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Projekte «Deponiegas Altdeponien»

In der Schweiz werden Deponien aus der Pflicht zur Abfackelung von Deponiegas entlassen, sobald die Methankonzentrationen unter einen Wert fallen, bei dem herkömmliche Hochtemperatur-Fackeln noch zünden. Danach wird das klimaschädigende Methan unbehandelt in die Atmosphäre geleitet. Mittels Schwachgasfackeln (Oxidationskammern) können jedoch auch tiefere Konzentrationen vernichtet werden.


Bereits wurden drei solche Deponieprojekte vom Bundesamt für Umwelt BAFU registriert, ein weiterer Antrag wird gegenwärtig beurteilt.


Neue Deponieprojekte werden jedoch voraussichtlich nicht mehr als Einzelprojekte eingereicht, sondern im entsprechenden KliK-Programm "Zerstörung und Vermeidung von Methan-haltigem Deponiegas" gebündelt. Rund zehn Deponien bereiten einen Antrag zur Aufnahme im Programm vor.

Projekte «Lachgasreduktion in KVAs»

Bei der Verbrennung von Abfall in Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) entstehen in rund fünf Anlagen in der Schweiz aufgrund der eingesetzten Technologie in der Denitrifikationsstufe substantielle Mengen von Lachgas. Diese Emissionen können sowohl durch prozesstechnische Massnahmen reduziert werden, als auch durch nachgelagerte Anlagen zur Zerstörung von Lachgas. Aufgrund der relativ geringen Lachgaskonzentration in den Abluftströmen von KVAs kann eine  die Zerstörung nicht über Bescheinigungseinnahmen finanziert werden. Derzeit werden Abklärungen zu möglichen prozesstechnischen Massnahmen getroffen.

Aufgrund des bei einer Umsetzung nötigen Eingriffs in den Betrieb und den damit verbundenen Stillstandzeiten konnte noch keine interessierte Anlage gefunden werden.

Projekte «Lachgasreduktion bei Klärschlammverbrennung»

Bei der Verbrennung von Klärschlamm entstehen substantielle Mengen Lachgas, deren Emission in einem nachgelagerten Prozess zerstört werden kann. Die Bescheinigungen decken dabei die benötigten Mittel zur Investition. Gegenwärtig werden bei sechs Anlagen konkrete Abklärungen zur Realisierung solcher Projekte über eine kostendeckende Finanzierung durch KliK getroffen. Davon hat eine Anlage ein entsprechendes Gesuch beim BAFU eingereicht und wird über eine Umsetzung per Anfang 2016 im Mai dieses Jahres entscheiden.


Projekte «Lachgasreduktion in ARAs»

Kläranlagen (ARAs) emittieren beträchtliche Mengen an Lachgas. Durch Prozessoptimierungen oder eine Reduktion der Stickstofffracht in den Abwässern können diese Emissionen gesenkt werden. Zurzeit wird  das gesamtschweizerische Potenzial beurteilt, sowie die Machbarkeit möglicher Reduktionsmassnahmen als Kompensationsprojekte abgeklärt. 

Projekte «SF₆-Reduktion Magnesiumdruckguss»

Produktion und Verbrauch von SF₆ sind zwar in der Schweiz grundsätzlich verboten, die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung sieht jedoch Ausnahmen vor, insbesondere für Elektroschaltanlagen, Teilchenbeschleuniger und in der Medizintechnologie, wenn nach dem Stand der Technik kein Ersatz von SF₆ möglich ist. Es konnte aber kein Potential für ein branchenweites Programm zur Reduktion von SF₆-Emissionen identifiziert werden.


Als Einzelprojekte kommt die schweizweit einzige Magnesiumdruckguss-Anlage in Frage, welche den vorzeitigen Anlagenersatz  über den Erlös aus dem Verkauf von Bescheinigungen realisieren kann. Ein Vertrag zum Verkauf der aus dem vorzeitigen Anlagenersatz resultierenden Bescheinigungen an die Stiftung KliK wurde unterzeichnet. Der Projektantrag wird gegenwärtig in Validierung vom BAFU geprüft und danach schrittweise umgesetzt.

Projekte «PFC- und NF₃-Reduktion» (wird nicht weiterverfolgt)

Eine Analyse hat ergeben, dass kein Projektpotenzial zur Reduktion von PFC- und NF₃-Emissionen besteht.