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Stiftung Auftrag Stiftung KliK

Weshalb wurde die Stiftung KliK gegründet?

Das CO₂-Gesetz verpflichtet Inverkehrbringer fossiler Treibstoffe, von den über die Laufzeit von acht Jahren (2013 bis 2020) verursachten CO₂-Emissionen, die bei der energetischen Nutzung der Treibstoffe entstehen, durchschnittlich 5 Prozent zu kompensieren.
Das CO₂-Gesetz sieht vor, dass sich die betroffenen Mineralölgesellschaften zu Kompensationsgemeinschaften zusammenschliessen können. Die Beschaffung anrechenbarer CO₂-Kompensationen ist Know-how-intensiv. Zudem übersteigt die insgesamt erforderliche Kompensationsmenge das derzeit frei verfügbare Angebot. Die Umsetzung durch eine spezialisierte Kompensationsgemeinschaft ist daher effizienter und effektiver.
Per 1. Januar 2013 hat die Erdöl-Vereinigung die Stiftung Klimaschutz und CO₂-Kompensation KliK gegründet, damit sie die Funktion einer Kompensationsgemeinschaft für die Branche anbieten kann. Den Mineralölgesellschaften, welche fossile Treibstoffe in Verkehr bringen, steht so eine spezialisierte Dienstleistungsplattform zur Verfügung, die ihnen die Erfüllung der vom CO₂-Gesetz vorgeschriebenen Kompensationspflicht abnimmt.

Welchen Auftrag erfüllt die Stiftung KliK?

Die Stiftung KliK erfüllt die gemäss CO₂-Gesetz bestehende Kompensationspflicht von Inverkehrbringern fossiler Treibstoffe an deren Stelle.
Die Aufgabe der Stiftung KliK besteht darin, nach den Vorgaben des CO₂-Gesetzes anrechenbare CO₂-Kompensationen direkt oder indirekt zu finanzieren.

Welche Gesellschaften sind der Stiftung KliK angeschlossen?

Aktuell sind 44 Gesellschaften der Stiftung KliK angeschlossen und haben ihr als Kompensationsgemeinschaft die Erfüllung ihrer Kompensationspflicht gemäss CO₂-Gesetz übertragen.

Der Beitritt zur Kompensationsgemeinschaft ist freiwillig und jederzeit auf Ende eines Kalenderjahres widerrufbar. Auch ein späterer Beitritt ist jeweils auf den
1. Januar des Folgejahres möglich.

Gibt es den Klimarappen noch?

Der Klimarappen war eine freiwillige Massnahme der Schweizer Wirtschaft. Die Abgabe von 1,5 Rappen pro in Verkehr gebrachten Liter Treibstoff wurde vom 1. Oktober 2005 bis zum 31. August 2012 erhoben. Mit Inkrafttreten des revidierten CO₂-Gesetzes wurde die Abgabe per 1. Januar 2013 durch eine Kompensationspflicht für Inverkehrbringer fossiler Treibstoffe abgelöst. Diese Kompensationspflicht ist nun von der Mineralölindustrie zu erfüllen. Die Stiftung Klimarappen bleibt vorderhand bestehen. 

www.stiftungklimarappen.ch