ajax
Bitte warten...
Suche

Programme Plattform Verkehr

Programm «Biotreibstoffe»

Das Programm umfasst den Import sowie die Inlandproduktion von Biodiesel und Bioethanol, sofern diese die Bedingungen zur Befreiung von der Mineralölsteuer erfüllen. Dabei ist unerheblich, ob der Biotreibstoff in reiner Form oder als Beimischung zu einem fossilen Treibstoff vertrieben wird. Das gemeinsam mit der Stiftung KliK entwickelte Programm wird von Biofuels Schweiz betrieben. Die Stiftung KliK erwirbt sämtliche aus dem Programm resultierenden Bescheinigungen.


Das Programm wurde im September 2014 vom Bundesamt für Umwelt registriert. Erwartet wird, dass etwa 12 Vorhaben in das Programmaufgenommen werden.


Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website von Biofuels Schweiz. Gegenwärtig wird der Monitoringbericht für das Jahr 2014 verifiziert.

Programm «Elektro- und Hybridbusse»

Das Programm umfasst den Ersatz fossil betriebener Busse durch rein elektrisch betriebene Busse ohne Oberleitung (Elektrobusse), Hybridbusse, Plug-In Hybridbusse und Elektrofahrzeuge mit Range Extender. Zugelassen sind nur Neufahrzeuge. Umgerüstete Fahrzeuge sind ausgeschlossen. Das unabhängig von der Stiftung KliK entwickelte Programm wird von der Stiftung myclimate betrieben. Die Stiftung KliK erwirbt die aus dem Programm resultierenden Bescheinigungen. Mit dem Erlös kann das Programm Förderbeiträge an die Busbetriebe ausrichten und den Programmbetrieb sicherstellen. 


Das Programm wurde im Mai 2014 vom Bundesamt für Umwelt registriert. Vier Vorhaben wurden bisher in das Programm aufgenommen.


Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website von der Stiftung myclimate

Programm «Umlagerung Strasse auf Bahn»

Das Programm umfasst die Umlagerung von Gütertransporten von der Strasse auf die Bahn. Das gemeinsam mit der Stiftung KliK entwickelte Programm wird von der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) betrieben. Die Stiftung KliK erwirbt sämtliche aus dem Programm resultierenden Bescheinigungen.


Das Programm wurde im Februar 2014 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) registriert. 4 Vorhaben wurden bisher  in das Programm aufgenommen. Gegenwärtig wird der Monitoringbericht für das Jahr 2014 verifiziert.


Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW).


Programm «Elektrische schwere Nutzfahrzeuge»

Das Programm umfasst den Ersatz fossil betriebener schwerer Nutzfahrzeuge (SNF) durch rein elektrisch betriebene SNF. Das gemeinsam mit der Stiftung KliK entwickelte Programm wird von der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) betrieben. Die Stiftung KliK erwirbt sämtliche aus dem Programm resultierenden Bescheinigungen.


Das Programm wurde im Februar 2014 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) registriert. 3 Vorhaben wurden bisher in das Programm aufgenommen. Gegenwärtig wird der Monitoringbericht für das Jahr 2014 verifiziert.


Weitere Informationen zum Programm und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW).


Programme «Fahrzeugeffizienz» (werden nicht umgesetzt)

Eine Kombination von Massnahmen zur Steigerung der Effizienz bei bereits in Betrieb befindlichen PWs und leichten Nutzfahrzeugen wie «Auto-Energiecheck», Ersatz von normalen Reifen durch Leichtlaufreifen und Ersatz von normalen Ölen durch Leichtlauföle; diese Massnahmen werden über die Garagisten und evtl. Reifenhäuser an die Besitzer von PW/LNF vermarktet.


Das Programm wurde im Januar 2014 beim Bundesamt für Umwelt BAFU zur Registrierung eingereicht. Nach dessen Stellungnahme schrumpft die anrechenbare Wirkung erheblich, da die Umsetzung der kundenseitigen Massnahmen nicht garantiert werden könne. Auch die Förderung des Absatzes von Leichtlaufölen und -reifen durch die Garagisten wurde als nicht anrechenbar taxiert.


Die Umsetzung der Programme wurde daraufhin gestoppt, da eine Finanzierung über Bescheinigungseinnahmen nicht mehr möglich ist.

Programm «Schwere Nutzfahrzeuge mit Hybridantrieb» (wird nicht umgesetzt)

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Förderung des Kaufs und des Einsatzes von schweren Nutzfahrzeugen mit Hybridantrieb wurde im Februar 2014 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) registriert. Aufgrund des geringen Interesses wird das Programm nicht umgesetzt.

