke Schweizer Holz“ gegründet.


Das Programm wurde im August 2014 vom Bundesamt für Umwelt BAFU registriert. Durch den Verein Senke Schweizer Holz unterstützt die Stiftung Massnahmen, welche die Verwendung von Schweizer Holz in der inländischen Holzproduktion vergrössern.

Programm «Klimafreundliche Kälte»

In der Schweiz existiert eine grosse Zahl stationärer Kälteanlagen für industrielle und gewerbliche Anwendungen, z.B. für die Kühlketten der Detailhandelsfirmen. Diese verursachen über den Lebenszyklus einer Anlage beträchtliche Kältemittel-Emissionen mit entsprechend grosser Klimaschädigung. Trotz der weitgehenden Regulierung im Rahmen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung können erhebliche Mengen an Emissionen durch gezielte Anreize vermieden werden, indem die Anlagen auf klimafreundliche Kältemittel wie CO₂ oder Ammoniak umgerüstet werden. Dazu hat die Stiftung KliK zwei Programme entwickelt:

  • zum vorzeitigen Ersatz stationärer HFKW-Kälteanlagen (Registriert)

  • zum Ersatz von HFCKW-Anlagen anstelle ihrer Umrüstung auf HFKW-Kältemittel (in Registrierung).

Die Entwicklung weiterer Programme zum kontrollierten Rezyklieren von Kälteanlagen-Füllungen sowie zur Förderung klimafreundlicher Kleingeräte und Kühlcontainer wird derzeit geprüft.


Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website: www.kaelteanlagen.klik.ch

Programm «Methanreduktion in ARAs»

Das Programm beinhaltet das Fassen und Vernichten oder Verwerten von bis anhin ungenutzten Methanströmen, welche z.B. in der Nachfaulung teilweise in die Atmosphäre entweichen. Das unabhängig von der Stiftung KliK entwickelte Programm wird von South Pole Suisse betrieben. Die Stiftung KliK erwirbt sämtliche aus dem Programm resultierenden Bescheinigungen.


Das Programm wurde im September 2014 vom Bundesamt für Umwelt BAFU registriert. 2 Vorhaben wurde bisher in das Programm aufgenommen, wobei das erste Vorhaben den Betrieb nächstens aufnehmen wird.


Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website von South Pole Carbon.

Programm «Zerstörung und Vermeidung von methanhaltigem Deponiegas»

In der Schweiz existieren zahlreiche Deponien aus welchen methanhaltiges Deponiegas in die Atmosphäre entweicht. Wohl wird in vielen Fällen Deponiegas abgefackelt; sobald die Methankonzentration unter einen Wert fällt, bei dem das Gas mit herkömmlichen Fackeln verbrannt werden können, besteht in aller Regel keine unmittelbare Auflage zum weiteren abfackeln mit speziellen Fackeln. In diesen Fällen können die Installation und der Betrieb von Schwachgasfackeln zusätzliche Emissionsreduktionen erzeugen. Diese können mit einer Tiefenaerobisierung gekoppelt werden, bei welcher durch Sauerstoffeintrag die Methanbildung im Deponiekörper selbst vermieden wird.


Aufgrund des Potentials für Replizierbarkeit hat KliK entschieden, ein entsprechendes Programm zu lancieren, an welchem Deponien mit geeigneten Rahmenbedingungen teilnehmen können. Potentiell kommen folgende Deponiestandorte für Projekte in Frage: (i) Standorte ohne Entgasung, (ii) Standorte mit Entgasung aber ohne Fackel, wie auch (iii) Standorte mit einer Fackel, welche nicht mehr nach Stand der Technik betrieben werden kann.


Der Programmantrag wird gegenwärtig vom BAFU geprüft. Anträge zur Aufnahme ins Programm können jedoch bereits jetzt eingereicht werden.

 

Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Website: www.deponiegas.klik.ch.

Programm «Massnahmenpaket KMU» (wird nicht umgesetzt)

Eine Analyse von 2‘921 möglichen CO₂ Einsparmassnahmen in KMUs hat gezeigt, dass keine geeigneten Ansätze zur Entwicklung von Klimaschutzprogrammen im KMU-Segment vorhanden sind. Das grösste CO₂ Einsparpotenzial liegt bei Massnahmen im Gebäudebereich, welche schon direkt über andere Programme gefördert werden. Die übrigen CO₂ Einsparmassnahmen sind zu klein und zu heterogen, um sich im Rahmen eines Programms standardisieren zu lassen.