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Stiftung Finanzen und Kontrolle

Woher hat die Stiftung KliK ihre Mittel?

Die Mineralölgesellschaften, für welche die Stiftung KliK die Kompensationspflicht erfüllt, bezahlen der Stiftung ein Entgelt. Dieses deckt sämtliche Kosten, die der Stiftung im Zusammenhang mit der Erfüllung der Kompensationspflicht entstehen. 
Da die effektiven Kosten erst im Laufe der Zeit ersichtlich werden, entrichten die Mineralölgesellschaften der Stiftung zurzeit eine monatliche Akontozahlung pro Tonne zu kompensierendem CO₂. Dabei sind sie weder verpflichtet noch gehalten, die Akontozahlung bzw. das Entgelt auf ihre Kunden zu überwälzen.

Über wie viel Mittel verfügt die Stiftung KliK?

Der Stiftung KliK fliessen über den Zeitraum 2013 bis 2020 bis zu 1 Milliarde Franken zu. Mit diesen Mitteln fördert sie qualifizierte, beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) registrierte Klimaschutzprojekte in der Schweiz.

Wie hoch sind die Kosten der Kompensation?

Die Stiftung KliK nimmt den ihr angeschlossenen kompensationspflichtigen Mineralölgesellschaften die Erfüllung der Kompensationspflicht ab. Dafür bezahlen diese ein kostendeckendes Entgelt.
Die Kosten der Kompensation betragen voraussichtlich 1 bis 2 Rappen pro Liter Treibstoff, berechnet auf der Grundlage der gesamthaft zu kompensierenden Menge CO₂-Emissionen. Der Gesetzgeber setzt eine Obergrenze von durchschnittlich 5 Rappen pro Liter Treibstoff.

Wie wird die richtige Verwendung der Mittel gewährleistet?

Die Stiftung KliK finanziert ausschliesslich beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) registrierte Projekte. Der Stiftungsrat beaufsichtigt den Einsatz der Mittel und veröffentlicht jährlich einen Geschäftsbericht.
Zudem untersteht die Stiftung KliK der eidgenössischen Stiftungsaufsicht. Diese nimmt die Bundesaufsicht über gemeinnützige Stiftungen wahr, die gesamtschweizerisch oder international tätig sind, und sorgt dafür, dass das Stiftungsvermögen gemäss Stiftungszweck verwendet wird.