Programm «Erhöhung der Auslastung schwerer Nutzfahrzeuge» (wird nicht umgesetzt)

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Erhöhung der Auslastung schwerer Nutzfahrzeugen wurde im Februar 2014 vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) registriert. Aufgrund des geringen Interesses wird das Programm nicht umgesetzt.

Programm «Elektrische leichte Nutzfahrzeuge» (wird nicht umgesetzt)

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes  Programm zur Förderung des Kaufs und Einsatzes elektrischer leichter Nutzfahrzeuge (LNF) wurde im November 2013 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingereicht. Wie bereits für Personenwagen sollen ab 2017 CO₂-Grenzwerte für neu in Verkehr gesetzte LNF gelten. Elektrofahrzeuge werden in die Berechnung der durchschnittlichen  CO₂-Emissionen neu in Verkehr gesetzter LNF einbezogen, was eine separate Förderung von Elektroautos verunmöglicht. Das Programm wird daher nicht weiterverfolgt.


Link zu Programmantrag, Validierungsbericht


Programm «Leichte Nutzfahrzeuge mit Hybridantrieb» (wird nicht umgesetzt)

Ein gemeinsam mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) entwickeltes Programm zur Förderung des Kaufs und des Einsatzes von leichten Nutzfahrzeugen mit Hybridantrieb wurde im November 2013 beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) eingereicht. Aufgrund des geringen Interesses wird das Programm nicht weiter verfolgt.

Programm «Übererfüllungen Emissionsvorschriften (130 g/km) & Elektromobilität Personenwagen (PW)» (wird nicht umgesetzt)

Das Programm will Anreiz schaffen, dass die gesetzlichen Emissionsvorschriften für Neufahrzeuge im Bereich PW unterschritten werden. Dazu gehört auch die Förderung der Elektromobilität.


Die Möglichkeit zur Bildung von Emissions-gemeinschaften unter den Importeuren erschwert eine solche Aktivität. Ausserdem werden Elektroautos in die Berechnung der durchschnittlichen CO₂-Emissionen neu in Verkehr gesetzter Personenwagen einbezogen, was ein getrennte Betrachtung von Elektroautos verunmöglicht. Dieses Programm wird daher nicht weiterverfolgt. 

Programm «Eco-Drive» (wird nicht umgesetzt)

Förderung von Eco-Drive-Kursen für praxisgewohnte Lenker.

 

Das Bundesamt für Energie (BFE) steht dem Programm kritisch gegenüber, da es dessen Wirkung für nicht messbar und nur ungenau abschätzbar hält.  Das Programm wird daher nicht weiter verfolgt.


Einschätzung Bundesamt für Energie BFE

Programm «Mobilitätsmanagement in Unternehmen» (wird nicht umgesetzt)

Steigerung der Fahrteneffizienz durch Minimierung der Fahrtenzahl von Mitarbeitenden und Kunden (Parkplatzmanagement, Förderung ÖV und Langsamverkehr, Carpooling).

 

Gemäss Bundesamt für Energie (BFE) sind die Massnahmen in diesem Bereich mehrheitlich als „Information und Beratung“ zu qualifizieren und damit als Kompen-ationsprojekt nicht zulässig. Zudem beurteilt das BFE generell die Wirkungen von Verhaltensänderungen, wie sie in einem solchen Programm angestrebt werden, als weder nachweis-, noch quantifizierbar. Das Programm wird daher nicht weiter verfolgt.


Einschätzung Bundesamt für Energie BFE

Programm «E-Gabelstapler» (wird nicht umgesetzt)

Ersatz von fossil betriebenen Gabelstaplern durch elektrische resp. diesel-elektrische Fahrzeuge.

Aufgrund des geringen Interesses wird dieses Programm nicht weiterverfolgt.


Der ausgearbeitete Programmantrag ist hier verfügbar.

Programm «Kühlmittelersatz in Klimaanlagen» (wird nicht umgesetzt)

Förderung des Austausches von R134a (GWP ca. 1‘400) durch R1234yf (GWP ca. 4) in Personenfahrzeugen.


Das Programm wird nicht weiterverfolgt, da R1234yf sowohl aus sicherheitstechnischen Überlegungen (R1234yf ist entflammbar) als auch aus Gründen des Umweltschutzes (es gibt Bedenken, dass ausgetretenes R1234yf in der Atmosphäre zu einem sehr langlebigen Pflanzengift zerfällt) umstritten ist. Ausserdem wäre eine Umrüstung von R134a auf R1234yf mit erheblichen Kosten verbunden –unter anderem wird eine Anpassung der Anschlussstellen für die Klimaservicegeräte zwingend nötig – welche sich nicht über die realisierten Emissionsreduktionen finanzieren lassen.